Lieblingsserien

Ansicht von 15 Beiträgen - 106 bis 120 (von insgesamt 413)
  • Autor
    Beiträge
  • #560900
    mes que un club
    Teilnehmer

    Spongeee schaut Leftovers, meiner Meinung nach eine der stärksten Serien des letzten Jahres, ich persönlich habe bei ihr am meisten mitgefiebert. Auch hat sie noch viel Protential für die Zukunft ohne jetzt genauer auf die Story eingehen zu wollen. Ich findes super das die Macher von Lost bisschen dazugelern haben und nun nicht mehr das Mysterium in den Vordergrund stellen, sondern es quasi im Hintergrund einfach plätschern lassen ;)

    Kleiner Tipp: Empfehlt die Serie lieber nicht an ungeduldige, ich habe sie sogar mit einer besonders ungeduldigen geschaut und hab ihre Fragerei kaum ausgehalten :D

    So eine Serie ist wahrscheinlich nicht jedermanns Sache, aber ich hoffe das sie viele weiter Staffeln haben wird.

    #560899

    Kleines Update zu meiner Serienleidenschaft: Zuletzt habe ich das Staffelfinale von The Following gesehen. Leider wurde die Serie nach der 3. Staffel abgesetzt, weil die Zuschauerzahlen zu wünschen übrig ließen. Zugegeben, in der ersten und zweiten Staffel gab es Ungereimtheiten. Die 3. und letzte Staffel fand ich allerdings sehr stark, sie hat mich gefesselt. Zudem war alles angerichtet für eine sehr gute Fortsetzung, die ich nun leider nicht mehr zu sehen bekomme. Aber Hauptsache Walking Dead Schrott läuft weiterhin über den TV.

    Daneben habe ich die Kriegsserie The Pacific zu Ende geschaut – hat mir ähnlich gut gefallen wie Band of Brothers. Die Charaktäre hatten eine gute Tiefe. Allgemein bin ich Anhänger dieser Art von Serien, damit die Geschichte und das von ihr getragene Leid nicht in Vergessenheit gerät.

    Das Beste kommt zum Schluss: Ich habe damit begonnen, The Leftovers zu schauen. Befinde mich noch bei der 1. Staffel und habe ca. 6-8 Folgen geschaut – so genau weiß ich das nicht. Viele Theorien und Eingebungen schwirren durch meinen Kopf, aber so wirklich habe ich wohl keinen Plan, was da vorsichgeht. Eine Serie ganz nach meinem Geschmack, die sehr viel Raum für Interpretation und Deutung lässt. Mit jeder neuen Folge kommen neue Puzzle-Stücke hinzu, ohne dass man in die Lage versetzt wird, daraus eine schlüssige Gesamtheit zu bilden. Ich stelle mich auch darauf ein, dass dem Zuschauer eine Gesamtheit auch zum Ende hin nicht präsentiert wird. Sie wird aber ganz sicher angedeutet. Bis dahin genieße ich jede Folge – denn der Weg ist bekanntlich das Ziel :)

    #560372
    Kalelarga82
    Teilnehmer
    Spongebob wrote:
    Naja, wenigstens hat es Carl erwischt, aber anscheinend kommt der Typ über die Runden.

    :lol: :lol: :lol:
    Vielleicht ist das jetzt krank von mir, aber ich habe mir in keine Serie bis jetzt einen Serientod einer Figur so herzlichst gewünscht als den von Carl :lol: :lol: Das ist kein Witz. Anscheinend bin ich echt nicht der einzige der so denkt. Danke :)

