Barça-Transferpolitik

  • Dieses Thema hat 294 Antworten und 70 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 1 Jahr von mäsi1893.
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  • #523931
    Anonym

    Vorweg: Deinen aktuell äußerst aggressiven Diskussionsstil (@ Roland) erachte ich als deplatziert und nicht der Situation entsprechend. Zum Thema:

    Mir ist klar, dass dir meine Referenzen in diesem Zusammenhang egal sind und sie durchaus auch belang- und haltlos erscheinen. Dennoch habe ich meine Meinung nicht von ungefähr und sie hat sich über die Jahre hinweg durch Eindrücke und Vorgänge im und um den Verein gebildet. Dass dir irgendwelche Insider in anderen Foren egal sind ist in meinen Augen durchaus verständlich, nichtsdestotrotz lege ich auf ihre Informationen sehr viel Wert, da mir diese bis dato gute Dienste erwiesen haben und sich diverse Prognosen schlussendlich als nahe an der Wahrheit bzw. als schlichtweg richtig herausgestellt haben. Dass du das im Zusammenhang mit Argumentation nicht als seriöse Belegung durch Quellen wahrnimmst ist mir klar. Ich beziehe meine Informationen anderweitig als du, und bin bis dato gut damit gefahren. Du bist mit deiner Methode des Informationserwerbs offensichtlich ebenfalls mit einem für dich zufriedenstellenden Erfolg gesegnet, also können wir ja beide zufrieden sein. Manche Zusammenhänge erschließen sich erst im Auge des Betrachters. Ich ziehe andere Rückschlüsse als du und sehe Dinge aus einem anderen Blickwinkel. Du tust das umgekehrt natürlich ebenfalls. Das einzige, was sich hierbei sagen lässt ist, dass wir beide eine subjektive Wahrnehmung gewisser Vorgänge haben, nicht mehr und nicht weniger. Dennoch respektiere ich deine Meinung und auch dich als Diskussionspartner – als solchen schätze ich dich sogar, umgekehrt vermittelst du, zumindest mir, den Eindruck, dass das nicht so ist.

    Ich muss zugeben, dass ich diverse Aussagen oftmals mit einem überspitzten Unterton tätige. Dennoch ist meine Herangehensweise an eine solche Diskussion eine andere, als deine. Bei dir habe ich das Gefühl, dass von Beitrag zu Beitrag ein gewisser Wutpegel ansteigt. Du wirst meine Ansicht zu einem Thema nicht ändern können, ich deine genauso wenig. Das Ziel hierbei ist es schlichtweg, dem Diskussionspartner die eigene Meinung zu erläutern und ein Verständnis dafür einzuholen. Aber in dieser Diskussion werden wir dieses Ziel wohl leider nicht erreichen. Aber weiter im Text:

    Wie viel Zutun des Präsidenten für sportlichen Erfolg erforderlich ist, kann niemand genau definieren. Dafür gibt es schier keinen Messwert. Ich bemesse den Handlungen des Präsidenten im sportlichen Zusammenhang mehr Bedeutung als du. Das ist okay und nicht in irgendeiner Form weit hergeholt. Das ist schlichtweg eine Einschätzungs- bzw. Interpretationsfrage. Genauso wie die Einschätzung bzw. die Wertbemessung von Verfehlungen. Dass unter anderem Cruyff und Pep ebenfalls eine unverkennbare Antipathie gegen das aktuelle Präsidium hegen kommt nicht von ungefähr. Tut mir Leid, aber ich ordne der Meinung von Vereinslegenden einfach eine mitunter nicht zu ignorierende Bedeutung zu. Die beiden haben mit 100%iger Sicherheit mehr Ahnung von Fußball, als wir alle zusammen, und mit Sicherheit auch von Barça. Dass bei ihnen persönliche Beziehungen eine nicht zu verachtende Rolle spielen will ich nicht bestreiten. Die Frage ist hierbei schlichtweg, wem man Glaubwürdigkeit zuschreibt. Nun aber zurück zu den Verfehlungen Laportas und Rosells.

    Ich sehe Rosells Verfehlungen als schlimmer an, du Laportas bzw. bemisst ordnest du ihnen einen ähnlichen Grad zu – das ging für mich nicht genau aus deinen bisherigen Beiträgen hervor. Unter Laporta waren wir einer der angesehensten Vereine – wenn nicht sogar der angesehenste; weltweit wohlgemerkt. Laporta hat im Zusammenhang mit den Mitgliedern und Fans hervorragende Arbeit geleistet, Rosell hat dies eingerissen und mitunter zerstört. Undurchsichtige „Mitgliedszählungen“, das Abschaffen eines „handelsüblichen“ Registrierungsprozesses für neue Mitglieder, die Verlängerung der Amtszeit etc. Im Prinzip hat er alles dafür getan, um so lange wie möglich an der Macht zu bleiben. Laporta hingegen hat meines Wissens die Statuten dahingehend geändert, dass die Amtszeit überhaupt erst beschränkt wird. Weiter im Text. Du hältst Laporta den grob fahrlässigen Umgang mit Finanzen vor. Hierbei muss aber in einem verstärkten Maße vor der Tür des aktuellen Boards gekehrt werden. Uns wird vom Präsidium aktuell ein nahezu perfekter Sparplan vorgespielt. Dass Rosell ein neues Stadion bauen wollte diente aber wohl kaum dem finanziellen Wohle Barças. Im Gegenteil; er wollte sich schlichtweg in den Geschichtsbüchern als Erbauer des neuen, großartigen Stadions verewigen. Dass nun ein Rückzieher gemacht wurde, schmälert die Kuriosität dieses Vorhabens keineswegs. Man lässt über eine Renovierung abstimmen ohne konkrete Pläne vorzulegen, zeigt Grafiken, die mit ziemlicher Sicherheit jeder halbwegs talentierte Photoshop-User mindestens genauso gut hinbekommen hätte und gibt dann einen variablen Kostenvoranschlag an, der im Vergleich zum Komplettumbau des Bernabéu, beispielsweise, sehr hoch wirkt. Das wäre nun einmal ein wichtiger Teil der Handlungen, die von mir als gröbere Verfehlungen angesehen werden – zum „Drüberstreuen“. Auf das Thema Transfers, speziell zu Douglas, werde ich in den folgenden Absätzen nochmals gesondert eingehen.

    Ich stimme dir voll und ganz zu, dass einige Transfers mehr als grottig waren. Nur nehmen sich die beiden hierbei in meinen Augen nicht viel. Ich habe viele Transfers damals nicht gutgeheißen und tue das aktuell auch nicht. Dennoch bin ich der Meinung, dass man damals mehr Deals gelandet hat, die uns wirklich weiter geholfen haben. Aber auch das ist wieder mitunter subjektiv, da jeder anderen Säulen einen gewissen Erfolg zuschreibt. Das Verkaufsverhalten bei Villa war aber beispielsweise mehr als katastrophal. Dass man Thiago verschlafen hat kann man mitunter auch dem Board (bei Thiago trägt natürlich auch der Trainer eine Schuld) ankreiden, ebenso wie den dubiosen Neymar-Deal. Dass die Säulen unseres Erfolgs glasklar von den La Masia Akteuren gebildet wurden ist natürlich ohnehin nicht weiter zu erläutern, das sieht denke ich jeder so. Dass es heutzutage schwieriger ist, auf dem Transfermarkt Erfolg zu haben und sich die Zeiten geändert haben, ist mir nicht entgangen. Trotzdem konnten sich andere Vereine dahingehend verbessern und anpassen und wir haben das offensichtlich eben nicht geschafft. Dass ich allerdings die Ansprüche an die Verantwortlichen von Barça, einen der größten Vereine der Welt stelle, ist aber nicht vermessen, meiner Meinung nach.

