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Ex-Blaugrana Marc Bartra war während seines Urlaubs bei Radio MARCA für ein Interview zu Gast und ließ dabei wenig gute Worte über die letzte Zeit bei Barça und besonders Luis Enrique fallen. Er habe sich nicht geschätzt gefühlt und sucht nicht zuletzt deshalb sein Glück nun bei Borussia Dortmund.

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Noch ist er beim FC Barcelona, zumindest offiziell. Doch bereits im kommenden Monat wechselt Marc Bartra, der momentan mit der spanischen Nationalmannschaft in Frankreich verweilt, zu Borussia Dortmund. Mit Sport sprach Bartra nun über seinen alten und neuen Arbeitgeber sowie auch darüber, wie es zum Wechsel kam. Auf seinen neuen Verein freue er sich, meinte Bartra. Culé bleibe er weiterhin, wolle aber alles für Dortmund geben. Auch seine Hoffnungen mit der spanischen Nationalmannschaft, die mit einem Sieg in die EM gestartet ist und auch gegen die Türkei nachlegte, waren Thema des Interviews. Von einem seiner spanischen Kollegen halte er besonders viel.  

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Bereits einige Tage lang war es ein heißes Thema in den spanischen Medien – die Situation rund um Marc Bartra und seine Zukunft beim FC Barcelona. Vor wenigen Stunden gab nun der FC Barcelona auf seiner Internetpräsenz zur Überraschung vieler bekannt, dass der Innenverteidiger die Katalanen verlassen und bei Borussia Dortmund anheuern wird. 

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Barças Sportdirektor Robert Fernández hat in seiner jüngsten Pressekonferenz weit ausgeholt und auf sämtliche Personalfragen reagiert. Dabei antwortete er auf die aktuelle Transferpolitik, einzelne Personalien und die Jugendarbeit. Neben der traurigen Nachricht über den Weggang von Dani Alves ging der ehemalige Fußballspieler auch auf die ‚Causa Marc Bartra‘ und die künftigen Erwartungen an Arda Turan ein. Über den baldigen Weggang von Mascherano, Messi und Neymar sollten sich die Culés zudem keine allzu großen Sorgen machen. Darüber hinaus gab der Spanier bekannt, welche Spieler zu Barça zurückkehren werden und wessen Verpflichtung in naher Zukunft nicht angestrebt wird. Zu mindestens sollte nun dem Großteil der Spekulationen und Gerüchte für die kommenden Wochen ein jähes Ende bereitet sein. Zum Schluss seiner PK musste der Sportdirektor aber auch ein wenig überraschend begangene Fehler im Bereich der zweiten Mannschaft einräumen.

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Samstag, 23 April 2016 11:54

Marc Bartra

  • Geburtsdatum: 15.01.1991
  • Geburtsort: Sant Jaume dels Domenys, Spanien
  • Nationalmannschaft: Spanien
  • Größe: 183 cm
  • Position: Abwehr
  • Bildquelle: MIGUEL RIOPA/AFP/Getty Images

Karriere

VereinZeitraum
RCD Espanyol Barcelona (Jugend) -2002
FC Barcelona (Jugend) 2002-2009
FC Barcelona B 2009-2012
FC Barcelona seit 2012

Erbarmungslos im direkten Zweikampf, stark in Luftduellen und mutig im Vorwärtsgang. Das sind die Merkmale des La-Masia-Absolventen Marc Bartra Aregall. Der Innenverteidiger kämpfte sich seit dem Jahr 2002 durch sämtliche Jugendabteilungen des FC Barcelona und feierte am 14. Februar 2010 sein offizielles A-Team-Debüt. Ab der Saison 2012/13 wurde er schließlich endgültig in den Kader der ersten Mannschaft integriert.

Vom Stadtrivalen zum FC Barcelona

Nach einem Jahr in der Jugend von RCD Espanyol Barcelona (2001/02) betrat der 11-jährige Marc Bartra Aregall die legendäre Jugendabteilung des FC Barcelona. Angekommen in La Masia marschierte er durch sämtliche Altersstufen - dabei kam er hauptsächlich als Rechtsverteidiger zum Einsatz. Sein Wechsel in die defensive Zentrale sollte erst Jahre später folgen.