    Also, ich schaue die Serie auch noch. Irgendwann mal habe ich aufgehört mich über einige Sachen aufzuregen. Man lässt sich im Prinzip auf das Niveau ein, wie Barca heute auf Las Palmas. Trotzdem 3 Punkte gesichert. Wer Spass hatte, hatte Spass :) .
    Ich schalte oft ab und schaue die 40min dann die nächsten 40min usw..
    Dass die Serie einen tieferen Sinn ergeben könnte, oder einen „Masterplan“ verfolgt, denke ich eher weniger und damit habe ich abgeschlossen. Es wird noch 20 Staffeln so weiter gehen. Personen sterben, neue kommen hinzu. Für mich gibt es auch wirklich zu viele Schauspieler und deshalb kann man halt auch nicht unbedingt in die Tiefe gehen. So ist halt das Serienkonzept.
    Was ich zum Brüllen komisch finde ist diese Tatsache: einige Staffeln lang sind die Zombies die absolute Megagefahr dann sind es die Menschen unter sich (welche Entwicklung ich auch gut finde). Dann sind wieder die Untoten unbezwingbar und auf die nächste Sekunde kann man plötzlich in der ganzen Schar von Zombies in aller Gemütlichkeit Kaffee trinken :lol: Aber am besten man reibt sich mit dem Blut und Gedärmen der Untoten ein. Beste Wahl. :cheer:
    Mit der 5. Staffel fing man an einigen Figuren komplett eine Folge zu widmen (um verschieden Facetten der Charakter auszuweiten). Das war zuvor fast nie so. Das Konzept gefiel mir. Jetzt ist aktuell wieder komplettes Chaos. Ich kann mich vielleicht mit 2 Figuren „identifizieren“, der Rest könnte morgen den Löffel abgeben, es wäre mir egal. Nichtsdestotrotz ist die Serie technisch gut gemacht.

    Was wollte ich noch sagen? Achso, ich lasse die Serie trotzdem über mich ergehen. Die 40min gehen in einem Ruck durch :)
    Ich hasse und liebe die Serie gleichzeitig. Irgendwas hält mich noch daran. Weiss nicht was es ist.

    #560298
    Zero
    Teilnehmer

    Kleiner Tipp am Rande für Animes: „Erased“, (endlich mal wieder ne Serie, bei der ich mich auf neue Folgen freue !) , und „One Punch Man“ ( Die totale Verarsche aller Shounen-Anime mit ihren scheiß overpowereden Hauptcharakteren :P ). Und im April kommt „Kabaneri of the iron fortress“ ( Brilliante Animationsqualität und von den Machern von Attack on Titan und Code Geass, also fette Action vorprogrammiert^^)

    #560281

    Walking Dead ist wieder angelaufen. Die erste Folge der Fortsetzung der Staffel war nicht langweilig, aber phasenweise für die Tonne. Allein der Dialog zwischen Glen und dem Mädchen – was zum Teufel versuchen die da? Philisophie, Poesie in Verbindung mit Zombies? Diese aufgeblasenen, künstlichen Dialoge nerven extrem und ich kann den Schrott nicht mehr hören. Naja, wenigstens hat es Carl erwischt, aber anscheinend kommt der Typ über die Runden.

    Warte auf ansonsten auf die Fortsetzung von House of Cards.

    #559756

    Schaut jmd. zufällig The Following?

    #559753
    blauigrana
    Teilnehmer

    Mir gefallen Serien ala The Wire und The Sopranos sehr gut. Die sind meistens zwar nicht so actiongeladen und schon etwas älter, dafür sind die Charaktere in meinen Augen irgendwie lebendiger und tiefreichender. Boardwalk Empire fand ich auch toll :woohoo: .

