Allgemeine Entwicklung des Vereins

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  • #604411
    #604364
    Anonym

    Seit der Saison 14/15 gab Barca 1,08 Mrd. Euro für Spielertransfers aus.

    Das ist mehr als die Scheichs von Paris und City.
    Bzw. kein andere Verein auf dieser Welt gab so viel aus.

    Die Entwicklung des Klubs ist defintvi besorgniserregend.

    Wir müssen so langsam aber sicher endlich wieder anfangen uns die Champions League zur erarbeiten und nicht zu erkaufen!

    #604347
    Schmid Patrick
    Teilnehmer
    ConRabia wrote:
    Manches in dem Beitrag bemängeln wir ja selber und finden es nicht in Ordnung.
    Was das Thema Streik angeht sollen die sich nicht so aufplustern, als Heiko Herrlich und Mkhitaryan sich zu ihnen gestreikt haben war es wohl nicht so schlimm?
    Und jetzt wegen Messi seiner Steuerhinterziehung mi den Finger auf uns zu zeigen ist einfach nur schäbig ( Florian Homm, Niebaum, Reus etc.)

    Die genauen Zahlen kenn ich nicht aber bestimmt jemand anderer.
    Messi hat glaub ich laut Angaben ca4-6 Mio € „hinterzogen“.
    Und hat die Strafe bekommen,die gerade noch für die Bewährung gereicht hat,um nicht ins Gefängnis zu gehen(in Spanien unter 2 Jahre auf Bewährung)
    Ronaldo hat laut Angaben über 10Mio€ „hinterzogen“,und nicht mehr bekommen als Messi.
    Wo war da der Aufschrei?
    Der BVB war mir immer lieber als die Bayern,aber der Geldgierige Watzke und co spielen sich seit Dembele auf,das ärger nimmer geht.
    Sie haben sich bei Dembele auch nicht ihr Wort gehalten!
    Er kam zum BVB wegen Tuchel.
    Und sein Ziel war immer Barca,und er hat sogar das Angebot von Barca wegen Tuchel abgelehnt.
    Es hieß (Mündlich)
    sollte Barca ihn nochmal haben wollen könne er wechseln.
    Aber duch die Kohle die wir durch Neymar bekommen haben,strahlten plötzlich die € Zeichen in den Augen,und jede Abmachung die getroffen wurde war nichtig.
    Heuchler überall!

    #604345
    Tical
    Teilnehmer
    globi wrote:
    Ganz interessanter Artikel. Wie sehen das denn hier die Barcafans?

    https://www.schwatzgelb.de/artikel/2019/unsa-senf/es-war-einmal-mes-que-un-club

    Wirklich ein interessanter Beitrag, auch schon deshalb weil es keine große Zeitung ist die da schreibt, sondern scheinbar die Fanabteilung von Borussia Dortmund.

    Quote:
    Dann schaffte man innerhalb weniger Jahre den kompletten Stilbruch, indem man 2012 erstmals mit dem Aufdruck „Qatar Airways“ auflief.

    Wirtschaftlich gesehen war das wohl notwendig und wäre früher oder später so oder so passiert, dass man mit dieser Tradition brechen muss. Dass es ausgerechnet Qatar Airways, also die Qatar Foundation wurde, stößt mir bis heute sauer auf.

    Quote:
    Dazu passen auch die 119 Euro, die die Katalanen von den Fans des Liverpool FC für das Halbfinalspiel der Champions-League für ein Ticket haben wollten.

    Ich bin sicher, die Ticketpreise werden nicht einfach so aus böser Absicht bestimmt, sondern da gibt es einen wirtschaftlich ermittelten Spielraum. Es ist ja allgemein bekannt, dass die Ticketpreise in ganz Spanien eine ganze Ecke teurer sind als z.B. in Deutschland. Für den Dortmunder, der es gewohnt ist für 10 € in seinen Tempel gehen zu können, klingt das natürlich völlig absurd und furchtbar.

    Quote:
    Schon länger wartet man auf junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs, die sich dort durchsetzen und das große Erbe ihrer Vorgänger antreten.

    Ja äh, so ein großes Erbe gab es vor Xavi und Iniesta halt noch nie. Erst seit dieser Ära mischt Barca pausenlos ganz oben mit, folglich stiegen auch die Anforderungen. Wir haben doch jetzt mit Alenya, Puig und Wague vielversprechende Leute in den Startlöchern und zuvor gab es Leute wie Thiago, Sergi, Bartra oder Montoya. Dass die zwar ganz gut, aber eben keine strahlenden Ausnahmekönner sind, hat ja nichts mit dem Verein und dessen Philosophie zu tun.

