Bundesliga

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Es ist mittlerweile unfassbar, wie viel Geld City in Transfers pumpt, ohne auch nur irgendwie dafür Konsequenzen vom FFP befürchten zu müssen. Diese Regelung wurde doch ohnehin zugunsten solchen Söldnervereinen wie City gelockert, oder irre ich mich da?

Dass durch City aber schon in den letzten Jahren diese Regel ad absurdum geführt wurde, zeigt sich schon in den bloßen Transferausgaben/-einnahmen. Man hat schon jetzt eine negative Differenz in Höhe von knapp 74 Millionen Euro (128 Mio – / 55 Mio +)und trotzdem kann man einen ebenso hohen Betrag ganz sorglos für KdB ausgeben. In den letzten 9 Spielzeiten hat man ca. 1,07 Milliarden Euro für Spielereinkäufe ausgegeben (Durchschnitt bei ca. 119 Millionen Euro), wohingegen lediglich Einnahmen in Höhe von 280 Millionen Euro (Durchschnitt ca. 31 Millionen Euro) zu Buche stehen. Verstehen, geschweige denn die Sinnhaftigkeit erkennen, tue ich dieses FFP aber ohnehin schon lange nicht mehr. Da kann man Klubs wie City doch gleich die permanente Erlaubnis für drei oder vier 70-80- Millionen-Transfers geben.

Edit: Dass Wolfsburg damit aber einen sensationellen Deal landet, muss man hier auf jeden Fall noch einmal anmerken. Mehr als 70 Millionen für einen Spieler, der erst ein starkes Jahr in der Bundesliga absolviert hat, ist schon beachtlich. Damit ließen sich vielleicht zuvor angegangene Transferziele nun verwirklichen.