Fitness-Guide

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Kalelarga82
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Leute, dass motiviert einen hier wirklich so richtig. Sehr stark. Erstmals dass mit der Playlist und jetzt dieser Ernährungsplan. Aufjeden Fall sehr wichtig. Das letzte kriege ich irgendwie nicht länger als 10 Tage hin. Etwas kommt immer dazwischen. Ob eine Fete, ein Fussballspiel, wo ja allerlei Dinge konsumiert werden. Und wie in der Theorie gesagt wird: Das Verhältnis von 70% Ernährung und 30% Training.
Einfacher könnte es ja echt nicht sein.

Ich bin wirklich ein Laie im Gebiet der Ernährung, aber nur aus dem Grund weil ich so faul bin mich strikt daran zu halten. Das Training stimmt, nur esse ich allgemein was ich will. Bringt mich aber trotzdem nicht auf die Stufe auf die ich gerne möchte.
Es gilt jetzt für mich meine mentale Einstellung bzgl. Ernährungsplan zu ändern. Ich merke, wie ich jetzt so darüber nachdenke, ein kleines kribbeln und eine kleine Vorfreude.
Genau wie es bei mir wieder konstant mit dem Sport anfing. Habe noch meinen alten Kalender in der Wohnung. Es fing Mitte Januar 2015 so richtig mit Allem an. Ich erzähle nur mal kurze einschneidende Veränderungen und wieso es klappte.

Da es mit dem Fussball nicht mehr weiterging entschied ich mich immer wieder mal zu joggen, doch es klappte nur 2 Wochen am Stück. Ich hörte immer wieder auf. Früher wurde man durch den Teamsport automatisch wegen den gemeinsamen Trainingseinheiten „gezwungen“ zu trainieren.

Die Devise hiess ab jetzt: Eigenverantwortung…
Ich hatte immer wieder Motivationsprobleme. Sogar Fitnessstudien die ich sogar mit Freunden besuchte, waren nicht das wonach ich suchte. Die Einstellung konnte ich dazu nur kurz aufrecht erhalten.
Durch Umwege stiess ich auf einen Podcast der mir in einer 1/2h genau das erklärte was ich schon mein Leben lang hören wollte. Der Podcast ging der Frage nach warum Menschen die mit Sport anfangen, nicht konstant am Ball bleiben. Wieso hören die meissten schon nach einer gewissen Zeit damit auf? Es gibt sehr viele unter uns die sich im Januar im Fitnessstudio anmelden, schon im März aber keinen Bock mehr haben. So ähnliche Geschichten gibt es immer wieder. Zähle mich selber auch dazu.

Ihr müsst einfach mal in die Köpfe der Leute schauen die sich selber fit halten und das sehr erfolgreich. Das fundementalste und wichtigste Element von allen ist das „mentale Training“. Der Schlüssel bevor man überhaupt mit etwas beginnt ist das Denken. Man muss visualisieren und jeden Tag daran denken was man möchte und wie man es möchte.

Also fing ich im Januar 2015 mit kleinen Laufeinheiten an. 3x die Woche circa 2,5 km und ass auch was gesundes danach. Ziel war natürlich auch abzunehmen. Ich visualisierte jeden Tag dass ich mich verändern wollte und ich wieder mein Optimalgewicht von damals erreichen würde. Es vergingen 4 Wochen oder auch 5. Ich war fit im Laufen und hatte schon einige Kilos runter. Ich redete auch anders mit Leuten und verhielt mich anders. Es ging mir wieder mehr um den Sport. Allgemein war man auch Selbstbewusster.

Es war Mitte März…Dann passierten die kleinen Wunder. Plötzlich zieht man einfach alles an woran man denkt. Ich kam über einen guten Freund „zufällig“ zu Freeletics. Er fragte mich ob ich nicht mal damit anfangen wollte. Er war schon 3 Monate dabei. Erklärte mir wie verdammt effektiv das war. Ich sagte fast schon arrogant zu und dachte mir das ich ihn fitnessmässig total in die Tasche stecken werde. :lol: :lol: ….
An den Tag an dem ich mit ihm einer der kleinsten Einheiten (dauert zwischen 4-10min. Kommt auf das eigene Fitnesslevel an) bei Freeletics machte, werde ich nie vergessen. Mir war fast schwarz vor Augen beim Beenden des Workouts. Das Workout heisst übrigens METIS. :)
Also ich bin wirklich gestorben.