    Okay, es ist Stand jetzt nicht gesagt, dass wirklich unsaubere Gelder geflossen sind. Aber Rosell wird wohl kaum ohne Grund das Zepter so wehrlos und schnell abgegeben haben, oder? Versteh mich nicht falsch, es ist genauso eine Frage der Einstellung welche Informationen man hierbei glaubt, aber es müssen schlichtweg illegale Machenschaften vonstatten gegangen sein, denn sonst wäre Rosell nie und nimmer so schnell zurückgetreten.

    Und Neymar trägt natürlich in diesem Zusammenhang keine Schuld. Dennoch gibt es genug Gründe, wieso ich auch eine Antipathie gegenüber dem Spieler Neymar hege. Genauere Erläuterungen wurden ja schon in diversen Threads vorgenommen. Und wenn er und sein Vater nicht die vierzig Millionen Handgeld gefordert hätten, hätte es die wohl auch nicht gegeben. Rosell und Konsorten werden ihm diesen Batzen Geld wohl kaum hinterher geworfen haben, so dämlich sind nicht einmal die.

    Außerdem: Berechtigt ihn die Tatsache als eines der größten Talente eingeschätzt zu werden dazu, „mir nichts dir nichts“ auf eine Stufe mit Messi, Xavi und Iniesta gestellt zu werden? Wenn das so ist, dann gute Nacht. Die Argumentation mit der Marke Neymar leuchtet mir auf finanzieller Ebene ein, aber sie auch als Begründung hinsichtlich seiner Einstufung im Vergleich zu unantastbaren Vereinslegenden und dem wohl besten Fußballer allerzeiten zu Rate zu ziehen, finde ich, um es in deinen Worten zu sagen: haltlos.

    Zur Systemfrage und Cuadrado will ich folgende Frage in den Raum stellen: Wie erfolgreich sind wir seit dem Abgang Peps mit unserem System gewesen? Wie hat der Fußball ausgesehen den wir gespielt haben? Ich bin nicht der Ansicht, dass hierbei ein Paradigmenwechsel Einkehr finden sollte, ganz im Gegenteil. Ich bin lediglich der Ansicht, dass sich einige Dinge verändern sollten, und dass man Veränderungen verschlafen hat. Personell wurden sie nun getätigt, ob es die richtigen waren wird sich zeigen. Taktisch ist jetzt Lucho am Zug. Aber man konnte ja immer wieder wahrnehmen, dass er offensichtlich auf einen Cuadrado-Transfer pocht. Dass die Ablöse übertrieben ist, will ich gar nicht bestreiten und ich finde die Preise heutzutage auch allgemein irrational. Nur Barça bezahlt diese aktuell. Deshalb wäre es für mich persönlich ein positiver Effekt, wenn sie das Geld für Spieler in die Hand nehmen, die eventuell Sinn machen könnten. Das hat aber nichts mit Doppelmoral zu tun. Es steht mir nicht zu meine Meinung über andere zu stellen, das tue ich auch nicht. Dennoch kann ich sie sehr wohl äußern und in meinen Augen macht ein Transfer von Cuadrado einfach mehr Sinn als es bei anderen der Fall ist. Deiner Ansicht nach macht er weniger Sinn, das sind zwei verschiedene Sichtweisen und ohne die wäre Fußball auch langweilig, aber das ist noch kein Grund meine in diesem Zusammenhang zu verteufeln. Wie viele verschiedene Ansichten gibt es im Fußball, wahrscheinlich mehr, als es Fußballfans gibt – um es überspitzt zu formulieren. Tatsache ist, dass wir beide leidenschaftliche Culés sind und jeder gewissen Dingen mehr oder weniger Bedeutung bemisst. Das ist aber überall so, nicht nur im Fußball. Wir leben unser Fan-Dasein unterschiedlich aus, so wie es jeder tut. Ich sehe dahinter nichts schlechtes. Wenn man das weiterspinnt, kann man das auf verschiedene Charaktertypen zurückführen. Optimist gegen Pessimist. Realist gegen Idealist oder Pragmatiker gegen Idealist usw. (da ich dich nicht persönlich kenne, kann ich das nur im Bezug auf Barça beurteilen). Ich bestreite hierbei aber gar nicht, dass ich ab und an sehr verbissen bin. Der Punkt ist: Wir werden uns noch oft auf die Nerven gehen, das wird sich nicht vermeiden lassen. Bei uns treffen schlichtweg zwei zu konträre Ansichten aufeinander. Aber ich sehe das nicht unbedingt als schlecht oder falsch an. Ansonsten wäre das Forum langweilig. Da dieser Beitrag aber auch noch ein Ende finden soll, kehre ich nun wieder zur eigentlichen Thematik zurück.

    Wenn ich mich recht entsinne ist nun Mathieu an der Reihe. Mathieu hat bis dato zwei Spiele für Barça absolviert, es waren zwei unbedeutende Freundschatsspiele. Ein erstes wirklich fundiertes Urteil kann man sich in meinen Augen aber erst nach einer nicht allzu geringen Anzahl an Pflichtspielen bilden. Überzeugt er dort ebenfalls, und zwar nicht nur auf nationaler Ebene in der Liga, sondern auch international in der Champions League, wird mir mit Sicherheit das Eingeständnis über die Lippen kommen, dass er mitunter gar nicht so überteuert war, wie ich es anfangs vermutet hatte. Aktuell stehen aber nur zwei Freundschaftsspiele zu Buche. Eine stichfeste Beurteilung des Transfers, beruhend auf Erfahrungen, ist in meinen Augen daher noch nicht möglich. Deshalb erläutere ich es nochmal und ich will bitte nicht, zum gefühlt hundertsten Mal, von jemandem missverstanden werden. Ich beurteile den Transfer von Mathieu aktuell auf Basis der mir vorliegenden Fakten. Er ist 31, hat nie dauerhaft auf absolutem Top-Niveau außerhalb der Liga gespielt, sprich Champions League KO Runde, er gibt offen und ehrlich zu sich ab und an Zigaretten zu genehmigen, Barça hat für ihn die Ausstiegsklausel von 20 Millionen bezahlt und er ist ebenfalls kein reiner Innenverteidiger. Auf der Habenseite stehen die Tatsache, dass er schnell, groß und kopfballstark ist. Weiter wollte er unbedingt zu uns und er ist ein Verteidiger. Vergleiche ich diese beiden Seiten miteinander komme ich, für mich persönlich, zu dem Schluss: Mathieu war zu teuer und ist nicht der Innenverteidiger auf den die meisten, darunter ich, gewartet haben. Wenn er um gut die Hälfte gekommen wäre und zwar nicht von vornherein offensichtlich als Stammspieler, sondern vorerst als Verstärkung in der Breite, hätte ich den Transfer von Beginn an gutgeheißen, weil dann, in meinen Augen, das Positive überwogen hätte. So ist das, und wieder kann ich nur für mich sprechen, aktuell nicht der Fall. Ergo warte ich seine ersten Einsätze in wichtigen Pflichtspielen ab, um mir eine fundierte Meinung zu seinen Qualitäten für Barça bilden zu können. Stand jetzt: Ist der Deal insgesamt schlichtweg nicht gut, wieder meine Ansicht. Und nochmal: Ich hege keine Abneigung gegenüber dem Spieler Mathieu und mache ihn für nichts verantwortlich (außer dafür, dass er raucht – aber das kann ich als Außenstehender nicht beurteilen, deshalb kann man diesen Negativ-Punkt auch gerne etwas verkleinern. Dennoch ist es für einen Sportler in meinen Augen ein klares No-Go). Sprich, er kann weder etwas für seine Ablösesumme noch für den Hergang des Transfers an sich. Dass man mir erneut unterstellt, ich würde Mathieu die Schuld geben, verstehe ich offengestanden nicht.