    #557947
    Kalelarga82
    Teilnehmer

    Yo Barca_King. Zum Staffelfinale der 4. Staffel von Boardwalk Empire :woohoo: :woohoo:

    Das Staffelfinale der 4. Saffel war echt grandios. Es hat ohne Ende geknallt. Da gab es wieder Szenen die man so leicht nicht vergisst. Habe sie genossen und bei manchen war ich echt geschockt weil es u.a. sehr gut und schonungslos gezeigt wurde. Wow. Die Szene als Eli von seinem Bruder fast abgeknallt wird. Ich dachte Nucky drückt wirklich ab…habe nur auf den Knall gewartet. Was für eine Szene. Dafür liebe ich Fernsehen :silly: :woohoo:

    Und die Szene mit Eli, als er diesen verdammten Mistkerl „Tolliver“ erwürgt und erschlägt, nachdem er seine Sohn in den Knast bringen will. Weiss nicht ob ich jeh einen krasseren Mord im TV gesehen hab. Das war schon fast zu realistisch. Mich hat die Szene richtig weggehauen. Einfach nur krass und wow. Ich hatte da sogar Sympathien für Eli Thompson hahah :lol: :lol:

    Am Ende traf es dann wieder einen Charakter von dem wir uns verabschieden mussten. Auch eine sehr gute Szene mit Richard am Ufer…

    Mitte der Staffel musste ich über die Entwicklung von Eddie (dem „Diener“ von Nucky, mit deutchen Wurzeln) so lachen. Ich habe echt geschmunzelt. Die Szenen als er befördert wurde und in einem Lokal mit diesen deutschen Immigranten laut deutsche Volkslieder gesungen hatte. Ich hab ihn sehr gemocht, leider wurde er von zeitlichen ebenso gesegnet wie viele ander coole Figuren.

    :woohoo: :)

    Über das Gesamtfazit der Serie wenn wir sie denn bald durchhaben, müssen wir uns dann an dieser Stelle austauschen. Viel Spass mit den letzten Episoden von BE. Geniesse es :) :lol:

    :barca:

    #557939
    barca_king
    Teilnehmer

    @Kale: Ja, die vierte Staffel BE übertrifft die dritte Staffel, vor allem dank dem Finale. Bin jetzt genau dort, wo du bist. Damit schreiten wir gemeinsam durchs Ziel. :)

    Spoiler zur vierten Staffel von Boardwalk Empire:
    Das Finale war wohl einer der konsequentesten, blutigsten und krassesten Finals, welche ich je gesehen hab. Alle Handlungsbögen werden zusammengeführt und man wird auch noch überrascht. Richard hätte man auch nach Jimmys Tod raus schreiben können, weil er jetzt zur eigentlichen Handlung nicht viel beitragen könnte. Einfach ein ganz normaler Nebencharakter. Sich vom möglicherweise interessantesten Figur zu trennen wäre auch wohl ein Fehler gewesen. Aber die letzte Schlusszene war der perfekte Moment für seinen Abgang. Vor allem vor der vierten Staffel wurde Richard als kaltblütiger Killer dargestellt. In der vierten Staffel allerdings will er mit dem töten sozusagen aufhören. Dieser Punkt hat mir relativ gut gefallen, weil es zum Finale sehr gut passt. Sein Tod wurde dramaturgisch ruhig dargestellt, aber trotzdem auch enorm traurig. Chalky White macht hier eine sehr gute Entwicklung durch und auch N. Thomphson. Bei Nucky vor allem deshalb, weil er sich nun immer zurückhält und er quasi müde wird. Verständlich, da er einfach keinen Bock mehr hat sich immer mehr zu beweisen.

    Zu Sherlock: Gefiel mir auch überhaupt nicht. Allgemein kann ich mich den ganzen BBC – Serien nicht wirklich viel anfreunden. Nahezu alle, denen ich eine Chance gab, fand ich überbewertet.

    Und zu den Sons of Anarchy: Zweite Staffel gesehen und eine erhebliche Steigerung bekommen. Die Staffel bekommt von mir 9/10 Punkte wegen der guten Handlungen, den Beziehungen untereinander und wegen den noch in der ersten Staffel fehlenden roten Faden. :)

    #557898

    Boardwalk Empire und Sons of Anarchy sind bei mir auf dem Abstellgleis gelandet – von daher kann ich hier nicht wirklich mitreden. Insgesamt sind die Serien aber zu den Top-Serien derart abgefallen, dass jeglicher Anreiz verloren ging, die Serie weiterzuschauen.

