Michael Weilch

Michael Weilch

Treuer Culé seit Beginn der Ära Messis und der festen Überzeugung, dass Barça "més que un club" ist. Denn wie in der Vereinshymne geschrieben steht: "tots units fem força". Im Forum als Barçabest anzutreffen.

Kontakt: michael.w[at]barcawelt.de

Nach den zwei Vorlagen, die Lionel Messi gegen Huesca lieferte, ist er nun der unangefochtene Spitzenreiter in der Assist-Geschichte von LaLiga. Bei unglaublichen 151 Torvorlagen steht der kleine Argentinier damit schon und beweist uns einmal mehr, dass er weit mehr als nur Tore schießen kann. Wir nehmen diese Statistik als Anlass, Messis Qualitäten als Vorbereiter hervorzuheben! Denn dass "La Pulga" mit seinen Pässen oftmals genauso wichtig ist wie mit seinen Schüssen, steht außer Frage.

Der wohl letzte Transfer Barças in diesem Transferfenster wurde nun auch offiziell bestätigt, wobei die genaueren Details genannt wurden. Ronald Araújo, ein 19-jähriger Innenverteidiger, wechselt vom uruguayischen Klub Atlético Boston River zu den Katalanen, wo er zuerst für die zweite Mannschaft auflaufen wird. Die voraussichtlichen Kosten belaufen sich auf 1,7 Millionen Euro Ablöse und 3,5 Millionen Euro als erfolgsabhängige Boni.

„Die WM gibt einem zu denken.“ In einem Interview der Revista Barça äußerte sich Ernesto Valverde zu den verschiedensten Themen rund um den FC Barcelona und die Welt des Fußballs. Dabei erzählte er, was ihn in der vergangenen Saison beeindruckte, schilderte das Problem bei La Masia und ging auch auf Ronaldos Abschied von Real Madrid ein. Auch zur WM und dem VAR hat Valverde eine persönliche Meinung.

Dienstag, 21 August 2018 16:01

Champions League: Endspurt in den Play-Offs

Die Supercopa wurde gewonnen, der Ligaauftakt erfolgreich bestritten. Demnach beginnt man bereits, sich für die nächsten fußballerischen Leckerbissen vorzubereiten. Gemeint ist damit die Champions League, bei der in Kürze alle in der Gruppenphase teilnehmenden Teams feststehen werden. Wir haben eine kurze Vorschau auf die verschiedenen Lostöpfe und Barças Rivalen für euch. Eines ist gewiss: Die diesjährige Champions League Saison wird wieder spannend!

Barça gewinnt mit 2:1 gegen den FC Sevilla und sichert sich somit die Spanisches Supercopa. Zu Anfang tat man sich schwer und wurde auch relativ bald mit dem Rückstand bestraft. Danach fand die Mannschaft aber besser ins Spiel und schlussendlich war es ein Sonntagsschuss von Ousmane Dembélé, der Barça auf die Siegerstraße brachte. Was Valverde und Co. zur Partie zu sagen hatten, lest ihr wie immer bei uns.

In einem früheren Artikel haben wir bereits erwähnt, dass der FC Barcelona bei der Supercopa eventuell Probleme mit den Nicht-EU-Spielern bekommen könnte. Mit Coutinho, Vidal, Arthur und Malcom stünden vier Spieler bereit, wobei nur drei von ihnen spielberechtigt wären. Marlon wurde bei dieser Rechnung bereits rausgenommen, da Valverde wohl nicht auf ihn setzen wird, aber auch er fällt in diese Kategorie. Diese Probleme haben sich nun in Luft aufgelöst, da die RFEF (Real Federación Española de Fútbol) verkündete, dass besagte Regelung in der Supercopa nicht gelte.

Nach dem Abgang Andrés Iniestas musste ein neuer Kapitän bei Barça bestimmt werden: Die Wahl fiel auf Lionel Messi, der bereits letzte Saison die Vertretung des nach Vissel Kobe abgewanderten Regisseurs gab. Auch auf den Nachfolgeplätzen wurde das Karussell in Gang gesetzt und hinter dem Zauberfloh folgen drei weitere neu erwählte Ersatzkapitäne. Besonders erfreulich hierbei: Es handelt sich ausschließlich um Spieler, die in La Masia ausgebildet wurden!

Der Transfer Vidals nach Barcelona wurde nun bereits vor Tagen auf Seiten der Vereine bestätigt, doch die Wogen glätten sich kaum. Was löst diese Aufregung rund um Vidals Wechsel aus? Noch viel wichtiger: Ist sie überhaupt berechtigt? Ich lade Euch zu einem überspitzten und etwas verdrehten Gedankenspiel mit anschließender Analyse ein, um die derzeitige Situation zu veranschaulichen. Aber – Vorsicht! – lest bis zum Ende, wenn Ihr die Konklusion nicht verpassen wollt!