    Beim Douglas Deal ist es im Übrigen ähnlich. Ich hinterfrage nur, ob sein Talent wirklich so groß ist, dass er a) unseren Rechtsverteidigern aus La Masia vorgezogen werden sollte und b) ob der Transfer ohne den Neymar-Deal und Rosells Kontakten in Brasilien zustande gekommen wäre. So spekulativ ist das in meinen Augen gar nicht. Oder glaubst du, es liegt daran, dass unser Scouting-System den anderen Vereinen so haushoch überlegen ist, dass bis dato noch niemand das Talent von Douglas erkannt hat? Ich erachte hierbei den Zusammenhang mit dem Neymar-Deal und vor allem mit den Beziehungen in Brasilien als wesentlich realistischer. Douglas ist immerhin auch schon 24. Ich bezweifle dass er ein absoluter Spätentwickler ist und sein Talent, sofern es doch in der Hülle und Fülle vorhanden ist, um ihn zu Barça zu holen, bis dato übersehen wurde. Es gibt hierbei in meinen Augen einfach zu viele Indikatoren die gegen einen Transfer sprechen, der auf gutem Scouting basiert. Im Zusammenhang mit Cuadrado argumentierst hingegen du nicht weniger mit La Masia und den Werten Barças, als ich es tue. Du hast mehr als nur angedeutet, ich würde diese bei Cuadrado ignorieren bzw. außer Acht lassen. Das habe ich in meinen Augen nicht getan. Ich sehe aktuell nur keinen Spieler, der auf dem Sprung in die erste Mannschaft ist (bzw. nahe dran ist) und die Vielseitigkeit eines Cuadrados mitbringt. Das ist vielleicht auch nur Wahrnehmungssache, aber ich denke, dass wir auf Position des reinen Rechtsverteidigers in der Jugend mehr als gute Alternativen haben, die Douglas überflüssig machen. Wenn er besser wäre als unsere Talente, wäre das wohl in Europa hinlänglich – und somit gemeinhin auch uns – bekannt. Dass Douglas im Gegensatz zu Cuadrado etwa ein Neuntel kosten würde, ist natürlich nicht außer Acht zu lassen. Dennoch sehe ich es hierbei nicht als unabdingbar an, einen Zusammenhang zu den Wertvorstellungen herstellen zu müssen. Hierbei ist es in meinen Augen sogar fragwürdiger der Jugend gegenüber, einen unbekannten Brasilianer zu verpflichten, der nun doch schon 24 ist, als einen Spieler, der in Europa angesehen ist und uns ohne Zweifel mehr Breite und Variabilität geben würde, als es Douglas tut. Das wage ich so zu beurteilen, auch ohne ihn zu kennen.

    #523930
    Anonym

    Da holt man für den Sturm zwei Spieler für 150+ Mio und hinten spart man jeden Cent. Der große FC Barcelona kauft jetzt einen Spieler für 6 Mio für eine Position, die laut vielen schon seit zwei Jahren nicht ordentlich besetzt ist. Alves soll schlecht sein und Montoya sei eh kein Stammspieler, weil zu jung. Aber ein Brasilianer, der 6 Mio kostet und den die meisten nicht mal gekannt haben bis heute soll gut genug sein, um Alves zu ersetzen? Wieso spielt er dann nicht in der Nationalmannschaft? Oder hat nur unser Sportdirektor-Genie Zubi den Durchblick und sieht in ihm etwas, was kein anderer sieht, weshalb nur Barca ihn kaufen will und dabei ohne Konkurrenz vorgehen kann. Allein schon aufgrund der Vorgehensweise der Klubführung, die sehr wenig Geld für eine wichtige Position ausgeben will, seh ich den Transfer nicht unbedingt positiv. Man spart an falschen Stellen. Aber so ist wohl das Risiko nicht groß. Wenn er einschlägt war es ein Top-Transfer ansonsten sinds ja nur 6 Mio. Die zahlt man aus der Neymar-Party-Kassa.

    PS: Und wenn man sich mal über ihn informieren will im Internet, liest man leider sehr wenig Gutes, um optimistisch zu sein.

    #523921
    Roland
    Teilnehmer

    Ich verstehe. Du kennst also selbsternannte Insider, die den Verein vermutlich sehr lange verfolgen und Kontakte bis zum geht nicht mehr haben. Außer deren Dafürhalten hast du noch was außer deren Meinung, die etwas beweist, das wir hier noch nicht wüssten ? Und diese Personen, die vermutlich ganz zufällig politisch gleichgesinnt sind, ziehst du dann als Referenz heran, während irgendwelche Journalisten absolut unglaubwürdig sind. Mir sind irgendwelche Pseudo-Insider in irgendwelchen Foren ziemlich egal. Wenn das die Stützen meiner Meinung wären, dann gute Nacht.

    Blinder Hass und geliebter Laporta klingt natürlich überspitzt, kommt aber nicht von ungefähr. Diesen Eindruck hast du nämlich nicht nur auf mich in diversen Threats wie dem Cuadrado und Douglas-Threat oder alles rund um Rosell und Laporta gemacht. Und meinst du nicht, dass du mit nicht alles astrein die teilweise desaströsen Verfehlungen von Laporta ziemlich untertreibst ? Laporta hat Pep Guardiola verpflichtet, was zu diesem Zeitpunkt Mut bedeutet und auch die richtige Entscheidung war. Dieser leitete dann mit seiner Taktik und mit der goldenen La-Masia-Generation den Erfolg ein. Ohne Messi, Busquets, Pique, Iniesta etc. hätte auch Pep vermutlich nie diese Erfolge verzeichnen können. Ohne Pep stünde Laporta nicht so gut dar. Diese Kausalität zu leugnen macht es nicht besser. Laporta verpflichtete Pep und Rijkaard. Das muss man ihm zugute halten, weil er es für richtig gehalten hat und den Mut aufgebracht hat, Trainer ohne Weltformat zu verpflichten. Auch Rosell hat mit Vilanova und Tata auf Trainer gesetzt, die er für richtig gehalten hat. Beide waren keine Trainer von Weltformat. Bartomeu verpflichtete Luis Enrique. Die Auswahl der Trainer hat sich zwischen Laporta, Rosell und Bartomeu nicht gravierend verändert. Und dass die Socios während der sportlichen Höhepunkte zufrieden sind und dem Präsidenten das Vertrauen aussprechen, ist normal und häufig zu beobachten. Selbst dieser konnte aber nicht kaschieren, dass man dann aufgrund Misswirtschaft, Fehltransfers und sonstigen privaten Vergnügen von Laporta sich immer weiter verschuldet hat. Es gibt eine Reihe Argumente, die gegen Rosell sprechen, aber genauso gibt es eine Reihe Argumente, die gegen Laporta sprechen. Ob der eine der Einäugige unter den Blinden war oder nicht, ist mir am Ende herzlich egal. Beide waren schlecht und haben ihre persönlichen Ziele auf Kosten der Vereins ausgelebt.

