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Allgemeine Entwicklung des Vereins

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  • #509178
    Anonym
    Roland wrote:
    Damit Neymar wechseln konnte, mussten alle Anteilseigner Neymars bedient werden. Santos hatte nur einen relativ kleinen Anteil an Neymar. Die weiteren Anteile gehörten, soweit ich weiß, DIS. Dafür sind dann die weiteren 40 Mio. EUR, die zunächst an seinen Vater, gleichzeitig Berater, gezahlt worden und von ihm wiederum an die weiteren Anteileigner weitergegeben. Damit also 100 % der Anteileigner bedient werden konnten, mussten 57,1 Mio. EUR fließen. Damit ist stand jetzt doch die Aussage richtig, dass er 57,1 Mio EUR Ablöse gekostet hat, oder nicht ?

    Also dies ist mir völlig neu, habe ich noch nie gelesen, dass Neymar die 40 Millionen an die DIS weitergegeben hat. Dann könnten sie eigentlich nicht Gegenstand der Untersuchungen wegen Steuerbetruges sein. Hast du da eine Quelle da zu ?

    Allerdings sind wir dann hier OT. Die Diskussion können wir ja dann gerne im dem vorhandenen speziellen Neymar-Transfer-Thread weiter führen.

    #509090
    Roland
    Teilnehmer
    Quote:
    Wenn man davon 40 Millionen den Neymars überweist an ihre Pseudofirma ist das für mich keine Ablöse.

    Damit Neymar wechseln konnte, mussten alle Anteilseigner Neymars bedient werden. Santos hatte nur einen relativ kleinen Anteil an Neymar. Die weiteren Anteile gehörten, soweit ich weiß, DIS. Dafür sind dann die weiteren 40 Mio. EUR, die zunächst an seinen Vater, gleichzeitig Berater, gezahlt worden und von ihm wiederum an die weiteren Anteileigner weitergegeben. Damit also 100 % der Anteileigner bedient werden konnten, mussten 57,1 Mio. EUR fließen. Damit ist stand jetzt doch die Aussage richtig, dass er 57,1 Mio EUR Ablöse gekostet hat, oder nicht ?

    #509076
    Anonym
    Roland wrote:
    Ich vermute, er spielte auf die Ablösesumme an. Denn die beträgt nach heutigen Kenntnisstand tatsächlich 57,1 Mio. €. Der Rest (Handgelder, Beraterhonorare) wird in die Größe ,,Ablösesumme“ nicht eingerechnet. Das war noch nie so.

    Naja, in die 57 Millionen wurden andere Zahlungen aber auch schon eingerechnet. Wenn man davon 40 Millionen den Neymars überweist an ihre Pseudofirma ist das für mich keine Ablöse. Vielleicht eine Mitgift. Die Ablöse betrug also eigentlich nur 17 Millionen. Rund 70 Millionen der Gesamtkosten für die Unterschrift sind an die Neymars geflossen. Dies ist für mich nicht mehr normal und auch keine Relation mehr zu üblichen Zuzahlungen. Die Folgen sieht man ja bereits mit Steuernachzahlungen. Natürlich präventiv.

    Da es ja hier um die allgemeine Entwicklung geht hoffe ich mal dies wird in Zukunft richtungsweisend. Passt aber halt zur allgemeinen Entwicklung der Rosell/Bartomeu-Administration.

    #509068
    Roland
    Teilnehmer
    Quote:
    Ich verstehe die Aussage dahinter ehrlich gesagt nicht ganz!? Der Artikel fasst das zusammen, was man bisher immer nur bruchstückhaft lesen konnte

    Mir ging es weniger darum was er schrieb, sondern wie er es schrieb. Es ist mehr ein Kommentar, denn ein üblicher Artikel. Viel zu viel Wertung des Autors. Zu viele Adjektive, die ziemlich schnell zu Rückschlüssen führen, dass es sich nicht um einen objektiven Sportjournalisten, sondern um einen enttäuschten Barcelona-Fan handelt.

    Quote:
    Als ich jetzt wieder lesen durfte, dass Bartomeu die Kosten des Neymar-Transfers mit 57,1 Mio. Euro beziffert, muss ich mich schon fragen wie dreist man sein kann.