Naja, nur diese Übung machten wir 2x die Woche und ich kam langsam rein. Man fühlte sich wirklich sehr sehr fit. Und es wurde immer besser. Traf mich auch mit einigen Leuten und wir trainierten auch zusammen. Andere, längere Übungen kamen hinzu, die wirklich hart waren. Glaube nach einigen Wochen wollte ich aussteigen, aber die Gespräche mit Kumpels und die alten Hosen die mir wieder passten, hinderten mich daran. Ich konnte nicht glaube wie so relativ kurze, aber intensive Übungen so effektiv sein konnten.
Ich war begeisstert. Ich meine man braucht diese Erfolge um dran zu bleiben und die Gespräche mit Gleichgesinnten. Für mich jedenfalls…

Es ist jetzt fast 2 Jahre her dass ich eine Liebe zu Freeletics entwickelt habe. In dieser Zeit war ich nur einmal verletzt (5Wochen), aber ansonsten ist es ein Bestandteil meines Lebens geworden. Habe natürlich schon länger den Coach, der einem die WOs vorgibt…seit diesem Tag trainiere ich immer 3x die Woche. Pflicht.
Und glaubt mir, die sind wirklich hart.
Ich mache das immer draussen, egal bei welchem Wetter. Letztens bei -2 Grad. Es war mir egal denn ich musste die Zeit und die Übungen einhalten die der (virtuelle) Coach mir vorgibt. Mein Denken hatte sich in der Zeit wirklich verändert.
Und was ganz wichtig ist. Das Training draussen stärkt das Immunsystem. Egal ob es regnet oder schneit…
Ich bin schon knapp 2 Jahre nicht mehr krank gewesen. Davor immer durchschnittlich 2 bis 3 Mal im Jahr. Es stimmt also wirklich. Indianerehrenwort.

Nur muss man sich halt seine Angst nehmen und es muss einem im Park, wo man halt trainiert, scheiss egal sein ob Leute zuschauen oder nicht. Aber mittlerweile gibts schon überall in den Städten (schaut auf FB) Freeletics-Trainingsgruppen. Geht dahin. Macht mal mit. Es motiviert. Danach trinkt man zusammen einen. Es macht richtig Spass auch wenn man sich während der Workouts richtig quält.

Also, es ist völlig egal welchen Sport man macht. Ob Fitnessstudio, Fussball, reines Joggen, Fussball, Curling. Jeder macht das was ihm Spass macht. Das ist natürlich das Wichtigste.

Bei Freeletics kriegt man jetzt bestimmt nicht die Muckies die man im Fitnessstudio gezielt trainieren kann, aber man sieht wahrscheinlich trotzdem nackt gut aus :lol:
Da ich immer gerne Kondition mache, ist mein Training bei FL auf Cardio & Strengh eingestellt. Man kann noch zwischen reinem Cardio und reinem Krafttraining wählen.
Und wenn sich einer neben dem Firnessstudio mit FL nebenbei fit halten möchte. Perfekt. Schaut mal im Internet. Es gibt die verschiedensten Übungen.
Ich bin jetzt kein Wissenschaftler was das angeht, aber der Nachbrenneffekt bei Freeletics ist unglaublich hoch durch die Art des Training. Es gehört zu, HIIT (high intensity intervall training).
Und um nicht zu vergessen. Die Grundübungen sind Burpees, Pushups, Pullups, Situps und Squats. Und man muss wirklich auf die richtige Ausführung der Übung achten. Kein Spass. Besonders bei Burpees. Ich hatte sie selber eine Zeit lang falsch ausgeführt. Vergesst die krasse Wellenbewegung. Das ist nicht gut für den Rücken wenn man sich so wellenmässig hochpusht. Rumpf sollte immer in Spannung sein. Aber schaut mal selber.
Bei Squats natürlich auch auf die Videos schauen, wegen dem Winkel beim Runtergehen. Das kann sich bei falscher Ausführung und hoher Schlagzahl in den WOs die Knie kaputtmachen.
Technik ist das Wichtigste.

Der Beitrag wurde jetzt doch was länger.
So, jetzt versuch ich mich echt mental auf meine Ernährungsumstellung vorzubereiten. Danke Jungs und Mädels :whistle: :)
Der Thread ist der Hammer.

Summer bodies are made in the winter….
Lasst uns damit heute beginnen.

P.S. Grandoli, ich kann dir deine Defiphasen-Fragen wie man hier deutlich sieht nicht beantworten. :lol: Hoffentlich weiss es jemand.
Und was die Ernährung angeht macht mich das nach der Geschichte von dir noch mehr heiss. Bin gespannt was daraus wird.