In der Saison 2009/10 erfolgte der Aufstieg in die Barça B, die zweite Mannschaft des FC Barcelona. Dort durfte er unter dem damaligen Trainer Luis Enrique am 30. August 2009 sein Debüt feiern, als er bei einer 0:3-Niederlage gegen CF Badalona in der 63. Spielminute eingewechselt wurde. Zwar kam der Katalane immer noch vereinzelt auf der Position des Rechtsverteidigers zum Einsatz, doch seine Heimat in der Innenverteidigung sollte sich bereits hier immer stärker herauskristallisieren. Der damalige Coach der ersten Mannschaft - Pep Guardiola - warf bereits in Bartras erster Spielzeit bei der B-Mannschaft ein Auge auf ihn. Und so fand sich der junge Verteidiger einige Male im Kader des Profiteams wider; vorerst noch ohne Einsatz.

Der große Tag sollte allerdings nicht lange auf sich warten lassen. Schließlich ging sein Debüt für die A-Mannschaft der Blaugrana am 14. Februar 2010 über die Bühne; abermals musste der Verteidiger damals mit einer Niederlage beginnen. Im Estadio Vicente Calderón musste sich Barça damals mit 1:2 geschlagen geben - Marc Bartra wurde 30 Minuten vor Spielende beim späteren Endstand eingewechselt. Es sollte sein einziger Einsatz im A-Team für diese Saison bleiben. Mit der Barça B konnte der Katalane dahingegen den Aufstieg in die Segunda División fixieren. Gefeiert wurde das mit der Vertragsunterzeichnung am 11. Juni 2010 - drei Wochen vor Auslauf des Kontrakts. Real Madrid zeigte zuvor großes Interesse an einer Verpflichtung, doch Marc Bartra entschied sich schlussendlich für einen Verbleib in der katalanischen Metropole. Bei der anschließenden U-19-Europameisterschaft konnte er mit Spanien bis ins Finale vorstoßen - dort scheiterte man allerdings an Frankreich (1:2).

Es folgten zwei Übergangsspielzeiten für das Nachwuchstalent, in denen er häufig im Kader der ersten Mannschaft stand (sieben Einsätze), mehrheitlich jedoch für die Barça B zum Einsatz kam. Zusammen mit seinen Kollegen in der Reservemannschaft kletterte man in der Saison 2010/11 bis zum letzten Spieltag auf Platz drei empor (71 Punkte) - das bis dato beste Ergebnis der Barça B in der zweithöchsten Spielklasse Spaniens. 2011/12 erreichte man Platz acht.

Danach folgte ein großer Moment in der Karriere von Marc Bartra: Mit Beginn der Spielzeit 2012/13 wurde der Innenverteidiger fixer Bestandteil der ersten Mannschaft des FC Barcelona. In seiner Premierensaison blieb er unter Trainer Tito Vilanova Back-up-Spieler. Aufgrund einiger Ausfälle durfte er jedoch in den Halbfinals der Champions League gegen Bayern München sein Können unter Beweis stellen; bei einem Gesamtscore von 0:7 gelang das natürlich nur bedingt, wobei die Gründe für dieses Disaster sehr vielfältig und komplex sind und sicher nicht im Auftreten des Nachwuchsspielers wurzelten. Immerhin konnte er mit dem FC Barcelona den Ligatitel erringen, dem im Sommer 2013 der U-21-Europameistertitel folgte.

In der Saison 2013/14 verdoppelte sich im Zuge eines abermaligen Trainerwechsels die Einsatzzeit von Marc Bartra. Tata Martino schenkte dem Katalanen viel Vertrauen - mittlerweile war er in der Hierarchie an dritter Stelle hinter Gerard Piqué sowie Javier Mascherano. Die Bilanz nach der Saison: 30 Einsätze, zwei Torerfolge und ein Assist. Die Titelsammlung wurde leider nur um die Supercopa de España zu Beginn der Spielzeit erweitert. Es folgte der nächste Umbruch im Trainerteam der Katalanen; mit Luis Enrique kam ein Mann, den Marc Bartra nur allzu gut aus seinen Zeiten bei der Barça B kannte. Allerdings verpflichtete Barça im Sommer 2014 zwei neue Innenverteidiger (Jérémy Mathieu und Thomas Vermaelen), die es dem Eigengewächs nicht erleichterten, mehr Spielzeit zu ergattern. Zum großen Erfolg der Mannschaft - der FC Barcelona eroberte in dieser Saison das Triple - konnte Marc Bartra nur bedingt beitragen. In der Bilanz standen schlussendlich 25 Einsätze zu Buche; in den Topspielen kam er nicht zum Einsatz.

