FC Barcelona: Millionenmissverständnis André Gomes

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Seit der Saison 2016/17 spielt André Gomes für den FC Barcelona. Die Ablöse für den Wechsel belief sich auf 35 Millionen Euro plus erfolgsabhänge Bonuszahlungen, welche im Maximalfall zu einem Gesamtvolumen von über 50 Millionen Euro ansteigen könnte. Die letzten Darbietungen von André Gomes in der aktuellen Saison sorgen für Unmut bei einigen Culés und anscheinend auch bei Ernesto Valverde. Es wird versucht zu hinterfragen, wie es nun um André Gomes steht. 

André Gomes wechselte zum FC Barcelona

Bevor wir auf die momentanen Darbietungen eingehen, wollen wir kurz die Zeit des Portugiesen bei Barça rekapitulieren. In der letzten Saison von Luis Enrique als Trainer Barças, wurde André Gomes verpflichtet. Besagter Gomes wurde als Europameister transferiert, aber absolvierte keine Minute im Endspiel der Europameisterschaft. So manche Fans waren überrascht und kannten Gomes großteils nur von den Begegnungen zwischen dem FC Barcelona und FC Valencia, dem früheren Arbeitgeber von Gomes. Entsprechend waren die Erwartungen an den damaligen Neuzugang. Jedoch waren die Forderungen und Erwartungshaltung keineswegs astronomisch. 

Durchwachsene Saison 16/17

In der Saison 16/17 lieferte Gomes nahezu kein einziges Spiel ab, welches für positive oder überschwängliche Reaktionen bei den Zusehern gesorgt hätte. Es waren zumeist solide bis grundsolide Auftritte. Auch gab es Darbietungen die schlecht waren. Luis Enrique konnte diese Kritik nicht akzeptieren und verteidigte seinen Sommertransfer immer wieder aufs Neue. Zudem prophezeite Enrique, dass Gomes den Culés eine Menge Freude bereiten wird. Das stellte sich bisher als Fehlschluss und Lüge heraus. Der Höhepunkt waren die Pfiffe der Culés gegen André Gomes, was beim FC Barcelona für gewöhnlich unüblich ist.

Neuer Trainer – gleiches Spiel

Mit Beginn der Saison 17/18 steht Ernesto Valverde an der Seitenlinie des FC Barcelona und holt aus fast allen Spielern das Maximum raus und spornt diese zu alten Glanzleistungen an. Dieser Impact und Einfluss von Valverde scheint bei Gomes nicht anzukommen, die Gründe sind als Außenstehender schwer einzuschätzen. Das Rückspiel gegen FC Valencia im Copa-Halbfinale war erkenntnisreich für den FC Barcelona, Ernesto Valverde und die Culés. Für die erste Überraschung des Abends, noch vor Anpfiff, sorgte André Gomes und dessen Startelfnominierung. Nennenswert in diesem Spiel gegen den FC Valencia ist, als Gomes in der 20. Spielminute den Ball führt, darauffolgend eine Flanke schlägt und diese dann im Seitenaus landet. Postwendend nach dieser Szene dreht sich Ernesto Valverde zur Bank, zieht den Reißverschluss seiner Jacke bis ganz nach oben, so dass sein Mund verdeckt ist und lässt darauffolgend seinem Ärger Luft – ein schlechtes Zeichen für Gomes. 

Fazit

Nach solchen Auftritten stellen sich einige Culés die Frage, welchen Unterschied es macht, statt einen Gomes auflaufen zu lassen, einem Denis Suárez oder Carles Alena die Chance zu geben. Die Zukunft von Gomes ist schwer zu prognostizieren, aber es ist doch sehr wahrscheinlich, dass Gomes momentan sein letztes halbes Jahr beim FC Barcelona verbringt. Seine Auftritte sind natürlich auch mittlerweile eine psychische Angelegenheit, allerdings darf auch hinterfragt werden, ob es spielerisch überhaupt reicht. Gomes hat Talent und ist ein guter Spieler, aber ist das ausreichend um bei Barça zu bestehen?

 

Ihr seid gefragt Culés: Habt ihr noch Hoffnung bei Gomes? Würdet ihr ihn in der nächsten Transferperiode verkaufen?

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