    Ich vermute, er spielte auf die Ablösesumme an. Denn die beträgt nach heutigen Kenntnisstand tatsächlich 57,1 Mio. €. Der Rest (Handgelder, Beraterhonorare) wird in die Größe ,,Ablösesumme“ nicht eingerechnet. Das war noch nie so. Nicht bei CR7, Ibrahimovic, Fabregas, Bale, Özil etc. Man spricht stets von der Größenordnung der Ablösesumme. Dass ein Transfer allerdings weitere Kosten enthält ist ebenso wahr. Doch diese sind kein Alleinstellungsmerkmal von Neymar. Bei ihm sind sie bloß publik geworden. Was für Handgelder damals beim Ibrahimovic-Transfer (nur ein Beispiel) geflossen sind, weiß keiner. Deshalb ist es reichlich unfair die Gesamtkosten des Neymar-Transfers mit den Teilkosten der Ablösesumme von anderen Spieler zu vergleichen.

    Quote:
    Was mir dann aber fast noch mehr ‚Spaß‘ macht ist die Meinung vieler Culés mit Laporta würde alles wieder besser werden.

    Ja, da amüsiere ich mich auch immer wieder darüber.
    http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/fc-barcelona-mit-laporta-in-saus-und-braus-11056235.html

    Zur Kommerzialisierung nur so viel:

    Grundsätzlich bin ich absolut dafür, dass man diese Richtung einschlagen muss, wenn man mittel- und langfristig überhaupt instande sein soll, mit der Weltspitze zu konkurrieren – OHNE sich dabei immer weiter zu verschulden. Da bleibe ich bei meinem Satz, wohlwissend, dass er euch auf die Eier geht: Traditionen zahlen keine Rechnungen.

    Doch muss es nicht gleich Quatar sein. Da hat man sich einen der unsympathischsten Sponsoren ausgewählt. Der gute Rückfluss kompensiert trotzdem den schlechten Ruf nicht. Das ist meine Meinung. Ich könnte mit einem anderen Spnsor, der deutlich ,,softer“ ist deutlich besser leben. Doch ganz ohne geht es nicht.

    #509058
    Anonym

    Man sollte vielleicht als Erstes mal damit anfangen, die Brust zu reinigen. Das mit „Quatar“ geht mir von Beginn an auf die Eier.

    Lieber pro Saison nen Jugendspieler umsonst hochholen als für Blutgeld i-welche Flops zu verpflichten. Wo ist der Stolz? Manchmal habe ich das Gefühl, dass Barça sich dort mit Real Madrid so eine Art Schwanzvergleich abliefert. Sollen die Madrilenen doch ihre mehreren hundert Millionen Euro jährlich ausgeben… Barça muss es ihnen ja nicht gleich tun.

    Ich bin da ehrlich gesagt etwas idealistischer als manche hier, die für sportlichen Erfolg auf die eine oder andere Tradition verzichten. Ja – ich werde lieber stolzer Vizemeister als ein Ehrloser Meisterclub bestehend aus Söldnern ohne Seele wie Real Madrid. Die Menschlichkeit hat immer Barça für mich ausgemacht!

    Visca el Barça
    Més que un club!

    #509039
    Roland wrote:
    Ach Leute, der Artikel trieft regelrecht vor Frust und Selbstmitleid. Ja, der Autor spricht auch wesentliche sportliche Probleme an. Die konnte jeder sehen – und zwar schon seit Monaten. Nichts Neues dabei.

    Ich verstehe die Aussage dahinter ehrlich gesagt nicht ganz!? Der Artikel fasst das zusammen, was man bisher immer nur bruchstückhaft lesen konnte. Der Autor bringt es meiner Meinung nach perfekt auf den Punkt. Wer derzeit immer noch glaubt, dass wir ‚Més que un club‘ sind hat leider den Bezug zur Realität verloren. Ansonsten kann ich mich deinen folgenden Worten aber nur anschließen.

    Die Handlungen und Tätigkeiten unseres Präsidiums sind seit Jahren undurchsichtig und völlig verschleiert. Jede Pressekonferenz und jedes Interview gleicht dem anderen. Von völliger Fassungslosigkeit bis zu ungläubigen Kopfschütteln ist bei mir alles dabei wenn Häuptling Rosell seine Interviews gab bzw. Bartomeu das jetzt tut. Als ich jetzt wieder lesen durfte, dass Bartomeu die Kosten des Neymar-Transfers mit 57,1 Mio. Euro beziffert, muss ich mich schon fragen wie dreist man sein kann. Er selbst war es doch der die genauen Transfermodalitäten offenlegte und dann schlussendlich auf eine Summe von knapp unter 90 Mio. Euro kam. Es mag sein, dass er nur das ausbaden muss, was Rosell zu verschulden hat. Mein Mitleid dabei hält sich allerdings stark in Grenzen.