Spielweise: Mutig und proaktiv

Marc Bartra ist bekannt für seine äußerst mutige und forsche Vorgehensweise. Kaum ein anderer Verteidiger in den Reihen des FC Barcelona sucht den direkten Zweikampf so direkt und ohne jegliche scheu. Dabei lässt er dem Gegenspieler keine Luft zum Atmen - alles oder nichts scheint die Devise des Innenverteidigers zu sein; zumeist ist er damit auch äußerst erfolgreich. Wenn es die Umstände jedoch erfordern, kann er ebenso den richtigen Moment für ein Tackling abwarten, um dann blitzartig seinen Fuß auszufahren.

Eine weitere große Qualität von Marc Bartra ist sein Kopfballspiel. Mit einer Größe von 1,83 Metern gehört er im Kader der Blaugrana zu den größten Akteuren. Wirklich erfolgreich macht ihn aber auch hier seine proaktive Vorgehensweise gepaart mit einer enormen Sprungkraft - das kauft dem Gegner zumeist die Schneid ab. In der Offensive - bei Standardsituationen beispielsweise - ist der La-Masia-Absolvent ob dieser Stärke natürlich auch eine gefährliche Waffe.

Ein weiteres Charakteristikum ist sein vertikales Vorpreschen nach einem Ballgewinn. Dabei erinnert er an den brasilianischen Innenverteidiger Lúcio, der häufig Sololäufe über das halbe Feld hinlegte. Marc Bartra geht hier ähnlich vor: Sieht er eine Lücke in der gegnerischen Offensiv- bzw. Mittelfeldlinie, sticht er ohne Rücksicht auf Verluste durch und kann somit zahlreiche Gegenspieler auf einmal überwinden. Dieser Vorgang führt häufig zu Unordnung in der gegnerischen Defensive oder auch Überzahlsituationen, die vor allem die Dribblingsweltmeister Lionel Messi und Neymar Jr. zu nutzen wissen. Zudem kann der Innenverteidiger nach solchen Vorstößen auch höchstpersönlich für einen gefährlichen Abschluss aus der Distanz sorgen. Häufig übergibt er denn Ball aber auch, nur um sich dann seinen Weg in den gegnerischen Sechzehner zu bannen.

All das ist Ausdruck einer Mentalität, die Marc Bartra Aregall seit jeher auszeichnet: Das Stichwort lautet Selbstvertrauen! Der Katalane strotzt nur so davon; es erklärt auch seine äußerst mutige und proaktive Spielweise. Auch seine Leadership-Qualitäten wurzeln in seinem Vertrauen zu seinen eigenen Attributen. Nicht selten sieht man den Innenverteidiger lautstark anweisend oder beim Dirigieren und Motivieren seiner Kollegen auf dem Platz.

Doch seine äußert mutige und proaktive Spielweise hat auch seine Schattenseiten, nämlich dann, wenn sie ins wagemutige und völlig undurchdachte Vorgehen abgleitet. In manchen Situationen agiert der La-Masia-Absolvent einfach zu ungestüm und rückt völlig unmotiviert aus der Abwehrkette heraus. Verpasst er dann den Ball, entblößt er eine Riesenlücke im Abwehrverbund des FC Barcelona. Hier mangelt es Marc Bartra an der Fähigkeit, das Spiel richtig zu lesen, denn dieser Fehler unterläuft dem Katalanen zu häufig.

