FC Barcelona – FC Chelsea [14.03.2018]

#590378
Anonym
Barcelo86 wrote:
Was mir zu kurz kommt ist das alle andere jedesmal aufs neue vergessen werden.

Der Punkt ist nicht zu vernachlässigen, da Fußball immer noch ein Mannschaftssport ist.

Natürlich wird es in diesem leichter, wenn man einen wie Messi im Team hat. Viel leichter, da er neben seiner Stellung als bester individueller Sieler auch noch ein Teamspieler ist, der die Mitspieler um ihn herum gut aussehen lässt.

An der soliden Abwehr hat er aber z.B. fast keinen Anteil. Natürlich gewinnt er im Gegenpressing Bälle zurück, so dass es gar nicht erst zu einem Angriff des Gegners kommen kann, aber auch dort wird die Arbeit meist von Busquets und Suarez verrichtet. Messi gönnt sich defensiv doch viele Verschnaufpausen (keine Kritik).

Wie Abhängig ist Barca von Messi? Die Frage kann man auch umformulieren und fragen: Wie abhängig ist Real von Ronaldo, PSG von Neymar, City von KdB, Atletico von Grizmann, Chelsea von Hazard, Bayern von Robben?

Bei den meisten Top-Klubs gibt es Spieler, die nur schwer zu ersetzen sind bzw. wenn sie nicht Treffen oder das Spiel an sich reißen können, sieht es bereits mau aus. Chelsea mit Hazard war gestern ein gutes Beispiel.

Ich finde nicht, dass Barca zu sehr von Messi abhängig ist. Das hat man in einigen seiner Verletzungshase auch gesehen, als sowohl Neymar und Suarez bzw. jetzt Dembele, Coutinho und Suarez durchaus in der Offensive ohne Messi was zu Stande bekommen.

Ein wenig sehe ich die Messi-Abhängigkeit aber als Problem, wenn Messi auf dem Platz steht und es bei ihm nicht läuft bzw. er sich gegen schwächere Teams Pausen gönnt. Das ist aber mehr eine psychische Sache im Kopf der anderen Mitspieler, zumindest ist das mein EIndruck. Man verlässt sich zu sehr auf ihn und sucht ihn immer zu oft, da man sich sonst nichts traut, obwohl man es durchaus könnte. Respekt, keine Anhnung…

Versteht ihr was ich mit meinem letzten Absatz meine? Ich kann das gerade schwer in Worte fassen.