    Die Transfers von damals waren teilweise grottig. Aber ja, wenn man sich zu dem Zeitpunkt bemüht hat, hat man die Spieler auch gekriegt. Die Situation ist heutzutage auch eine leicht andere. Mit dem Eintritt immer mehr Investoren in den Markt haben sich die Preise bekannter Stars enorm in die Höhe katapultiert. Abwehrspieler sind seitdem viel mehr in den Fokus gerückt was sich auch an den Ablösesummen bemerkbar gemacht hat. Insgesamt war der Transfermarkt wohl noch nie so umkämpft wie heutzutage. Das macht es ungleich schwerer für die neue Führungsriege, meinst du nicht ? Außerdem ist das Ausmaß der Flops unter Rosell deutlich geringer als unter Laporta. Spontan fällt mir nur Song ein, während Laporta scheinbar eine ganze Sammlung hatte. Und auch hier: die treibenden Kräfte des Gewinns der Championsleague waren Pep und die die La-Masia-Fraktion bestehend aus Xavi, Piqué, Messi, Iniesta, Puyol, Pedro, Busquets und Valdés.

    Zum Douglas Deal: Richtig, er gehört zu Traffic Sports Marketing, wie fast jeder andere namhafte Spieler dort. Wieso ist das ausgerechnet bei Douglas ein Beweis dafür, dass es ein Rosell-motivierter Transfer war ? Unter Rosell gab es übrigens keine vermeintlichen noname-Transfers aus Brasilien. Sein Vorgänger hatte mit Henrique und Keirisson gleich zwei Spieler aus Brasilien nach Barcelona gewonnen. Was umso mehr verwundert, wo doch Rosell angeblich so viel Interesse daran haben sollte. Überhaupt hat Laporta ein Vielfaches mehr an Brasilianern verpflichtet. Die Verbindung zwischen Rosell und Douglas wirkt einfach abwegig und konstruiert und und die mit Neymars Vater umso mehr. Die zwei Santos-Spieler sind auch nicht in Katalonien gelandet und werden das in den nächsten Jahren vermutlich auch nicht. Wenig überraschend, außer man will unbedingt daran glauben.

    Mir ist keineswegs verborgen geblieben, dass es dir beim Neymar-Transfer auch um das ,,Drumherum“ ging. Stand jetzt ist nicht gesagt, dass es unsaubere Gelder überhaupt gegeben hat. Das wird aktuell geprüft. Selbst wenn, inwiefern ist es Neymars‘ Schuld, wenn Rosell und sein Team den Sachverhalt nicht richtig versteuert haben ? Das spricht gegen Rosell, nicht gegen Neymar. Und nein, Neymar wurde nicht in die Kaiserliga gehoben, weil er nur Prestige brachte, sondern weil er für sein Alter vermutlich das größte Talent der Welt ist, was er nicht zuletzt im Confed Cup, der WM und zahlreichen Barcelonaspielen gezeigt hat und darüber hinaus die größte Sportmarke der Welt ist. Kleiner aber feiner Unterschied. Und selbst wenn man Ablösesummen-ferne Kosten hinzuzählt sind es 86,2 Mio. EUR. Vor einem Vergleich muss er sich also nicht scheuen, wenn wir die Cavanis, Suarez‘, James‘, Bales und co dieser Welt betrachten, deren Ablösesummen auch ohne Zurechnung anderer Kosten schon teilweise auf dem Niveau sind.

    Quote:
    Weiter würde er unser Problem auf der rechten Seite schon ziemlich lösen, wenn denn ein anderes System praktiziert werden würde..

    Mit anderen Worten, der Cuadrado-Transfer macht nur dann Sinn, wenn für ihn das System geändert werden muss. Na, wenn es weiter nichts ist. Und das Argument mit der Erweiterung der taktischen Möglichkeiten trifft wohl auf fast jeden Kauf eines Stars zu. Deshalb muss man sie aber noch lange nicht kaufen.
    Der Kolumbianer ist ein guter Fussballer, aber er ist auch recht teuer und bedeutet Integrationsaufwand in Form von Systemwechsel mit all den Konsequenzen. Es gibt sinnvollere Aktionen, die man auch schon heute bewerkstelligen kann, ohne überhaupt noch Transfers machen zu müssen. So bietet es sich beispielsweise an, wieder mit einer asymmetrischen Viererkette zu spielen. Diesmal über links, wo mit Alba ein herausragender Offensivakteur bereitsteht. Als gelernter (Flügel-)Stürmer bringt er in dem Bereich wie bekannt auch einige Argumente mit. Warum also einen Transfer forcieren, der teuer ist, Integrationsaufwand bedeutet und den den Nachwuchsspielern der Katalanen im Weg steht, wenn man mit Alba eine gute Alternative hat ? Es ist nicht so, dass ich komplett abgeneigt bin, Cuadrado zu verpflichten, aber nicht zu den Konsequenzen, die er im 4-3-3 bedeutet und ob ein Systemwechsel der ganz große Wurf, ist auch fraglich. Wenn er das am Ende nämlich nicht ist, hat man mit Cuadrado und Alves schon zwei fürtlich bezahlte Spieler, die man nicht braucht.

    Gerade Mathieu war einer der großen Gewinner der Vorbereitung und hat gezeigt, dass er so vieles mitbringt, was Barcelona zuvor schmerzlich gefehlt hat. Das zeigt, wie wichtig es ist, sportliche Kritik von einer grundsätzlichen Management-Kritik zu trennen. Und um das ging es mir eingangs. Ein Mathieu ist nicht verantwortlich für die hohe Ablösesummeforderungen von Valencia, ein Douglas ebensowenig. Mathieu hat aber gezeigt, dass er sportlich ein Gewinn ist. Das konnte er nur zeigen, weil er die Chance dazu erhalten hat. Diese hatte Douglas noch nicht und deswegen ist jegliche Kritik um Fussballer Douglas auch nicht leistungsbezogen und unfair. Deine Managementkritik ist an dieser Stelle klar auf deine Antihaltung gegenüber des aktuellen Boards zurückzuführen und zwar mit Argumenten, die teilweise höchst spekulativ (keiner weiß wieviel Rosell in den aktuellen Transfers steckt, Rosell selbst hat bisher nur einen einzigen Spieler aus Brasilien verpflichtet) oder sehr abwegig (Wenn Neymars Vater überhaupt sowas wie Scouting macht, dann sind seine Vorschläge nicht mehr als Vorschläge. Der Sportdirektor beziehungsweise der Vorstand trifft die Entscheidungen). Will heißen, sowohl deine sportliche Kritik als auch deine Managementkritik ist hier entweder Fehl am Platz oder eben gänzlich unbegründet und entspringt der gleichen Quelle, wie so viele Verschwörungstheorien auch.