    Was mir dann aber fast noch mehr ‚Spaß‘ macht ist die Meinung vieler Culés mit Laporta würde alles wieder besser werden. Wie Roland es schon richtig geschrieben hat: Joan Laporta konnte seine Misswirtschaft noch hinter den sportlichen Erfolgen verdecken.

    #509009
    Spongebob wrote:
    Am Ende wird sich der Wille der Fans durchsetzen.Jeder wünscht sich més que un club zurück, und es wird wiederkommen.

    Das denke ich auch. Ich hoffe nur, es wird nicht zu lange dauern. Gerade der sportliche Umbruch muss endlich kommen. Die letzten 2 Jahre hat man quasi verschlafen. Jetzt sind wir im dritten. Madrid hat sich für die Zukunft gerüstet, wir nicht wirklich. Wenn wir da nicht DRINGEND nachziehen, steuern wir auf eine nationale Dominanz von Madrid zu. Das dann wieder aufzuholen wäre schwierig, bzw würde lange dauern, wenn man den Anschluss erstmal verpasst hat. Und das will keiner von uns. Der nächste Sommer wird wegweisend sein.

    #509005

    Am Ende wird sich der Wille der Fans durchsetzen.Jeder wünscht sich més que un club zurück, und es wird wiederkommen.

    #509004

    Als Laporta gesagt hat, die aktuelle Führung sei dabei, alles zu zerstören, was sie aufgebaut hatten, dachte ich mir, dass sei nur das übliche Gerede vor einem künftigen Wahlkampf. Aber mittlerweile muss ich sagen, dass Laporta recht gehabt hat mit dieser Aussage.

    Ich stimme Sponge zu. Auch ich bin der Meinung, dass die komplette Führung abtreten sollte. Ich bin dieser Meinung bekanntlich schon länger, also ich schreibe das jetzt nicht aus der Emotion raus. Die Clubführung um Rosell, inklusive Bartomeu und Faus, hat den Club verkauft und hat das Motto verraten. Der sportliche Umbruch wurde ebenfalls verpasst. Der positivste Punkt, den man Rosell immer zugute halten musste, war der wirtschaftliche Erfolg. Aber nach dem Neymar Deal und den Plänen fürs Stadion hat die Clubführung diesen Punkt verspielt. Stand jetzt wird man 2017, bevor auch nur ein Stein bewegt wurde, 400 Millionen Euro Schulden haben. Und der Schuldenberg wird nur so „tief“ sein, wenn die von Faus erläuterten Pläne makellos aufgehen und selbst die sind meiner Meinung nach extrem optimistisch veranschlagt.

    Auch Barca_undso kann ich nur zustimmen. Ich wünschte ich könnte dem Artikel widersprechen und ihn als ausländische Schlagzeilenpresse abtun. Das kann ich aber nicht, man kann dem Artikel im Grunde nicht widersprechen.

    Und das muss sich wieder ändern.

    #509002
    Roland
    Teilnehmer

    Ach Leute, der Artikel trieft regelrecht vor Frust und Selbstmitleid. Ja, der Autor spricht auch wesentliche sportliche Probleme an. Die konnte jeder sehen – und zwar schon seit Monaten. Nichts Neues dabei.

    Was Barcelona fehlt, ist ein Mutiger, der konsequent seine Idee verfolgt und mannschaftliche Hierarchien wie die eines Xavi, Messi etc aufbricht, um ein Spielsystem zu integrieren, das eine Kehrtwende herbeiführen kann. Tata Martino versuchte es am Anfang, ruderte dann aber zurück.

    Einer, der den Mut besitzt, Spieler auszusortieren, die die Mannschaft nicht mehr voranbringen können, auch wenn Sie Koryphäen sind. In Katalonien ist man geneigt, verdiente Helden alleine wegen ihrer Verdienste Ewigkeiten im Verein und gar in der Startelf zu lassen. Zum Leidwesen der sportlichen Entwicklung. Dieser Irrsinn sollte beendet werden. So wie Guardiola auch verdiente Spieler á la Ronaldinho und Deco aussortiert hat, muss auch hier ein Ruck durch die Mannschaft gehen.

