Bundesliga

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  • #534456
    Aji96
    Teilnehmer

    RIP Malanda :/

    Das Jahr 2015 hat bisher irgendwie nur Horromeldungen parat. Was für ein Mist.
    Bin sprachlos und traurig.

    #534452
    Messinho
    Teilnehmer

    Möge er in Frieden ruhen…

    #534450
    Barca_undso
    Teilnehmer

    Oha, das ist krass :/ Mein Beileid :( R.I.P

    #534448
    ViscaBarca
    Teilnehmer
    #532942
    Johann
    Teilnehmer

    Also ich kämpf mich gerade durch die Doktorarbeit durch. Ist natürlich sehr fundiert!
    Vieles ist seit Jahren seit Weineck (Sportwissenschafter) bekannt.
    Klar ist, wenn 20 Spieler, die gleichen Übungen (Intensität, Umfang, Regenerationzeit) machen, hat die Hälfte davon nichts, Ein Viertel steigert sich nicht optimal, das restliche Viertel erfährt mit der Zeit eine Leistungssteigerung.
    Also zusätzliches (minus dem Rudelsprinten) Individual – Training ist notwendig.
    Das gilt für optimales Training der „Anaeroben Kapazität“ , der Azidosetoleranz, des Sprinttrainings, des Krafttrainings, usw…….
    Die Schwierigkeit des Vergleichs zwischen einem austrainierten Spitzenmarothonläufers und einem Fußballers liegt darin, dass der Marathonläufer speziell seine Lauftechnik und Kondition, individuell Trainieren kann und die Trainingszeit für sich selbst optimal nutzen kann. Der Fußballer schleppt noch einen ungleich größeren Rucksack an Mannschaftstraining (Standards, Taktik, usw.) mit. Kann also schon aus Zeitgründen, seine individuellen Trainingsmethoden nicht optimal ausnutzen.
    Auch Dr. Pedro Gonzales beschreibt (so versteh ichs jedenfalls) die Problematik der Dichtheit der Spiele hintereinander, die es schwierig macht, Alles Notwendige zu tun um optimal auf die immer höher werdenden Belastungen vorbereitet zu sein.
    Aber: ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Trainingslager und/oder Saisonvorbereitung z.B. bei Bayern München ohne Sportwissenschaftlicher Anleitung/Kontrolle/Evaluierung geplant und durchgeführt wird.
    Ich bin mir auch sicher, dass ein Doktor der Sportwissenschaft, wie Dr.Pedro Gonzales, auch weis das der von ihm zitierte Marathonläufer, nicht fähig ist, Sprints in der Intensität und Geschwindigkeit eines Gareth Bale (20x hintereinander) hinzulegen.
    Das beim FC Barcelona die Saisonvorbereitungen vergangener Jahre die klassifizierung „suboptimal“ verdienen, habe ich schon mehrmals in meinen Beiträgen erwähnt.
    Das andere Spitzenmannschaften (schon im Jugendtraining), mehr Wert darauf legen, die körperlichen Fähigkeiten herauszuarbeiten, ist sichtbar.
    So und jetzt lese ich die Doktorarbeit weiter! :-)

    #532937
    geyron
    Teilnehmer
    Joker wrote:
    Spongebob wrote:
    Ich denke, wenn ein Trainergespann etwas von Sportwissenschaft versteht, dann kann die längere Pause einen beträchtlichen Unterschied machen.

    Wenn das Trainergespann etwas von Sportwissenschaft versteht, dann macht das generell einen Unterschied, ob mit oder ohne Pause :)

    Ich bin da eher auf der Seite von dem Sportwissenschaftler aus dem Artikel. Wer sowas rausaut, wie, dass „jedes Wasserballteam van der Vaart, Schweinsteiger und Kroos nach Hause schicken würde“, muss sich seiner Sache sehr sicher sein. Und zweitens heißt er mit Vornamen Pedro.

    Warum er Schweinsteiger erwähnt muss man nicht verstehen oder ?

    Ist für mich ein Topfiter Spieler

    #532932
    Anonym
    Spongebob wrote:
    Ich denke, wenn ein Trainergespann etwas von Sportwissenschaft versteht, dann kann die längere Pause einen beträchtlichen Unterschied machen.

    Wenn das Trainergespann etwas von Sportwissenschaft versteht, dann macht das generell einen Unterschied, ob mit oder ohne Pause :)

    Ich bin da eher auf der Seite von dem Sportwissenschaftler aus dem Artikel. Wer sowas rausaut, wie, dass „jedes Wasserballteam van der Vaart, Schweinsteiger und Kroos nach Hause schicken würde“, muss sich seiner Sache sehr sicher sein. Und zweitens heißt er mit Vornamen Pedro.