    Derzeit steht bei mir Luther auf dem Programm. Zwei Folgen bisher gesehen. Scheint ähnlich schlecht zu werden wie Sherlock Holmes, die schlechteste Serie, die ich bisher geschaut habe. Vor allem nervt mich die Inkonsistenz der Charaktäre, und das schon nach 2 Folgen. Landet wohl auch bald auf dem Abstellgleis.

    Was mir gut gefällt: The Following.

    #557897
    Kalelarga82
    Teilnehmer
    Barca_King wrote:
    Habe auch die dritte Staffel von Boardwalk Empire beendet und muss sagen, dass die dritte Staffel bisher die beste war. Wow, solch eine Spannung, ich glaube, sowas hatte ich zuletzt bei Breaking Bad gehabt.

    Derzeit schau ich wieder Sons of Anarchy und bin in der 2. Staffel. Die Serie gefällt mir doch ganz gut, auch wenn sie manchmal mit argen Schwächen zu kämpfen hat.

    Barca_King du hast mich durch deinen Post wieder motiviert, diese zwei Serien weiterzuschauen :lol: Bin bei Boardwalk Empire nach Abschluss der 3. Staffel vor circa einem Jahr stehen geblieben. Die war sehr gut nur gab es noch so viel anderes zu gucken :woohoo: Man kommt da heutzutage fast gar nicht mehr hinterher. Hab die 4. Staffel eben beendet und muss sagen sehr stark. Freue mich auf die 8 Episoden der fünften und letzten Staffel. Echt Top-Figuren muss ich sagen !!

    Ähnlich lief es mit Sons of Anarchy. Vor einiger Zeit nach Beendung der 4. Staffel stehen geblieben. Jetzt hab ich wieder Lust. Die siebte und letzte Staffel gibt es sogar jetzt komplett auf Deutsch. Ich hoffe sie kann die Qualität beibehalten. Bis zur vierten Staffel gefällt mir sie bis auf einiger „Hänger“ ganz gut. Hat was :lol: :)

    #557326
    mes que un club
    Teilnehmer

    Fargo Staffel 2:

    Also ich habe als Fan des Filmes aus 1996 der ersten Staffel eine Chance gegeben und wurde dafür belohnt: Schauspieler wie Martin Freeman und Billy Bob Tohrnton tragen die Story ausgezeichnet. Der zweite ist schnell mein Liebling der Serie geworden -ein echter Charakter Darsteller! Und der erste… seine Entwicklung währen der 1 Staffel ist einfach nur beeindruckend! Hier passt die Balnce wirklich und der Englische Humor kommt auch nicht zu kurz.

    Daher habe ich an Staffel 2 deutliche Erwartungen gehabt, da unterscheide ich mich von @Kalelarga82. Dann kahmen noch die Kritiken die meinten die Serie habe sich nun den Zwängen des Filmes entledigt und endgültig eigenständig wird, ja sogar noch besser als die 1 Staffel soll die 2te sein. Nun mich hat die 2te Staffel nicht so überzeugt wie die erste.

    Die Serie ist wiedereinmal eine Hochglanz Serie und sehr gut gemacht keine Frage, aber trotz guter Besetzung überzeugen mich die Charaktere nicht annähernd so wie in der letzten Staffel, auch die Entwicklung der Serie das man nun mehrere Hauptdarsteller hat tut der Atmosphäre der Serie meiner Meinung nach nicht gut! Letztlich zur Story: Die ist nett konstruiert und sehr gut ausgeführt aber beim besten Willen: Was hat das mit Fargo zu tun? Zu viel wird „erklärt“ bzw entmystifiziert. Gute Mafia Serien kenne ich schon da muss ich nicht Fargo sehen, auch die unendlich vielen Charakter die tuen mir weh! So kann keiner so wirklich die Geschichte tragen, oder in seiner Rolle aufgehen sondern spielt nur sein Stück zum Kontext bei. Keine Frage das kann auch funktionieren, bei Tarantiono Filmen zum Beispiel aber bei Fargo anscheinend nicht.