„Er ist ein Spieler voller Qualität“

Tata Martino - Trainer des FC Barcelona in der Saison 2013/14 - über den Innenverteidiger: „Er ist ein Spieler voller Qualität und möchte unbedingt im Shirt von Barça triumphieren.“

Carles Puyol über Marc Bartra nach dessen erstmaliger Nominierung für die Nationalmannschaft Spaniens im Jahr 2013: „Glückwunsch, Marc. Das hast du dir verdient. Ich freue mich sehr für dich. Schnapp dir die Nummer 5.“

Marc Bartra: „Wenn es nötig ist, spiele ich auch als Torhüter“

Der Nationalspieler über Lionel Messi: „Er ist der kompletteste Spieler der Welt. Er ist ein sehr schneller Spieler, technisch äußerst versiert, physisch stark und er hat einen unfassbaren Torinstinkt. Das zeichnet ihn in der Welt des Fußballs aus.“

Seine Entwicklung in der Spielzeit 2013/14 kommentierte er folgendermaßen: „Dank vieler Ratschläge des Trainers, meiner Teamkollegen und Puyol habe ich sehr viel gelernt. Ich bin äußerst dankbar für all das und hoffe, noch lange hier im Verein bleiben zu können.“

Vor der Triple-Saison 2014/15 hatte er sich hohe Ziele gesteckt: „Ich hoffe, die Leute werden einen besseren Spieler sehen. Ich verspüre große Begeisterung und den Willen, alles zu gewinnen. Ich bin nun reifer geworden.“

Die Bedeutung von Carles Puyol: „Nach jeder Bewegung, jeder Trainingseinheit und jedem Spiel gab er mir Ratschläge. Er übernahm die ursprünglichsten Aufgaben, nicht nur für mich, sondern für das ganze Team.“

An Humor mangelt es Bartra nicht: „Wenn es nötig ist, spiele ich auch als Torhüter.“

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Am Mittwochabend steht der FC Barcelona unter großem Druck. Nach vier sieglosen Spielen, davon drei Niederlagen in Serie, hat Barça sein komplettes Punktepolster auf Atlético Madrid und nahezu alles auf Real Madrid verloren. Luis Enrique weiß, dass das Team momentan einen schlechten Lauf hat und ist sich dessen bewusst, dass das Spiel in La Coruna eine ganz schwierige Angelegenheit wird. Nichtsdestotrotz sei sich der Asturier sicher, dass sein Team die Meisterschaft gewinnen werde. Außerdem sehe er in der momentanen Situation eine große Herausforderung, die er unbedingt bestehen möchte. Des Weiteren gibt er bekannt, dass Marc Bartra morgen in der Startaufstellung stehen wird und lobt diesen für dessen hohe Professionalität.

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Die Fans und Angestellten des FC Barcelona plagten sich jahrelang mit der Angst, dass man auf der Innenverteidigerposition zu knapp besetzt sei. Carles Puyol stand immer wie eine Mauer, aber die Akteure neben ihm beunruhigten die Culés häufig - selbst ein Gerard Piqué wusste nicht immer zu überzeugen. Hinzu kam das Problem, dass man auch keine Breite in der Innenverteidigung hatte. Diese Probleme scheinen aktuell gelöst zu sein, doch entspricht das tatsächlich der Realität? Dieser Beitrag geht der Frage auf den Grund, wie es um Barças Innenverteidigung steht.

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Wohl kaum ein Talent spaltet die Culés seit Jahren so sehr wie Marc Bartra. Seine Fürsprecher meinen, er sei der Nachfolger Puyols; die Skeptiker behaupten, er hätte niemals das Zeug, um bei Barça wirklich eine Rolle zu spielen. Nun stellt sich die Frage, ob Bartra das ewige Talent bleibt und früher oder später sein Glück vielleicht sogar bei einem anderen Verein sucht, oder ob ihm doch noch der endgültige Durchbruch bei der Blaugrana gelingt. Barçawelt geht für euch dieser Frage nach.

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Freitag, 23 Oktober 2015 15:08

Marc Bartra: 4 Fragen, 4 Antworten

Marc Bartra stellte sich diese Woche den Fragen von FIFA TV und verriet dabei unter anderem, wer sein Vorbild zu Beginn seiner Profikarriere war, mit welchem Spieler er gerne zusammengespielt hätte, welches Team am schwersten zu bespielen sei und wo sich sein Lieblingsstadion befindet. Wir haben die Aussagen des Katalanen für euch übersetzt.

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Trotz des 2:1-Sieges gegen UD Las Palmas war vor allem die Verletzung von Lionel Messi das beherrschende Thema auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Luis Enrique meldete sich nach dem Schlusspfiff zu Wort und bezog Stellung. Ebenfalls zu Wort meldeten sich Sergio Busquets und Bartra, der sich außerdem noch zu Sergi Robertos starken Leistungen äußerte. 

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