    Quote:
    sehr wahrscheinlich wird man mit der Rückholung Neymars einen neuen Transferrekord aufstellen.

    Haltloses Gerücht aus dem Sommerloch, hätte nicht in den Artikel gemusst.

    Quote:
    Ein Spielerstreik also. Offenbar scheint man das in der Stadt von Gaudi als effektives Werkzeug zur Realisierung von Transferbemühungen ausgemacht zu haben.

    Wirft natürlich ein schlechtes Licht auf den Verein, aber dass Barca am Ende des Tages den Nutzen daraus zieht macht Barca nicht zwangsläufig zum Drahtzieher. Beim Spielerstreik sitzt immer der Spieler am längeren Hebel.

    Quote:
    Die 21. Zu so vielen Monaten Haft wurde Messi nämlich wegen Steuerhinterziehung verurteilt. Zufälligerweise blieb das Strafmaß dabei unter den zwei Jahren, die für ihn auch einen tatsächlichen Haftantritt bedeutet hätten.

    Ohje, dieses Steuerthema trifft gefühlt auch auf… 50 andere Spieler zu. Ronaldo, Modric, Diego Costa, Alonso… und die alle waren nie bei Barca.

    Quote:
    Aus moralischer Sicht wäre, wenn man um Glaubwürdigkeit bemüht wäre, eine Trennung von ihrem Superstar unausweichlich gewesen.

    Na, wurde Barca bzw. Messi jetzt verurteilt oder freigesprochen? Ne sorry, Äpfel und Birnen. Aus moralischer Sicht sollten die Spieler wieder rauchen und essen dürfen was sie wollen, denn diese Medizinchecks mit 50 Kabeln an der Haut und Trainingsmethoden, bei denen mit der Ernährungsberatung eine eigene Industrie gewachsen ist, machen aus Menschen Maschinen! Wo fängt denn Moral an und wo hört sie auf, wie will man das messen? Ich kenne jemanden, der wurde von Freunden als rechts bezeichnet. Daraufhin hat der denen eine ganze Reihe erstklassige Argumente und Fallbeispiele geliefert, in denen er alles andere als rechts war. Die aber bloß: „Nö das reicht uns nicht, bist trotzdem rechts.“ Das ist doch Schwachsinn.

    Quote:
    Am Ende ist „Més que un club“ auch zu einem reinen Marketinggag verkommen.

    Tipp: Das war es von Anfang an. Hier empfehle ich das Buch „Barça oder: Die Kunst des schönen Spiels“, da wird Mes Que Un Club ganz gut beleuchtet. Okay, als Gag würde ich es nicht bezeichnen, aber es hatte eben immer schon etwas mit Populismus zu tun, also man tat etwas, um von sich ein Profil zu erstellen, unter dem man in der Welt bekannt werden solle. Das ging los in der Politik, als geduldeten aber nicht wirklich akzeptierten Gegenpol zum Franquismus und hört etwa bei sozialen Werten auf, dass Spieler aller Couleur und Herkunft willkommen sind (was übrigens gleichbedeutend damit ist, dass eben nicht so viele La-Masia-Absolventen wie möglich im Kader sein müssen). Doch den Franquismus gibt es nicht mehr, man muss 2019 nicht mehr schreien, dass die in Madrid einen unterdrücken. Was hat nach dieser Prämisse das Motto also eigentlich noch für einen Nutzen? Sollte man nicht auch erlauben, dass sich der Verein über mehrere Jahrzehnte ein Stück weit neu erfindet?

    Auch beißt sich das doch mit dem was vorher geschrieben wurde!? Angenommen Barca ist tatsächlich ein Klub, der nur noch Bock auf teure Transfers und Streiks hat, die eigene Jugend kategorisch links liegenlässt und sich sagt: „Je mehr Straftäter in der Startelf desto erfolgreicher“. Wie wollen die dann mit Mes Que Un Club, also einem Statement, das eigentlich genau für das Gegenteil steht, erfolgreich auf Marketingtour gehen? Ich verstehe, was der Schreiberling ausdrücken will, doch er zielt hier ziemlich deutlich vorbei.