    Ohne die Schauspielerische Leistung zu schmälern: Aber aufgrund der vielen unterschiedlichen Schauspieler die sich gegenseitig Screen time wegnehmen und der Tatsache das die Besetzung der 2ten Staffel schlicht nicht an die Schauspielerischen Qualitäten der Besetzung aus Staffel 1 herankommt ist auch hier die 2te Staffel weniger „Perfekt“ wie die erste, und das hat Fargo für mich ausgemacht: Perfektion der Balance getragen durch sehr starke Performance der Hauptdarsteller, ermöglicht durch viel Screen time, (nur so können Charakter eine wirkliche Verbindung zum Zuschauer eingehen und Wandlungen glaubhaft darstellen) und einer zielstrebigen Story. Dinge wie Atmosphäre und Optik runden das ganze nur ab. Wie schon erwähnt: Das ist meine Meinung, sicher auch geschuldet der Tatsache das ich ein großer Fan des Filmes war und von Staffel 1 positiv überrascht ja überwältigt wurde.

    #557236
    Kalelarga82
    Teilnehmer

    Fargo Staffel 2:

    Ich hatte keine grossen Erwartungen zur neuen Staffel von Fargo. Anders bei True Detective (Staffel 2) :lol: . Demnach wurde ich wirklich sehr gut unterhalten. Sie schaffen es wieder sehr gut in einigen Szenen Dramaturgie einzusetzen. Erst schleicht sie sich an und dann lässt sie nicht mehr los. Die Mischung zwischen dem Dramatischen und dem Witzigen sitzt mMn wieder. Ich habe die Staffel wirklich sehr genossen, obwohl diese zum grossen Teil, grotesken Figuren nicht unbedingt mein Ding sind. :)
    Schaut unbedingt mal rein B)

    #557202
    IniestaElMejor
    Teilnehmer

    Ich würde Euch gern noch – weil meine Suche hier nach nichts ergab – die Serie Der Tatortreiniger ans Herz legen.
    Ich komme grad darauf, weil eben wieder 2 neue Folgen im Fernsehen liefen.
    Ich liebe diese Serie und die Art von Humor.

    #557121
    Kalelarga82
    Teilnehmer

    Habe legale Drogen gefunden. Wollte, weil es so schön war noch mal meine Eindrücke zum Abschluss der 2. Staffel von the Leftovers mit euch teilen.

    Kurz zur depressiven 1. Staffel:

    Die 10 Episoden sind wirklich nicht jedermanns Sache. Selbst für mich, der sie gut fand, musste eingestehen dass der Grundton dieser Serie vielleicht oft zu düster war. Einige in meinem Freundeskreis sind nach drei Episoden ausgestiegen, oder spätestens nach fünf. Kann man nachvollziehen, was aber der hohen Qualität der Serie keinen Nackenschlag verpasst. Im Gegenteil.
    Da ich selber auf Mystery stehe, oder auf Formate mit einem Touch von Mystery, war es für mich einfacher.
    Würde der ersten Staffel wahrscheinlich eine 9/10 Punkten geben. Mir gefiel sie, mit kleinen Abstrichen, ziemlich gut. Nur schaffte ich es selber nicht mehr als 2 Episoden am Stück zu gucken. Wahrscheinlich lag es wirklich an der sehr depressiven Stimmung von „The Leftovers“. Ganz bestimmt.