Montag, 06 August 2018 16:36

Adrián Ortolá Vañó

  • Geburtsdatum: 20.08.1993
  • Geburtsort: Xàbia, Spanien
  • Nationalmannschaft: Spanien U-20 (bis 2013)
  • Größe: 187 cm
  • Position: Tor
  • Bildquelle: Gonzalo Arroyo Moreno/Getty Images

Karriere

VereinZeitraum
FC Villarreal B 2012-2013
FC Barcelona B 2013-2016
Deportivo Alavés (Leihe) 2016-2017
FC Barcelona B 2017-2018
FC Barcelona 2018
Deportivo La Coruña (Leihe) seit 2018

Adrián Ortolá wurde zur Saison 2018/19 vom FC Barcelona an Deportivo La Coruña verliehen. Zuvor spielte der Spanier vier Spielzeiten lang für die Barça B.

Über Adrián Ortolá

Ein Traumstrand an der Ostküste Spaniens – dieser Gedanke versetzt uns Mitteleuropäer in Urlaubsstimmung und lässt die Herzen höher schlagen. Für den jungen Adrián Ortolá war solch ein Panorama der Normalzustand. Er wurde in Xàbia (sp. Jábea) geboren, einer kleinen Stadt in der Provinz Alicante, also in der Comunidad Valenciana. Der Ort liegt direkt am Meer und beherbergt knapp 29.000 Einwohner. Doch Ortolá ist bei weitem nicht der einzige berühmte Sportler aus diesem mediterranen Paradies: Niemand geringerer als David Ferrer nennt den Ort seine Heimat. Neben Ferrer ist mit Xavi Torres ein weiterer Fußballer von dort.

An diesem uns nun nicht mehr ganz so unbekannten Ort wurde am 20.08.1993 Adrián geboren. Heute erreicht er eine Höhe von 187 cm, sein besserer Fuß ist der linke.

Der mittlerweile 24-jährige Adrián Ortolá begann beim CD Roda das Fußballspielen, ehe er 2010 zu der Jugendmannschaft des FC Villarreal wechselte. Von dort kam er im Sommer 2013 zu der B-Mannschaft des FC Barcelona. Bei Barça B stand er in 97 Spielen auf dem Rasen und hielt sein Tor dabei 26 Mal sauber. In der Saison 2016/17 wurde er bereits an Deportivo Alavés ausgeliehen und durfte somit zum ersten Mal Luft in der Primera División schnuppern. Insgesamt bestritt er jedoch nur zwei Partien in Spaniens erster Liga und sechs in der Copa del Rey.

Informationen über seine Leihe

Ortolá wird für die komplette Saison 2018/19 an Deportivo La Coruña ausgeliehen. Zwischen den Vereinen wurde eine Kaufoption vereinbart, über die jedoch beide Klubs bisher noch keine genaueren Angaben machten. Da sein aktueller Marktwert bei etwa 1,5 Mio. Euro liegt, darf man von einer ähnlichen Summe ausgehen. Sein Vertrag beim FC Barcelona läuft noch bis 30. 6. 2020, also noch ein Jahr länger als seine Leihe. Ob er jedoch noch einmal zu den Katalanen zurückkehren wird, ist fraglich. Nachdem er bei Barça noch kein einziges Mal in der ersten Mannschaft zum Einsatz kam, wären seine Möglichkeiten auch weiterhin sehr gering gewesen.

Für den FC Barcelona, der im Moment nur über zwei Torhüter im Profikader verfügt, bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass nun ein neuer dritter Spieler gesucht werden muss, um den freien Platz zu füllen. Ob eine Neuverpflichtung getätigt werden wird oder man einem jungen Torhüter aus den Nachwuchsmannschaften das Vertrauen schenkt, ist bisher unklar. Am wahrscheinlichsten ist jedoch, dass die Position gar nicht nachbesetzt wird.

Zitate Ortolás rund um seine Leihe

„Als sie [Deportivo, Anm. d. R.] mich anriefen, merkte ich, dass ich gut in dieses Konzept passen würde. Es ist das, was sie und ich beide suchten.“

„Wenn eine Kaufoption besteht, dann ist das so, weil beide Seiten diese bewilligt haben. Meine Priorität ist es, bei und für Depor zu arbeiten und dem Klub dabei zu helfen, weiterzuwachsen. Wenn sie mich kaufen, bin ich sehr zufrieden damit.“

„Ihr wisst alle, welche Torhüter es gerade bei Barça gibt, und als mich der Sportdirektor Depors anrief, machte ich alles mir Mögliche, um hierherzukommen. Ich bin mit der Entscheidung, die ich getroffen habe, sehr zufrieden.“

„Der Aufstieg mit Depor wird sicher sehr schwierig werden, aber wir werden kämpfen, um am Ende möglichst weit oben in der Tabelle zu stehen.“

Wichtige Artikel zum Spieler

Und nun ist es so weit: Arturo Vidal wird in den kommenden Stunden oder Tagen einen Vertrag beim FC Barcelona unterschreiben. Der Medizincheck steht noch aus, aber beide Vereine gaben den Wechsel Vidals am späten Abend des 3. August bereits bekannt. Barça kündigte an, bald nähere Informationen zu verlautbaren, aber es scheinen die meisten Details schon an die Öffentlichkeit gelangt zu sein. Ob frohlockend oder schlechter Stimmung - als Culé muss man sich nun an eine Zukunft mit dem chilenischen Nationalspieler gewöhnen.

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