    Barca muss es trotz allen Eskapaden ermöglicht werden, sich neu zu erfinden. Diese Möglichkeit muss schon allein deshalb gegeben sein, weil es im Fußballgeschäft, und nur das ist es letztendlich, Faktoren gibt, die man nicht steuern kann sprich: Man muss hier und da mit der Zeit gehen, wenn man nicht mit der Zeit gehen will (ja der stimmt so der Satz). Allein die angesprochenen Transfersummen. Einen De Jong, der von Scheichklubs wie Paris oder ManCity gejagt wird, kriegst du einfach nicht für 30 Millionen. Da hast du keine Chance, da lohnt sich das Wählen der Telefonnummer nicht. Parallel zu den hohen Ausgaben nimmt der Klub ja auch immer mehr ein. Warum findet das keine Erwähnung im Artikel? Ich lehne das hier gezeichnete Bild, Barca sei vom unbescholtenen braven Jungen zum Bad Guy mutiert, auf den morgen oder übermorgen der Scharfrichter wartet, ab.

    €dit:
    Haha, mal wieder postet Rumbero meine Gedanken, während ich sie noch verfasse. Raus aus meinem Kopf :P !

    #604343
    rumbero
    Teilnehmer

    „Més que un Club“ kommt aus der Franco-Zeit, als das Camp Nou der einzige Ort war, an dem öffentlich katalanisch gesprochen werden durfte, der Verein war gleichzeitig Ersatz für eigene freie politische katalanische Institutionen. Seit Francos Tod 1975 ist das eigentlich obsolet.

    Dass man in ethischer Hinsicht Vorbild für andere Vereine sein will, habe ich noch in keinem Dokument des Vereins gelesen. Was Spielerkäufe angeht, gibt es keinen Unterschied. Wir hatten ja immer schon die ausländischen Topkicker wie eben Cruyff oder Stoitschkow oder unsere niederländische Mannschaft der späten 1990er. Unsere fußballerischen Alleinstellungsmerkmale von vor 10 Jahren sind auch keine mehr. Die gute Jugendarbeit des Vereins, die Cruyff inspiriert hat, war ab 2006 so erfolgreich, dass sie viele kopiert haben. Der Offensivfußball mit 4-3-3 war 2008 absolut gegen den Mainstream, die Erfolge haben da auch vieles verändert.

    #604342
    ConRabia
    Teilnehmer

    Manches in dem Beitrag bemängeln wir ja selber und finden es nicht in Ordnung.
    Was das Thema Streik angeht sollen die sich nicht so aufplustern, als Heiko Herrlich und Mkhitaryan sich zu ihnen gestreikt haben war es wohl nicht so schlimm?
    Und jetzt wegen Messi seiner Steuerhinterziehung mi den Finger auf uns zu zeigen ist einfach nur schäbig ( Florian Homm, Niebaum, Reus etc.)

    #604340
    globi
    Teilnehmer

    Ganz interessanter Artikel. Wie sehen das denn hier die Barcafans?

    https://www.schwatzgelb.de/artikel/2019/unsa-senf/es-war-einmal-mes-que-un-club

    #604271
    L10NEL
    Teilnehmer

    Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht. Aber bin ich der einzige, dem bei diesen Summen mulmig wird?

    Die Neymar-Millionen zu reinvestieren, ok – sinnvoll. Generell entwickelt sich der FC Barcelona aber zu einem Verein wie ehemals Real Madrid. Nämlich Top-Spieler zu Preisen jenseits von gut und böse zu kaufen …

    Privat bin ich ein eher ökonomisch denkender Mensch. Nicht weil ich geizig bin, sondern weil ich mit wenig aufgewachsen bin und in Relation dazu gehts mir heute finanziell recht gut. Ich muss immer einen Überblick über meine Finanzen haben.

    Selbes versuche ich seit Jahren auch bei meinem größten Hobby und meiner größten Leidenschaft: Dem FC Barcelona

    Und genau da liegt jetzt mein Problem. So konnte ich früher noch vieles nachvollziehen und aufrechnen, jedoch heutzutage fällt mit das immer schwerer. Woher kommen die vielen Millionen?

    Ich kenne den Umsatz, Einnahmen die den meisten bekannt sind, Gehaltskosten und noch ein paar andere Faktoren. Woher also kommt das Geld für die Ablösesummen? Hat man vielleicht schon einen Käufer für Coutinho oder einen anderen Star? Wenn nicht, bleibt mein mulmiges Gefühl.