    Auf der anderen Seite finde ich es bemerkenswert, wie viele der Fans behaupten, ihnen sei es klar, dass nicht alle 10 Jahre ein Messi, Iniesta, Busquets und Co. aus La Masia kommen können, aber 5 Minuten später, dies als Grund aufführen, warum Barcelona nichts Besonderes mehr ist. Die goldene Generation ist deshalb golden, weil sie etwas ganz Außergewöhnliches ist. Zu erwarten, dass dieses Außergewöhnliche nun gefälligst die Regel werden soll, ist Wunschdenken bar jeglichem Realitätsbezug.

    Eine wirklich gute Vereinsführung hat der Verein seit etlichen Jahren nicht mehr gehabt. Die amateurhafte Riege rund um Rosell wirkt doch in erster Linie deshalb so desolat, weil die sportlichen Erfolge ausbleiben. Es gibt nun nichts mehr, das die Machenschaften von Rosell kaschieren kann. Laporta konnte seinen Konkurs-Kurs, seine misslungenen Transfers, seine Bilanzmanipulationen etc. noch hinter Guardiola verstecken.

    Was die Katalanen jetzt brauchen ist Rationalität und die Bereitschaft bestehende Probleme zu erkennen und sie anzugehen. Das traue ich Bartomeu nicht zu, genauso wie ich es Laporta nicht zutraue. Deswegen hoffe ich, dass es jemand anders wird. Jemand, der sich mit dem Verein identifiziert, aber nicht so stark, dass er Sklave einer Ideologie wird.

    Das Gute an der Entwicklung ist, dass sie dermaßen große negative Höhepunkte gesetzt hat, die man nicht mehr einfach so wegreden kann. Das schafft nicht einmal Bartomeu. Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung.

    #508996
    Barca_undso
    Teilnehmer

    Jeder von uns wünschte sich wohl, diesen Artikel zu widersprechen. Doch es ist leider so, wie es dort geschrieben steht. Der Autor scheint irgendwie auch ziemlich emotional zu sein… als ob er ein Barça-Fan sei, der mit dem Verein mitleidet. Ich weiß nicht, kommt mir nur so vor..

    #508991

    So traurig es klingen mag, dieser Artikel spiegelt unsere aktuelle Lage relativ gut wieder. Die Führungsetage tritt unser Motto ,, Mes que un club“ mit Füßen. Unsere in den letzten Jahren so oft gelobte Jugendarbeit bringt nicht mehr die magischen Spieler hervor, wie es noch vor 10 Jahren der Fall war bzw. jedes vielversprechende Talent wird kampflos verkauft bzw. verliehen ( sicherlich der weniger schmerzhafte Weg). Ich erkenne einfach nicht mehr dieses Besondere in dem Verein wieder und das stimmt mich ehrlich gesagt richtig traurig. Wir haben unsere Seele an diese Scheichs aus Katar verkauft – seid doch mal ehrlich, was dort erinnert nicht sofort an diese reichen Säcke. Mein Traum war es immer einmal im Camp Nou zu sein, um wenigstens einmal im Leben ein Spiel von Barca zu sehen. Mittlerweile würde ich mir so einen Ausflug sehr gut überlegen. Ich sehe weniger Barca im Stadion, ich erblicke mehr Katar – einfach nur sehr traurig.

    Das Schlimmste an diesen Umständen – sie werden wohl nicht die letzten bleiben. Die Entwicklung des Vereins hat durch die Beschäftigung falscher Leute gleichzeitig auch einen falschen Weg genommen. Barca entwickelt sich meines Erachtens immer mehr zu so einen ,, normalen“ Klub, es fehlt dieses Einzigartige und Authentische.
    Nichtsdestotrotz, auch wenn diese verdammte Führung uns in so eine Situation gebracht hat, ist der Zusammenhalt zu dem Verein nun umso wichtiger. Wir, die Fans, können nun beweisen, dass das mehr ist, als nur ein Klub :) .

    #508990

    Ich hab genug der Faxen rund um den Verein. Ich will den Glanz alter Tage zurück, die gesamte Führung sollte abtreten. Auch wenn das pauschal klingt. Ich war immer Verfechter der Führung, aus Prinzip und Loyalität. Doch solche Artikel kann ich nicht mehr ertragen. Barca ist kein normaler Verein. Das mag bei anderen Klubs an der Tagesordnung sein. Bei uns sind das katastrophale Missstände.

    #508989
    Anonym
    #497964
    Anonym
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