La „Furia Roja“ unter neuer Führung: Luis Enrique übernimmt!

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Die Weltmeisterschaft ging für Spanien unerwartet früh zu Ende, gegen Gastgeber Russland im Achtelfinale. Fernando Hierro verzichtete im Anschluss auf eine Fortsetzung seiner Arbeit als Trainer und fungiert von nun an auch nicht mehr als Sportdirektor. Diesen Posten übernimmt Jose Francisco Molina, Nationaltrainer wird aber ein anderer: Luis Enrique kehrt nach einem Sabbatjahr ins Trainergeschäft zurück und soll die spanische Nationalmannschaft wieder zu Erfolgen führen.

Vertrag bis zur EM 2020

Dem Sabbatjahr nach der Zeit in Barcelona folgt also die große Ehre. Luis Enrique probiert sich als Nationaltrainer und soll die „Furia Roja“ wieder zu alter Stärke führen. Dabei hat die Ernennung zum Coach der Nationalmannschaft nach dem Rücktritt von Fernando Hierro gar nicht mal so lange gedauert, Fakt ist aber: „Lucho“ hat sich diese Aufgabe redlich verdient und weiß, was es heißt, Erfolge mit seinen Mannschaften zu feiern.

Der Vertrag sieht vor, dass Enrique die Spanier bis zur nächsten Europameisterschaft 2020 betreuen wird, wo man sich den Pokal aus Portugals Händen wieder zurückholen möchte. Die Spieler dazu hätte er, es muss nur noch am richtigen Rezept gefeilt werden.

Umbau nach Pleite in Russland unumgänglich

Nach drei überaus erfolgreichen Jahren beim FC Barcelona wartet also die nächste große Herausforderung auf den 48-jährigen Asturier. Es wird aber sicherlich einiges an Arbeit geben. Ein Neuanfang wird nämlich dringend von Nöten sein. Mit David Silva, Sergio Ramos, Gerard Piqué und Diego Costa befinden sich einige Spieler bereits in einem fortgeschrittenen Alter. Andrés Iniesta hat seine Karriere im Nationalteam nach dem WM-Aus bereits beendet und kann sich voll und ganz auf seinen Karriereausklang in Japan konzentrieren. Piqué hat schon vor geraumer Zeit angekündigt, aufgrund des Wirbels um seine Person nach der WM in Russland ebenfalls von der Bühne der Nationalmannschaft Abschied zu nehmen. Ob er dies auch tut, wird sich in den kommenden Wochen herausstellen.

Mit Sergio Busquets und Jordi Alba hat Enrique allerdings zwei routinierte Stützen im Team, mit denen er schon in Barcelona zusammengearbeitet hat. Durch die Erfahrung der beiden Akteure kann ein junges, hungriges und wettbewerbfähiges Team rund herum aufgebaut werden. Dabei fallen vor allem die Namen Marco Asensio, Saúl Ñiguez, Koke und Isco, wobei Letzterer bei der Weltmeisterschaft sehr gute Leistungen zeigte und die „Furia Roja“ als Mittelfeldmotor in den nächsten Jahren antreiben kann. Mit Thiago Alcántara gibt es noch eine Option für Luis Enrique, doch der einstige Xavi-Nachfolger hat seinen Platz im Nationalteam trotz zeitweise ordentlicher Leistungen in München immer noch nicht gefunden. Ob sich mit Paco Alcácer ein weiterer ehemaliger Schützling von Enrique Hoffnungen auf mehr Einsätze im roten Trikot machen kann, ist auch die Frage. Die Tormannfrage könnte bei Luis Enrique ebenfalls auf der Agenda stehen, hat David de Gea trotz vieler Vorschusslorbeeren alles andere als überzeugt. Mit Kepa steht ein Juwel bereit, in die Fußstapfen von Iker Casillas, Victor Valdés & Co. zu treten.

Titelsammler mit dem FC Barcelona

Zum Anlass der Ernennung von Luis Enrique zum spanischen Nationalcoach möchten wir nochmal auflisten, was „Lucho“ bisher an Trophäen in seinem Lebenslauf stehen hat. Kurzum, er hat im Klubfußball alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt und wurde 2015 als Triple-Gewinner verdientermaßen zum FIFA-Trainer des Jahres gewählt.

  • Spanischer Meister: 2015, 2016
  • Spanischer Pokalsieger: 2015, 2016, 2017
  • Spanischer Supercup-Sieger: 2016
  • UEFA Champions League-Sieger: 2015
  • UEFA Supercup-Sieger: 2015
  • FIFA-Klub-Weltmeister: 2015

Viel Glück für deinen neuen Job Luis!

 

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