    Deine Anti-Gebaren gegenüber allem, was das aktuelle Board unternimmt, plant und entscheidet und die Art und Weise, wie du in den letzten Tagen und Wochen versuchst Stimmung gegen die Transferperiode im Allgemeinen und Doulas im Speziellen mit absolut fragwürdigen Argumenten und Beweisen aus selbstverständlich äußerst vertrauenswürdigen Insiderinformationen, erinnert aber leider an eine sehr engstirnige Betrachtungsweise. Untermauert wird das auch von den teils sehr selektiven Informationsquellen. Einmal sind es Zeitungsberichte von Journalisten, als es darum geht, Rosell auf Teufel komm raus eine Verwicklung in den Douglas-Transfer zu beweisen, und später sind es dubiose Insiderquellen, weil Zeitungsberichte nicht vertrauenswürdig sind. Auf mich wirkt das in der Tat nicht sehr reif. Falls du dich angegriffen fühlst von dem Spielzeug-Vergleich, dann ziehe ich den gerne zurück. Blinder Hass finde ich an der Stelle aber sehr beschreibend für die Tatsache, dass du fortwährend gegen das Board hetzt, positive Aspekte auslässt und vermeintlich negative übertrieben darstellst, auch wenn die Argumentation oftmals mehr als schwammig ist. Das zieht sich nun auch über Monate, so dass es eben genauso wirkt wie blinder Hass. Deswegen habe ich es so genannt.

    In Punkto Doppelmoral läufst du aktuell auf dünnem Eis. Auf der einen Seite argumentierst du mit Barcelonas Werten. Auf der anderen Seite verteidigst du einen Präsidenten, der maßlos Vereinsgeld für private Annehmlichkeiten ausgegeben, Leute ausspionieren lassen und den Verein immer weiter verschuldet hat. Auch die Jugendarbeit, die eine tragende Säule des Vereins ist und zu der Vereinskultur gehört, ist auch gerne mal weniger wichtig, wenn ein Cuadrado kommen soll. Katar passt nicht zu Barcelona ? Stimmt, tut’s nicht, aber wo bleibt die Kritik an Mit-Initiator Laporta, der die Werte angeblich unvergleichlich besser vertreten hat ? Du beschwerst dich über das aktuelle Scouting, vergisst aber, dass die Masse an Flop-Transfers Laporta zu verantworten hat. Bei Neymar argumentierst du mit Ablösewerten, die sachlich betrachtet absoluter Unsinn sind, tust es bei Cuadrado aber nicht. Du sagst, du gibst allen Spielern eine faire Chance, verurteilst den Douglas-Transfer aber vor Zustandekommen scharf und stellst seine spielerischen Qualitäten in Frage, obwohl du ihn nicht hast spielen sehen.

    Um die vielen Zeilen einmal prägnant auf das Douglas-Thema zusammenzufassen: Deine Beweise für einen politisch motivierten Transfers von Rosell oder gar Neymars Vater stammen aus Usermeinungen irgendwelcher selbsternannter Foren-Insider, deren Belastbarkeit natürlich niemand prüfen kann. Und da du Douglas auch noch nie spielen gesehen hast, ist demnach sowohl deine Managementkritik als auch deine Fussballer-Douglas Kritik einfach haltlos.

    #523900
    Anonym

    Meine Informationsquellen? Ich halte mich neben Barçawelt auch noch in anderen Foren auf. Dort gibt es einige Insider die den Verein schon länger verfolgen, als die meisten von uns alt sind, direkt in Barcelona ansässig sind und teilweise auch Kontakte haben die näher am Verein sind. Ergo haben sie eine Fülle an Informationen, die auch vertrauenswürdig sind. Die haben von Rosell über Laporta bis Gaspart etc. alles erlebt und sich auch mit den Thematiken auseinander gesetzt. Dass man als in Barcelona lebender Mensch mit fließenden katalanisch Kenntnissen an mehr Infos kommt, als es die meisten hier tun, ist Fakt. Weiter gebe ich auf deren Informationen sehr viel, da sie den Verein besser kennen als jene, die Barça erst seit Guardiola oder gar später richtig verfolgen. Man kann Erlebtes nicht mit Büchern oder Artikeln einholen. Kurz gefasst: Dort habe ich selten Informationen ohne Wahrheitsgehalt erhalten. Deshalb ist fcbarcelona.ch (bzw. eher drei bis vier Mitglieder) eine gute Informationsquelle für mich. Barçawelt hingegen ist meine Diskussionsplattform. Kurzgefasst: Das sind meine Informationsquellen und aufgrund von Erfahrungen vertraue ich diesen auch. Mehr als irgendwelchen Journalisten, die Artikel in die deutsche Sprache übersetzen.