    Man möchte das Stadion erneuern. Was dringend nötig ist! Jeder der mal dort war schwärmt von der Aura, wird aber auch den Gesamtzustand bemerkt haben. Dafür ist viel Geld nötig – Nicht alles wird selbst bezahlt, aber ein größerer Teil wird aus der Vereinskasse genommen. Mir wäre das viel wichtiger gewesen als die Griezmann-Verpflichtung. Einen klaren Zeitplan zur Fertigstellung mit gedeckten Kosten.

    Ist ja schön, sollte der Verein nächste Saison mal wieder die Champions League gewinnen. Würde mich auch freuen, wie über jeden Titel. Doch was wäre der langfristige Preis dieses Erfolges?

    Ich würde gerne in 30 Jahren als Rentner (gesundheitlich dann hoffentlich möglich) auch noch regelmäßig nach Barcelona fliegen um im Stadion erfolgreichen Fussball zu sehen. Wird dies mit der heutigen Hypothek möglich sein ohne später zu denken „Hätten wir damals mal …“ ?

    Wir werden alle gemeinsam sehen was die Zukunft bringt und wie hoch die Rechnung ist, die in 20 Jahren im Briefkasten liegt – Der Preis muss dann gezahlt werden. ;) Hoffen wir, es ist ein niedriger.

    #604001
    rumbero
    Teilnehmer

    Ganz frisch und wie erwartet: Pep Segura hat seinen Rücktritt angeboten und Bartomeu ihn akzeptiert. Durch die kommissarische Übernahme des Posten des Fußball-Vorstands kann Barto die Auswahl des Nachfolgers stark beeinflussen. So wird ein Schuh draus!

    #604000
    rumbero
    Teilnehmer

    Die 20 Vorstandsmitglieder sind ja alle Ehrenamtler und haben je nach Größe des zu bearbeitenden Feldes einen professionellen Unterbau. Im Fußball sind das eben Pep Segura, Planes und Abidal und andere. Bartomeu ist dabei mehr der Moderator und Repräsentant und ist wahrscheinlich gerade in der Lage, 10 Stunden mehr Arbeit in der Woche für den Verein zu investieren. So wie ich den Text verstehe, wollte er vor allem Spekulationen über Nachfolger beenden, ich gehe aber davon aus, dass dieser irgendwann vorgestellt wird.

    #603999
    Anonym

    Laut der mundo, übernimmt Barto auch die Vizepräsidentschaft. Ist das ein üblicher Schritt?

    https://www.mundodeportivo.com/futbol/fc-barcelona/20190704/463286396120/bartomeu-mestre-dimision-vicepresidencia-deportiva.html

    #603978
    rumbero
    Teilnehmer

    Laut Albert Rogé (SPORT) war er der stärkste Unterstützer von Pep Segura, der wohl auch bald seinen Rücktritt bekannt geben soll. Langer Machtkampf unter den Direktoren, der leider nicht zum Rausschmiss von Valverde führte, aber jetzt doch Ergebnisse zeitigt, mal sehen, ob zum Guten des Klubs!

    #603977
    Anonym

    Ich weis nicht so recht wohin hiermit:

    https://twitter.com/totcosta/status/1146488095698763777?s=20

    Unser Vizepräsident ist wohl zurückgetreten, wenn ich das richtug verstanden habe. Zuletzt hat er sich gegen die Rückkehr von Neymar geäußert, oder?

    #599364
    rumbero
    Teilnehmer

    Der Verein präsentiert im Augenblick Ergebnisse der letzten Umfragen (Observatori Blaugrana) unter 1.000 Socis (Mitgliedern) und 1.000 Anhängern des Klubs.
    https://www.fcbarcelona.cat/ca/videos/818204/en-directe-presentacio-de-lobservatori-blaugrana
    Die Zufriedenheit der Socis liegt nun bei 87,7 % (gute oder sehr gute Einschätzung des Images des Vereins), die der Anhänger bei 92,4 %. Die durchschnittliche Bewertung stieg von 2,9 (12.2017) auf 3,1 (0-4 Punkte). Die Bewertung der Arbeit des Vorstands liegt bei 7,5 (Skala von 0-10), leider fehlen hier die älteren Vergleichszahlen.

    #599266
    Anonym

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