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Das Dilemma beim Aufbauspiel – Lösungsstrategien

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  • #479368

    Ich finde, Barca17 rechtes Bild(Offensivbewegung) hat das gestrige Spiel ganz gut getroffen, was das Spiel aus der Abwehr heraus anbelangt. Nicht nur Busquets stand tief, sondern auch Fabregas. Auffällig war außerdem, dass auch Iniesta ziemlich häufig weit hinten anzutreffen war. Es gab sogar Situationen, bei denen diese drei Spieler eine Linie bildeten und nebeneinander agierten. Was zeigt uns das? Guardiola ist uns einige Schritte voraus :) Und: Es gibt nicht so etwas wie einen „Barca-Code“; es gibt nur ein Barca, das gut auf seine Gegner eingestellt ist, und eine Mannschaft, die es weniger ist.

    #479341
    Anonym

    Man kann den vorigen Kommentaren nur zustimmen, aber man muss auch sagen, dass Barca heuer sehr, sehr, sehr viel Pech hat. Ich nehm als Beispiel Tennis. Es gibt Zeiten, da geht jeder Ball perfekt ins gegnerische Feld, egal wie stark ich draufhaue. Und es gibt Tage, da kann ich so gut spielen wie es nur geht, aber die Bälle kommen trotzdem nicht gut rüber und man macht ungewöhnlich viele Fehler. Bei Barca ist es genauso. Es ist ja nicht so, dass sie keine Chancen hätten, mehr Tore zu schießen. Der Ball will einfach nicht ins Netz. Und dann kommen noch viele andere Sachen dazu, wie die Fehler in der Defensive und die Schiedsrichterentscheidungen, die bald wieder besser werden, hoffentlich. Wenn man vorne nicht die Tore macht, dann fallen die einzelne Fehler viel mehr auf als wenn man 3, 4 zu null führt. Und dann sind die Fehler auch nicht so ausschlaggebend.

    #479340
    barca_18
    Teilnehmer

    Das Bild zeigt die Situation beim Match Super!! Es sind einfach keine Anspielstationen da, für die Spieleröffnung das schlechteste.
    Lösung: Xavi Hernadez. Er kann als einziger auf dieser Erde die Verteidung über das Mittefeld in den Sturm Überbrücken. ER hat als einziger diese Übersicht, er weiß genau wo er hin muss um den Ball zu bekommen und weiterzuspielen. Weiters könnte man noch mehr aufs Mittelfeld schauen, das heißt weniger Stürmer auf den Platz um mehr Anspielstationen zu haben. Wenn dann der Vorwärtsgang eingelegt wird, rücken die Mittelfeldspielenden Stürmer einfach wieder auf. Es ergeben sich dann mehr Räume für Barca.

    Mein „Lösungsansatz“:
    1z5uo3c.jpg

    Grob gesagt bei der Linken Aufstellung also bei der Defensiv Bewegung hat die Verteidigung mehr Anspielstationen, sprich 6 im Mittelfeld zur Verfügung. Sobald das Mittelfeld dann den Ball hat, müssten Sie sofort Umschalten auf die Offensive (Bild rechts). Die 2 6er hätten dann Innsgesamt Maximal 6 Mögliche Anspielstadionen. Wenn dann der Ball bei den 2 Offensiven MF Spielern ist können Sie in an 3 Mitspielern Abgeben. So hätte man THEORETISCH mehr Anspielstationen. Ob man das so in der Art in die Praxis Übersetzen kann ist eine andere Frage.

    #479337
    Barca_undso
    Teilnehmer

    In meinen Augen fehlte einfach ein kreativer Mittelfeldspieler. Thiago ist zwar kreativ, aber noch nicht soweit, dass er Spiele durch geniale Momente alleine entscheiden kann.
    Es fehlte mir vor allem ein Busquets, der die Gegenspieler in die Irre laufen lässt und dann Xavi oder Iniesta (in dem Fall Thiago und Sergi Roberto) mit den Pässen füttert. Leider war Busquets verletzt und ,bei allem Respekt, ein Mascherano hat bei weitem nicht die Brillanz von einem Busquets. Außerdem stand das Mittelfeld zu offensiv, sodass sich weniger Anspielstationen ergaben. Es ist doch dann logisch, dass man hinten schwer raus kommt.
    Pique ist zwar einer, der ein Spiel eröffnen kann, aber an dem Tag war er klar neben der Spur und man hat die Abwesenheit von mindestens einem kreativen Mittelfeldspieler gemerkt. Ein Messi könnte zwar auch locker ein Spiel selber entscheiden, aber mich wundert es, dass Guardiola immer noch nicht erkannt hat, dass er zur Zeit nicht in Topform ist und man deswegen mal auch auf einen Iniesta oder Xavi setzen kann. Stattdessen setzt man auf einen gerade eben wiedergenesenen Pedro, der ganz und gar nicht überzeugen konnte. Man hätte ihn ganz langsam wieder an die Mannschaft heranführen sollen und nicht gleich von Anfang an ein Risiko eingehen.

    Hätte man auf Xavi,Iniesta und Tello/Cuenca gesetzt, wäre das Spiel mit aller Wahrscheinlichkeit anders ausgegangen.

    #474058

    Real Madrid, Valencia und Osasuna haben vorgemacht, wie man den FC Barcelona besiegen kann. Das Geheimnis besteht schlichtweg darin, mit mehreren Spielern zwischen die Abwehr- und die Mittelfeldreihe des FC Barcelona aufzurücken und damit die Passwege zu versperren. Die Abwehr inkl. DM geraten in Bedrängnis und können nicht das Mittelfeld risikolos anspielen. Auch Rückpässe sind nicht risikolos möglich. Es steht zu erwarten, dass die zukünftigen Gegner von Barca dieses Rezept einfach übernehmen und ebenfalls versuchen werden, die Abwehr vom Mittelfeld zu separieren. Hier ein Bild:
    oyn2wp7f.jpg

    Die Frage ist nun, wie man auf solch ein Auftreten des Gegners reagieren kann. Ich bin nun bei weitem kein Taktik-Spezialist, möchte aber mal eine Idee in den Raum werfen und eure Meinung dazu hören. Barca17 hat gestern beiläufig in der Shoutbox das 3-7-0 erwähnt. Wie wäre es, wenn Barca leicht modifiziert auf jenes System zurückgreift? Man hätte viele Anspielstationen im Mittelfeld und mehr Spieler könnten sich nach hinten zurückfallen lassen, um die Bälle aus der Abwehr heraus abzuholen. Natürlich würde sich ein Gegner schnell anpassen und noch weiter aufrücken. Das kann man damit verhindern, dass man aus dem 3-7-0 ein 3-6-1 macht. Ein Stürmer würde locker 2-3 gegnerische Abwehrspieler binden. Niemand würde ernsthaft einen Abwehrspieler bei einem Stürmer wie etwa Alexis Sanchez zurücklassen. Das wäre ein Lotteriespiel, Barca bräuchte nur die Bälle nach vorne zu schlagen und zu warten, was passiert. Daher kann man damit verhindern, dass der Gegner sich zu sehr einnistet und somit die Überzahl von Barca durch die Anwesenheit einer Vielzahl von Mittelfeldspielern konterkariert.

    Was sagt ihr dazu? So könnte man in gewohntem Stil aus der Abwehr heraus spielen und sich in der gegnerischen Hälfte festsetzen. Vorne angekommen könnten die Spieler dann wieder ihre angestammten Positionen im Offensivspiel einnehmen.

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