    Daman Lindelof (Prometheus,Lost, Star Trek) wollte diesmal nicht den Fehler von „Lost“ begehen und das Mysterium in „The Leftovers“ als zentralen Punkt belassen. Zu viele Zuschauer waren sehr enttäuscht dass viele Kernfragen von Lost gar nicht beantwortet wurden. Diesmal will/wollte er den Spiess umdrehen und Figuren mehr fokussieren die sich mit diesem merkwürdigen Ereignis in der Serie auseinandersetzen. Emotionen und menschliche Schiksale, darum geht es primär. Nach seiner Aussage möchte er auch nicht jeder Frage, bzw jedes Rätsel beantworten. Sollte man definitiv wissen falls man sich dazu entschliesst sie zu schauen. Aber, es funktioniert sehr gut. Die Figuren haben Tiefe. Nur hätten die Protagonisten doch einige Male eine Witz bringen können, oder zumindest etwas schmunzeln. Wäre gar nicht mal so daneben gewesen. Aber gut…

    Staffel 2 (The Leftovers):

    Ich glaube wenn sich erstmal rumspricht wie gut die zweite Staffel denn wirklich ist, wird es nicht lange dauern dass Leute die in der 1. Staffel ausstiegen, wieder zu ihr „zurückfinden“.

    Endlich wieder Fernsehen mit Niveau. Danke. Weiss nicht ob die Füchse von HBO wieder dahinterstecken, aber sehr schön dass sie der Kreativität von Lindelof freien Lauf lassen. Es wird übrigens (das wurde bestätigt) eine letzte, finale Staffel von „The Leftovers“ geben. Hoffentlich wird das Meisterwerk perfekt abgerundet und die Geschichte macht am Ende Sinn, zumindest figurentechnisch.

    Jede einzelne Episode ist so stark dass mir dafür eigentlich die passenden Worte fehlen. Es ist immer noch düster im Grundton, aber die Balance stimmt diesmal und es lässt einen nach dem Abspann nicht so verloren da…, alleine…
    Es gab oft Folgen in denen ich schon fast mit offenen Mund geschaut habe. Die Bildsprache verwoben mit der Musik geht unter die Haut und man ist sprachlos. Atmosphärisch unheimlich dicht und immer perfekt von den Dialogen. Ich glaube man muss auf Drogen gewesen sein um so eine Staffel zu produzieren. Wie die Figuren und ihre Schicksale durch die Dialoge vernetzt werden, insbesondere durch die Bildsprache kenne ich nur aus „The Wire“. Da ist sowieso alles perfekt (alle 5 Staffeln). Aber da sind wir noch lange nicht. Ich kann nicht glauben dass man diesen Perfektionismus der aktuellen Staffel in der letzten Staffeln toppen kann oder gar halten kann. Aber man weiss nie und mich würde es freuen.

    Einfach grosses Kino wenn 60min einer Episode wie im Flug vergehen und man nach jeder sagt:“unglaublich, unfassbar“.

    Es gab ein oder zwei Episoden da habe ich mich gefühlt wie in den allerbesten Momenten von Lost, Shutter Island, Fight Club, Inception oder ähnliches.
    Die Serie ist ohne hier spoilern zu wollen mindfuck vom Feinsten. Ich liebe sie und werde das alles definitiv nochmal anschauen.

    Achtet auf das Lied im Vorspann von Staffel 2…
    „Let the Mystery be“ …

    Lindelof will damit sagen, lasst es einfach geschehen. Achtet auf die Figuren und lasst alles andere, das Mysterium einfach so stehen.
    Bitte schaut die Serie auf Englisch und schaut sie in einem durch.

    So wenn jetzt noch die zweite Staffel von Fargo hält was sie verspricht dann wurde ich schon perfekt unterhalten dieses Jahr. Die zwei besten Serien in 2015 für mich
    The Americans und The Leftovers. Mit Abstand vor GoT, Better Call Saul, Hannibal, …(und Mad Men bin ich leider noch nicht durch).

    Versuche zu Fargo (2. Staffel) dann auch meine Eindrücke niederzuschreiben. Die erste Episode war einfach herrlich.

    :lol: :lol:

Ansicht von 15 Beiträgen - 106 bis 120 (von insgesamt 413)
  • Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.