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Asiatische Kampfkünste

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  • #532487

    Ganz starker Beitrag Xavilla!! Vielen Dank!

    Ich fände es sehr interessant noch mehr solche Berichte oder Beschreibungen zu lesen, egal ob erneut von Taekwondo oder anderen Kampfsportarten oder Kampfkünsten!

    #532066
    Xavilla67
    Teilnehmer

    Ich mache seit nun mehr als 7 Jahren (glaube ich, vielleicht sind schon mehr als 8) Traditionelles Taekwondo :D

    Da gibt es viele Dinge die man erzählen könnte.

    Ich schieß mal einfach ein bisschen wirr drauf los, bei Fragen kann man die ja noch im Nachhinein stellen! :D

    Taekwondo ist eine Kampfkunst die aus Südkorea kommt und eine der älteren Kampfkünste!
    Die Blöcke sind meistens Handtechniken, aber auch mit den Füßen oder geschickten Stellungswechseln lernt man zu verteidigen.

    Die Angriffe hingegen sind in erster Linie Beintechniken… hohe, distanzorientierte und nahe, kräftige Kicks, Kniestöße usw.

    Taekwondo ist eine Sportart, die es sich nicht als Ziel genommen hat, wie beim Kickboxen wild drauf loszutreten ( will hiermit niemanden zu nahe treten, auch ausm Kickboxen kann man sicherlich einige gute Elemente entziehen – jedoch bin ich kein Fan von niedrigen, schwächeren Kicks :D )
    – Im Taekwondo geht es darum seinen Geist und Körper im Einklang zu bringen (bezieht sich hauptsächlich auf’s Traditionelle – das klassiche Moderne ist teilweise recht unterschiedlich und spricht mir auch nicht immer ganz zu).

    Es wird in 3 Kategorien aufgeteilt

    1) Bruchtest
    2) Selbstverteidigung & Freikampf
    3) Kampfläufe

    1) Ist besonders deshalb wichtig, weil man im Training lediglich auf die Blöcke schlägt, vielleicht hier und da mal am Bauch etc. Touschieren, aber man zieht eigentlich nie durch um dem anderen einen Volltreffer bspsweise am Kopf zu verpassen.
    Ausserdem eine gute Konzentrationsstärkung und Hemmungsüberwindung.

    2.) Klärt sich vom Namen her denke ich mal alleine. :D
    Hier wird wie gesagt, hauptsächlich auf die Blöcke gegangen. Kicks zum Kopf etc. Werden millimeter vor dem Ziel abgestoppt – was immens fördernd ist.
    Man könnte denken, dass dies eine Schwäche ist, aber wenn du körperlich in der Lage bist solch einen starken Kick (und die im Taekwondo sind auf jeden Fall kräftig) zu stoppen, dann bist du erst recht in der Lage einen noch kräftigeren Kick durchzuziehen. Das abstoppen schult die Beinmuskulatur ungemein.

    3.) Das sind bestimmte Techniken, die vor Jahrhunderten von den Südkoreanischen Meistern zusammengestellt wurden. Eine Art Choreographie könnte man die hier nennen. Als ganzes sind sie in erster Linie von Vorteil um geistliche Elemente zu stärken- Konzentration, Disziplin aber auch Ausdauer.
    Desweiteren kann man von diesen Kampfläufen einen Haufen Techniker raussaugen, teils ganze Kombinationen.

    Ich bin vollkommen glücklich mit dieser Sportart, habe momentan meinen Rotachwarzen gürtel (1.Kup) und werde hoffentlich im Frühling nächsten Jahres meinen Schwarzgurt bekommen, sofern dort offizielle Prüfungstermine feststehen.

    Achja ergänzend sollte ich noch anfügen, dass wir bei uns leichte Hybridformen haben, da wir u.A. auch Turniere etc. seit neuem haben (gibt es normalerweise nicht so im Traditionellen).
    Die Techniken werden trotzdem Großteils aus dem Tradtionellen Taekwondo genommen, aber auch hier und da mal aus dem modernen oder Karate,Judo, und und und. :)

    #475212

    Ohne grosse Vorworte:

    Wer hat Erfahrung und mit was genau? Wer kennt sich (in Praxis oder Theorie) mit den verschiedenen Stilen aus? Hat es hier noch andere, die sich für diese und ähnliche Sachen interessieren?

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