    Nett, Dinge überspitzt zu formulieren. Zuerst ist es blinder Hass, jetzt heißt es „geliebter Laporta“. Klar war auch bei Laporta nicht alles astrein, aber wenn man sich die Katastrophen-Präsidenten ansieht, die wir hatten, war er insgesamt gesehen einer der besseren. Er hat Barça nach Gaspart 2003 aus dem Dreck gezogen und hat es 2008 angefangen mit der Verpflichtung Peps erneut geschafft. Klar passierte das ganze auf Anraten von Cruyff, aber mit Sandro an der Spitze hätten wir aller Voraussicht nach Scolari bekommen. Auch dass Laporta Valdés immer wieder den Rücken stärkte, als von überall auf ihn eingedroschen wurde rechne ich ihm hoch an. Weiter war es Rosell, der Laporta vor Gericht brachte und ihm teilweise Dinge unterstellte, die so nicht geschehen waren. Pep war damals angeblich auch fuchsteufelswild und wütend auf Rosell, weil ihm dessen Vorgehensweise überhaupt nicht passte. Cruyff legte sein Ehrenpräsidentschaftsamt nieder. Klar war Laporta ein wenig der Charlie Sheen des Fußballs, aber er hat zumeist schlichtweg gute Entscheidungen getroffen, vor allem was das Sportliche angeht. Beispielsweise sprach er Rijkaard das Vertrauen aus. Den Rest der Geschichte kennen die meisten. Seine Handhabe bei den Socis war außerdem auch gut. Er hat es geschafft in seiner Amtszeit die Mitgliederzahl um knapp 70.000 zu steigern, wenn ich mich Recht erinnere (ist übrigens eine Steigerung von 70! %). Dieses grandiose Wachstum basierte aber bei weitem nicht nur auf dem sportlichen Erfolg. Da einges an harter Arbeit dahinter. Seit Rosells Truppe da ist, kann man gar nicht mehr regulär Mitglied werden sondern muss sich einem netten Procedere unterziehen, bei welchem man über einen Zeitraum jährlich seine Antragskarte aktualisieren muss. Angeblich wegen zu hohem administrativen Aufwand, der mit einer so großen Anzahl an Mitgliedern einher geht. Dann gab es ja noch den ominösen Zensus 2012, bei dem ich als Österreicher auf die spanische Botschaft gehen musste, um meine Identität beglaubigen zu lassen. Soviel dazu. Dass die Mitgliedsbeiträge auch um über 10% angestiegen sind und man mittlerweile keine Rabatte mehr im Onlineshop bekommt etc. ist auch sehr nett. Dass Rosell und Co. damit nur ihre Position festigen wollten wird ebenfalls außer Acht gelassen. Aber es geht noch weiter: Rosell war Pep von Anfang an ein Dorn im Auge war. Als Pep über Rücktrittsgedanken sprach war er angeblich gar froh, da ihm Guardiola immer unangenenehm war. Er war kein Trainer der sich leicht fügte und außerdem hatte er eine andere Vorstellung von Barça als er. Weiter hatte er ein zu hohes Standing und war Klubintern auf Basis der vorangegangenen Erfolge zu mächtig. Auch die völlig überraschenden Statutenänderungen sind ganz astrein. Ist ja nicht so, dass Rosell seiner Truppe dadurch zwei Jahre extra Amtszeit beschert hat und wir das Board nun bis 2016 und nicht nur bis 2014 ertragen müssen. Meiner Meinung nach ist es ziemlich gewagt Laporta die Beteiligung am sportlichen Erfolg abzusprechen. Seine Entscheidungen waren, wie bereits erwähnt, teilweise ausschlaggebend. Die Tatsache wie der Umgang mit den Spieler von Statten ging hat durchaus etwas mit dem Erfolg zu tun. Nur hatte den Rosell in seinen ersten zwei Jahren mitunter nahezu genauso wie Joan, aber ok. Hier gibt es bestimmt gar keinen Zusammenhang damit, dass Víctor nicht mehr bei uns spielt. V.V. hat Rosell beim Teamfoto letzte Saison sicher auch unabsichtlich nicht die Hand geschüttelt. Hat er wohl vergessen. Dass Laporta als Ex-Präsident bei Xavis Hochzeit (wenn ich mich nicht irre) anwesend war, hat auch gar nichts zu sagen. Auch die Begrüßung der Spieler, die er beim Abschiedsevent von Puyi erhielt war ziemlich herzlich. Aber gut.

    Die Transfers von damals habe und werde ich auch keineswegs gutheißen. Dennoch: Wenn wir damals einen Spieler wollten, bekamen wir ihn in der Regel. Heute eiern wir herum und bezahlen dann schlussendlich eine überhöhte Ablösesumme. Flops waren im Übrigen auch genug dabei. Der Unterschied: Unter Laporta bzw. mit Begiristain als Sportdirektor wurden zwei bzw. respektive drei Teams zusammengestellt, die die Champions League gewonnen haben. Davon können Rosells Trupp und Zubi nur träumen. Txiki hatte zwar auch schlechte Deals drinnen, aber die gibt es bei jedem Sportdirektor.

    Zum Douglas Deal: Er gehört Traffic Sports Marketing, so wie ziemlich jeder Spieler in Brasilien. Mit denen haben wir seit Neymar unsere Beziehungen nochmal intensiviert, aber das ist wieder eine andere Geschichte. Aber es hätte ja weit schlimmer kommen können. Kurzzeitig war ja auch im Zusammenhang mit Neymar die Rede davon, dass wir gleich einen Deal mit zwei weiteren Santos-Akteuren eingefädelt haben. Die Spielen aktuell zum Glück noch nicht bei uns.

    Dass es mir beim Neymar-Deal mehr um das Drum herum geht, ist dir offensichtlich auch mehrmals entgangen. Mal ganz abgesehen von den unsauberen Geldern die hier flossen, ist es schlichtweg lächerlich, dass Neymar auf Kosten des Vereins Freunde aus Brasilien einfliegen darf und dass 40 Mio. Euro an ihn und seinen Vater gingen und sein Vater dem Verein dadurch immer noch an der Backe klebt ist auch einfach unglaublich. Das alles nur damit Neymar sich bei seiner Ankunft wohl fühlt. Neymar war neu in Europa, ein unbeschriebenes Blatt für Barça und wurde quasi in die Kaiserliga zu Léo, Xavi, Andrés und Co. gehoben, nur weil er Prestige einbrachte. Aber den Neymar-Deal haben wir ja schon mehrmals ausdiskutiert und sind nie auf einen gemeinsamen Nenner gekommen, ergo schätze ich das als sinnlos ein. Meine Meinung kannst du aber gerne nochmal nachlesen. War es das Rosell Thema? Ich kann mich an deine noch gut genug erinnern. Von meiner Seite aus werden weitere Ausführungen folglich als sinnlos angesehen.

    Und dass du auf meiner Präferenz bzgl. Cuadrado im Gegensatz zu anderen Spielern herumreitest ist in meinen Augen schier lächerlich. Ich bin der Meinung dass er uns eine Fülle an taktischen Möglichkeiten eröffnen würde, Punkt. Dass Lucho ihn auch unbedingt will wird seine Gründe haben. Weiter würde er unser Problem auf der rechten Seite schon ziemlich lösen, wenn denn ein anderes System praktiziert werden würde und wir nicht mehr mit Viererkette, die zwei offensive Außenverteidiger beinhaltet spielen würden. Aber gut, ich bin der, der sich wie ein kleiner Junge verhält, der sein Spielzeug nicht bekommt. Man kann sich immer alles so drehen und wenden wie man will, oder? Mir wirfst du vor ich würde es praktizieren, bei dir selbst missachtest du es allerdings. Das aber nur am Rande, da ich es gerne vermeiden würde persönlich zu werden, weil ich sachliche Diskussionen mit dir immer sehr geschätzt habe.

    Übrigens ein weiteres Missverständnis bzw. eine weitere Fehlinterpretation: Es ist keineswegs so, dass ich Douglas nicht als Person/Spieler an sich akzeptiere. Ich akzeptiere den Transfer nicht. Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Ich lasse mir meinen Frust nicht an ihm aus, sondern zeige nur meine Abneigung gegenüber dem Transfer. Hier im Forum wurde das immer aus einem einseitigen Blickwinkel betrachtet. Ich habe absolut nichts gegen den Spieler Douglas an sich, nur ich zweifle bei ihm, genauso wie bei Mathieu, die Tatsache an, ob er denn wirklich die Klasse hat, bei Barça zu spielen. Nichts weiter. Ich habe weder etwas gegen den Spieler Douglas, noch etwas gegen den Spieler Vermaelen, noch etwas gegen Mathieu oder Suarez. Einzig gegen die Transfers an sich habe ich etwas. Bei Neymar ist es nicht nur der Transfer, aber das ist wieder eine andere Geschichte. Beim Douglas-Deal geht es mir in erster Linie darum, dass der Transfer scheinbar einfach auf Beziehungspflege basiert und nicht auf solidem Scouting. Aber ok. Soweit meine Meinung dazu.