    #532931
    Anonym
    Geyron wrote:
    Nur weil andere Ligen ihre Spieler noch mehr ausquetschen, heißt das für mich nicht das die Trainer und Spieler blödsinn quatschen..

    Es geht hier weniger um die Lust die Spieler auszuquetschen als vor allem auch um das liebe Geld. Diese Topligen (vor allem die PL)bekommen u.a. deswegen soviel Pay-TV-Gelder weil sie eben keinen sechswöchigen Winterschlaf halten. Aber auch hier wird wieder von der BL gejammert, warum diese soviel bekommen.

    Natürlich sind auch einfach die 20er Ligen dafür „verantwortlich“. Das sind schon alleine 4 Spiele mehr nur in der Liga. Also im Prinzip 4 Wochen Spielzeit mehr. Zusätzlich mit den anderen Pokalwettbewerben (wo es auch deutlich mehr Spiele gibt als im gemütlichen DFB-Pokal) wäre hier auch rein terminlich keine wirkliche Winterpause möglich.

    #532926

    Ich denke, wenn ein Trainergespann etwas von Sportwissenschaft versteht, dann kann die längere Pause einen beträchtlichen Unterschied machen.

    Die Länderturniere sind meines Erachtens ein Hinweis darauf, dass die körperlichen Ressourcen im Verlauf der Saison abbauen. Soweit ich das noch in Erinnerung habe, wird im athletischen Bereich in Zyklen gerechnet, und es wird versucht, zum richtigen Zeitpunkt körperliche und mentale Ressourcen zu konzentrieren. Das ist natürlich einfacher, wenn man hierzu mehr Zeit hat.

    Es gibt natürliche Abbauprozesse, das kann man nicht verhehlen. Das sich der Vorteil der Bundesliga noch nicht ausgewirkt hat, ist nicht bewiesen. Das Gegenteil sicherlich auch nicht, aber für mich spricht eine klare Vermutung dafür.

    #532925
    geyron
    Teilnehmer
    Grandoli Newells Barca wrote:
    Geyron wrote:
    Buhu wenn ich das mal so dreist sagen darf.

    Buhu, ja das trifft es ziemlich gut. Aber nicht in deinem Kontext meiner Meinung nach. Sondern wenn ich von diversesten Trainern und Spieler der Bundesliga hören wie sie „sich auf dem Zahnfleisch in die Winterpause schleppen“ und die „Winterpause herbeisehnen“. – Buhu.

    Die Bundesliga hat im Vergleich zu anderen Topligen ein Kuschelprogramm. Was haben die jetzt? 3 Wochen Urlaub und dann erstmal Trainingslager?

    Nur weil andere Ligen ihre Spieler noch mehr ausquetschen, heißt das für mich nicht das die Trainer und Spieler blödsinn quatschen

    Einerseits glaube ich schon das die Regenerationsphase sehr sehr kurz ist (bei Bayern wahrsch lange da die einen so qualitativen Kader haben) bei andern Klubs wirst du sobald du laufen kannst wieder eingesetzt.
    Andererseits glaube ich allerdings auch das manche Fussballer ein ich möchte mal sagen athletik Problem haben und ihren Körper sicherlich ein bisschen robuster machen könnten.

    Aber wie gesagt ich glaube am Ende endscheidet das nichts

    Gibt es sicherlich genug Statistiken ausserdem wäre das Thema schon des öfteren aufgegriffen worden

    #532924
    Geyron wrote:
    Buhu wenn ich das mal so dreist sagen darf.

    Buhu, ja das trifft es ziemlich gut. Aber nicht in deinem Kontext meiner Meinung nach. Sondern wenn ich von diversesten Trainern und Spieler der Bundesliga hören wie sie „sich auf dem Zahnfleisch in die Winterpause schleppen“ und die „Winterpause herbeisehnen“. – Buhu.

    Die Bundesliga hat im Vergleich zu anderen Topligen ein Kuschelprogramm. Was haben die jetzt? 3 Wochen Urlaub und dann erstmal Trainingslager?

    #532913
    Feips
    Teilnehmer
    R10_ViscaElBarca wrote:
    Was mir aber am meisten gegen den Strich geht , ist die Tatsache, dass die meisten Buli-Mannschaften vor einem Duell gegen die Bayern bereits vor dem Anpfiff kapitulieren und nur auf Schadensbegrenzung aus sind.