    Es wäre im Übrigen nett, wenn du mir im nächsten Posting nicht alle Worte so im Mund umdrehst und mein Verhalten mit dem eines kleinen Kindes vergleichst. Aussagen solcher Art habe ich bei dir auch versucht zu vermeiden, und meines Empfindens nach ist es mir besser gelungen als dir. Das soll aber jetzt keineswegs ein Angriff sein. Ich schätze die Diskussionskultur in diesem Zusammenhang immer noch als sehr hochwertig ein.

    #523871
    Anonym

    ich denke das Thema hier heißt „Douglas Pereira dos Santos“

    und nicht Laporta vs Rosell!

    #523869
    Roland
    Teilnehmer

    Dann mal Butter bei die Fische. Wer sind denn hier so die Meisten, die da einen Zusammenhang zwischen Rosell / Neymars Vater und Douglas sehen ? Ich sagte nicht, dass Rosell gar kein Einfluss mehr hat. Keiner weiß wieviel Einfluss er hat. Und wenn es nach mir geht, so glaube ich, dass sich sein Einfluss vor allem auf den Ausbau des Stadions erstreckt. Wieviel Rosell in den Transfers von heute steckt ist nichts anderes als Spekulation. Genauso müsste man auch behaupten, es war Rosells Einfluss, dass Rakitic oder Suarez gekommen sind. Klar, kann man glauben. Muss man aber nicht.

    Nochmal: Rosell hatte sicherlich krumme Geschäfte sowie dein geliebter Laporta auch. Der Zusammenhang zu Douglas ist aber konstruiert und rührt aus subjektiven Vorlieben. Das Barcelona schon schon immer und lange vor Rosell in Brasilien gewildert hat, lässt du natürlich weg. Passt auch nicht ins Bild zum Rosell-motivierten Transfer.

    Mit dem Erfolg der Katalanen in junger Vergangenheit hatte Laporta nicht viel zu tun. Der ist nämlich auf Pep Guardiola und die goldene La-Masia-Generation zurückzuführen. Er war zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Von Eigenleistung war sportlich abgesehen von Ronaldinho (Brasilianer) eine große Durststrecke. Dafür hat er ja angeblich die Werte der Katalanen gelebt wie kein zweiter und so. Dieses sehr vorbildliche Benehmen hat natürlich nichts mit Privatreisen im Privatjet, hunderte Karten für Musikkonzerte, Dienste von Privatdetektiven, extraordinäre Speisen und Nachtklubbesuche und vieles mehr natürlich auf Kosten des Vereins zu tun. (http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/fc-barcelona-mit-laporta-in-saus-und-braus-11056235.html). Sein geschäftsmännisches Verhalten zeigte er als unser aller Vorbild aber nicht nur im Privatbereich. Auch im Verein schaffte er es trotz nie dargewesenem Erfolg und Beliebtheit den Verein immer weiter zu verschulden. Macht nichts, dafür hatte er immer ein super Gespür für Transfers. Chygrynsky, Hleb, Ibrahimovic, Henrique (Brasilianer), Keirisson (Brasilianer), Caceres etc. waren da bloß kleine Ausrutscher. Dann soll es noch soetwas wie Bilanzfälschung gegeben haben. Das von dir fortwährend kritisierte Trikotsponsoring aus Katar wurde von Laporta ins Rollen gebracht und wurde von seinem Buddy Pep unterstützt. (http://www.derwesten.de/sport/fussball/1_bundesliga/pep-guardiola-und-seine-umstrittenen-freunde-in-katar-aimp-id8833049.html ) Der wurde dann gleich offizieller WM-Botschafter des Vorzeigelandes, was dann zu peinlich berührten Schweigemomenten führte, als der Brief von Belounis bei ihm eintrudelte. Dass er sich mit vielen Spielern gut verstand, hat natürlich auch nichts damit zu tun, dass der Verein erfolgreich war und er eine riesige Schleimspur hinter sich herzog. Wenn es das ist, was du unter Werte leben verstehst, dann muss ich sagen, dass ich unglaublich froh bin, dass diese Werte nicht mehr in diesem Umfang gelebt werden. Der Unterschied zwischen Rosell und Laporta war, dass der eine seine zahlreichen Verfehlungen hinter dem sportlichen Erfolg verstecken konnte und der andere nicht.

    Es sagt auch einiges darüber aus, dass du beim Neymar-Transfer nach wie vor von 100. Mio. EUR sprichst. Die offizielle Ablösesumme beträgt 51,7 Mio. EUR und wurde nun auch bestätigt. Dass es darüber hinaus etliche andere Zahlungen gegeben hat ist richtig. Die sind und waren es auch nie Bestandteil der Ablösesumme. Wenn du diese mit einbeziehen möchtest UND auch alle künftige Gehaltszahlungen mit einrechnest, ja dann kommt man auf über 100 Mio. EUR. Machen wir das gleiche Spiel mal mit Cuadrado und treffen uns faireshalber in der Mitte der Ablösesumme, also 45 Mio. EUR. Dann fallen noch Beraterkosten, Handgelder, Spesen etc. an. Selbst konservativ geschätzt dürften wir hier dann bei 55 Mio. EUR liegen. Ich unterstelle einen Vertrag von 4 Jahren (3 + 1 Jahr Option, also der Standard) und sage, er bekommt seine 8 Mio. EUR brutto p.a. Hmm, dann sind wir schon bei 87 Mio. EUR.. Wow, geht wirklich schnell, wenn man einen Transfer schlechtreden will, nicht wahr ? :silly:

    Dass dieser Transfer weder die Problematik des RV so richtig löst und den Absolventen der La Masia, also auch den Werten des FC Barcelona, alle Perspektiven nimmt, bleibt nach wie vor eine Randnotiz.

    Zurück zum Thema:
    Deine ganze Kritik hatte rein gar nichts mit Douglas als Person zu tun. Du lässt deinen Frust bloß an ihm aus und das ist schwer übersehbar. Weder für seine Ablöse, noch für viele andere Dinge kann Douglas etwas dafür. Sportlich können wir ihn ohnehin nicht bewerten. Alles andere als leistungsbezogene Kritik ist unfair.

    #523865
    Anonym

    Bevor ich den Cluboffiziellen etwas glaube, glaube ich so ziemlich jedem anderem. aber selbst wenn ich 87,2 Mio hernehme ist es immernoch dasselbe ….

    #523860
    Austrokatalane wrote:
    Du siehst es so: Man hat schon so viel Geld ausgegeben, nun sollte man es bleiben lassen. Ich sehe es so: Wir geben verdammte 80 Mio. für Suárez und 20 für Mathieu aus. Letzten Sommer haben wir über 100 für Neymar ausgegeben, also kann mir kein Mensch erklären, dass Cuadrado für 50 überteuert ist, noch dazu wo wir einen Sommer keinen Cent ausgeben werden.

    Hier würde ich kurz einlenken. Mit den 80 Millionen bei Suárez und den 20 Millionen von Mathieu gibst du die Ablösesummen für diese beiden Spieler an. Es kann aber durchaus auch sein, dass bei diesen beiden sowie allen anderen Spielern mehr Geld ausgegeben wurde, als angegeben, wie das Handgeld, eventuelle Boni, usw. Deswegen, wenn du dich nur auf die Ablösesummen beziehst, hätte Neymar lediglich 60 Mille gekostet. Und das mit den 100 Millionen über ihn wurde doch auch nie bestätigt. Diese Summe kursierte lediglich in den Medien und unsere überaus intelligenten Kluboffiziellen haben bereits die Zahlungen bzgl. Neymar publik gemacht (waren glaube ich 87.2 Millionen insgesamt). Dieser Quelle vertraue ich eher, obwohl es schon richtig dämlich war. Und ein Cuadrado würde mit all diesen zusätzlichen Zahlungen auch mehr als 50 Millionen kosten genauso wie ein Douglas.

    #523856
    Anonym

    Bei T. Silva haben sie sich schlichtweg idiotisch angestellt. Das war kein Sitzfleisch, das war Idiotie.

    #523854
    Anonym

    Süß, wie du glaubst, dass hierbei weniger Zusammenhänge herrschen als die Meisten denken. Sandro hat ziemlich sicher immer noch genug Einfluss, oder was glaubst du wieso er das Zepter so liebend gerne abgegeben hat, Klubstatuten dahingehend verändert hat, dass seine Truppe möglichst lange an der Macht bleibt. Dass er dabei nun im Hintergrund ist, wird ihm eher egal sein.

    Der Link hat keinen Douglas-Bezug? Habe ich das irgendwann auch nur im Ansatz behauptet? Ich wollte damit lediglich auf die krummen Geschäfte hinweisen bzw. meine Argumentation belegen. Ich speichere leider nicht jeden Artikel, den ich über die Jahre lese oder die ich von irgendwem übersetzt bekomme. Jedenfalls ist Sandro in Brasilien kein unbeschriebenes Blatt und das steht natürlich auch im Zusammenhang mit den Transfers.

    Der Vergleich Zwischen Rosell und Laporta hingegen stört mich. Auch wenn Laporta alles andere als eine weiße Weste hatte, so vertrat er den Klub und die Werte unvergleichlich besser als es Sandrusco und seine Bande es tun. Unter ihm hatten wir die erfolgreichste Zeit. Pep mochte ihn, wenn du dir ansiehst wie ihn die Spieler bei etwaigen Veranstaltungen begrüßt haben und wie sie Sandro begrüßten, kannst du dir auch ausrechen, wie es um das Spielerverhältnis bestellt war. Aber gut da führe ich jetzt gar nicht weiter aus. Ich schätzte Laporta und kann Rosell und seine Bande nicht im Geringsten ausstehen. Meine Gründe habe ich hier schon oftmals erläutert und habe nicht vor, das erneut zu tun.

    Mir blinden Hass gegenüber Douglas zu unterstellen, ist schon sehr gewagt, aber ok. Außerdem liegt es bestimmt nur daran, dass wir Cuadrado nicht bekommen, mein Spielzeug. Ich bin nämlich so ein Culé, der sich daran ergötzt die großen Namen im Team zu haben. Das sieht man schließlich bei meinem Verhalten bzgl. des Neymar-Deals. Ich bin in Wahrheit nur traurig, weil Douglas auf dem Trikot nicht so gut aussieht wie Cuadrado. Du hast mich ertappt.

    Du siehst es so: Man hat schon so viel Geld ausgegeben, nun sollte man es bleiben lassen. Ich sehe es so: Wir geben verdammte 80 Mio. für Suárez und 20 für Mathieu aus. Letzten Sommer haben wir über 100 für Neymar ausgegeben, also kann mir kein Mensch erklären, dass Cuadrado für 50 überteuert ist, noch dazu wo wir einen Sommer keinen Cent ausgeben werden.

    Aber ja, ich bin traurig weil ich mein Spielzeug nicht bekomme und habe blinden Hass gegenüber Douglas. Hab im übrigen sogar schon Douglas‘ Gesicht auf meine nicht existente Dartscheibe gepinnt.

    #523852
    Hans Gamper
    Teilnehmer
    Austrokatalane wrote:
    Hätten wir mehr Sitzfleisch gehabt, hätten wir ihn wohl auch bekommen.

    Dies haben sie die letzten jahre – z,b. T.Silva – so gemacht, und was em ende passierte wissen wir!

    #523851
    Angus MacLeod
    Teilnehmer
    Barca_undso wrote:
    Liegt glaube ich auch am Versprechen seitens der Roma in der abgelaufenen Saison. Er kommt sich wohl verarscht und gegenüber anderen Mitspielern unfair behandelt vor.

    http://www.sportskeeda.com/football/mehdi-benatia-unsure-future-as-roma

    Ja, das habe ich auch schon öfters gelesen.
    Nur kommt es mir so vor, dass er eben diese Sache als Druckmittel verwendet, um vom AS Rom loszukommen.

    Und auch wenn das alles so sein sollte, und Benatia sich wirklich ungerecht behandelt fühlt, dann gibt es sicherlich andere Möglichkeiten, als zu solchen Mitteln zu greifen.

    #523849
    Barca_undso
    Teilnehmer

    Liegt glaube ich auch am Versprechen seitens der Roma in der abgelaufenen Saison. Er kommt sich wohl verarscht und gegenüber anderen Mitspielern unfair behandelt vor.

    http://www.sportskeeda.com/football/mehdi-benatia-unsure-future-as-roma

    #523845
    Angus MacLeod
    Teilnehmer

    So, jetzt könnte ein Grund für das Verhalten der Roma gefunden sein.

    Die Il Tempo schreibt, dass Benatia mit kompletter Arbeitsverweigerung droht, falls der Verein ihn nicht zu Bayern wechseln lässt.
    Heftige Sache, sollte das stimmen.

    Ich meine, auf einen Transfer drängen, das ist die eine Sache, aber seinen Klub quasi zu erpressen, das ist schon echt starker Tobak, und wenn das stimmt, möchte ich Benatia hier auch nicht sehen. Charakterloser Typ.

    #523834
    Roland
    Teilnehmer

    Hätte, wäre, wenn und aber.

    Das Board konnte zum Zeitpunkt der Verhandlungen nicht wissen, dass AS Rom sich einerseits komplett verzockt und andererseits diesen Spieler wenig später für die Hälfte gehen lässt. Sie standen zum damaligen Zeitpunkt in Konkurrenz zu Chelsea, Man. City und Konsorten und trafen auf eine Friss-oder-Stirb-Mentalität der Römer. Die 60 Mio. zu bezahlen ist einfach großer Blödsinn und so haben sie in dem Moment das einzig Richtige gemacht und sich zurückgezogen.

    Mich ärgert es auch, dass dieser klasse Verteidiger jetzt zu den Lederhosen wechselt und zwar für die Hälfte, die wir und viele andere Vereine vorher hätten zahlen sollen. Dem katalanischen Board kann ich aber keinen Vorwurf machen. Dem Boad der Römer allerdings schon.

    Und man sollte auch nicht verdrängen, dass Bartomeu heute eine gleiche doppelt schwere Position hat. Einerseits die Transfersperre, die per se für eine schlechte Verhandlungsposition sorgt und andererseits der wirtschaftliche Ruf der Katalanen. Den haben die beiden Amateure Rosell und Laporta über Jahre hinweg aufgebaut.

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