    Dem kann ich nur zustimmen. Ich verfolge die Bundesliga nur noch sporadisch, denn dieser Liga fehlt derzeit einfach ein ernsthafter Mitstreiter um den Titel. Es ist doch jetzt schon allen klar wer Meister wird. Für die Bundesliga und den deutschen Fußball kann man nur hoffen, dass sich dieser Zustand schnellstmöglich ändert.
    Denn auch eine Spitzenmannschaft wie die Bayern brauchen im Ligabetrieb konkurrenzfähige Mannschaften.

    Wenn man sich die Kommentare der Trainer, Manager und Spieler nach einem verlorenen Bayern Spiel anhört, dann denkt man als Österreicher sofort an unsere Nationalmannschaft noch vor ein paar Jahren. Ich konnte die ständigen ausreden und Beschwichtigungen nicht mehr hören. -> Gegen einen solchen Gegner muss man mit einem guten Ergebnis (knapp verlieren) zufrieden sein. Auch ein unentschieden ist hier wie ein Sieg und und und.

    Das gleiche höre ich nun von vielen Bundesliga Mannschaften wenn sie gegen die Bayern spielen.

    Ein paar Beispiele habe ich gefunden.

    Andreas Beck (Kapitän 1899 Hoffenheim):
    „Es hört sich nach einem 0:4 schon komisch an, wenn man von einem guten Spiel von uns spricht. Aber nichtsdestotrotz hat es sich auf dem Platz gut angefühlt. Dass wir oft in die Zweikämpfe reingekommen sind…

    Markus Gisdol (Trainer Hoffenheim)
    Wir haben hier heute einen guten Versuch gestartet, Bayern weh zu tun…

    Thomas Schaaf (Trainer Frankfurt) nach dem 0:4 gegen die Bayern.
    Die Art und Weise, wie wir den Gegner attackiert haben, ist ein entscheidender Punkt, den wir mitnehmen können.“ Nach der fünften Pflichtspiel-Niederlage in Serie (Paderborn, Stuttgart, Hannover, Bayern und im Pokal Mönchengladbach) glaubt sich der Chefübungsleiter der Hessen auf einem guten Weg. Denn, „das war gut, das war entschlossen, das war mutig“.

    #532906
    ViscaBarca
    Teilnehmer

    Ich glaube hier wird aber vergessen, das oftmals nicht der Körper das Problem darstellt, sondern die geistige und mentale Stärke die man braucht.

    Wie heißt es doch so schön? Der Wille kann Berge versetzen

    #532905
    Anonym
    Mühsam wrote:
    Joker wrote:
    …..Muskulatur soll ja nur maximal 72 Stunden brauchen, um wieder vollständig regeneriert zu sein. …

    Wenn es daran nur liegt, dann könnte man eigentlich ja auch alle 3-4 Tage einen Marathon laufen. Oder? Bin aber auch kein Mediziner.

    Ein Fakt der ob unseres daseins in einer Komfortgesellschaft gern vergessen wird ist dass der menschliche Körper eine Anpassungsmaschine ist. Ich behaupte wenn es notwendig wird ist ein gesunder menschlicher Körper auch in der Lage täglich einen Marathn zu laufen.

    #532901
    Anonym
    Mühsam wrote:
    Joker wrote:
    …..Muskulatur soll ja nur maximal 72 Stunden brauchen, um wieder vollständig regeneriert zu sein. …

    Wenn es daran nur liegt, dann könnte man eigentlich ja auch alle 3-4 Tage einen Marathon laufen. Oder? Bin aber auch kein Mediziner.

    Wenn man konditionell auf Marathon-Niveau ist, sollte das auf jeden Fall möglich sein. In der Vorbereitung auf einen Marathon sehen die Trainingspläne auch so aus, dass man am Ende 2-3 mal pro Woche an die 30km am Tag läuft. Als Profi wohlgemerkt. Wer ein paar Wochen länger trainiert, schafft dann auch mehrere Marathons pro Woche. Rein von der Laufdistanz her spricht nichts gegen englische Wochen im Fußball, um zum Thema zurückzukommen. Da kommen aber natürlich noch genug andere Faktoren dazu.

    PS: Hier ein interessanter Artikel, den ich gerade gefunden habe. Ein Sportwissenschaftler sagt, dass das Training in der Bundesliga zu schlecht ist
    http://www.welt.de/sport/fussball/article132834965/Training-in-der-Bundesliga-ist-viel-zu-schlecht.html

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