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Revolution im Fussball

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  • #574470
    Kalelarga82
    Teilnehmer
    el_burro wrote:
    .Aber wie gesagt, nun das komplette Regelwerk umzuschreiben nur weil die FIFA mit ihren eigenen neuen WM-Modus nicht mehr klar kommt (genau das ist ja der Ausgangspunkt der aktuellen Diskussion) halte ich für Blödsinn. Wo soll das hinführen?

    Sagt ja auch keiner dass das komplette Regelwerk umgeschrieben werden muss.
    Mein Gedanke war es eine Diskussion zu starten wie das Fussballspiel attraktiver gemacht werden könnte.
    Ich muss wirklich zugeben dass ich in den letzten 3 Jahren CL zwar einige spannende Spiele gesehen habe, aber keine richtig attraktiven mehr. Und ich glaube mein Gehirn spielt mir da keinen Streiss, was ja meisstens so ist wenn man über die Vergangenheit redet.
    Heutzutage haben wir, was die Fülle an Fussballern angeht vielleicht noch grossartigere Fussballer als früher.
    Aber ich vermisse die Attraktivität des Spiels. Ich will Schüsse aufs Tor sehen, oder halt wirklich mehr Strafraumszenen. Um mehr Tore schiessen geht es mir da nicht unbedingt. Ein 0:0 kann manchmal auch sehr interessant sein.

    In der Hinsicht will ich persönlich eine Weiterentwicklung. Gut, vielleicht bin ich auch einer der Wenigen die vielleicht nur 1 oder 2 Spiele in der Königsklasse nennen könnte die für mich attraktiv waren (In den letzten 3 Jahren). Da fällt mir nicht mehr viel ein.
    Ok, mein Bruder ist z.B. immer Verteidiger, Libero gewesen. Er mag den Fussball wahrscheinlich heute viel mehr als ich. Ich war weiter vorne. :)

    Aber auch hier. Ist wahrscheinlich auch wieder die Perspektive des Jenigen. Jeder schaut anders darauf.
    Mal über gewisse Dinge, sei es Regeländerungen oder sonstiges nachzudenken, halte ich für interessant. Jetzt alles über den Haufen zu werfen von heute auf morgen finde ich auch Schwachsinn.
    Für mich wäre es auch doof das Abseits komplett aufzuheben.

    #574469
    el_burro
    Teilnehmer

    Sehe ich etwas anders. Beim Spielplan kann und muss man durchaus über Änderungen diskutieren-Stichwort Überbelastung. Allerdings geht man ´ja dort offensichtlich den falschen Weg-suiehe Aufstockung der EM und Einführung des Nations Cups.

    Sehr vorsichtig wäre ich, was die Änderungen von Regenl angeht. Pro Vodeobeweis,klar, gibt mit Sicherheit mehr Gerechtigkeit.
    Für alles andere sehe ich keine Notwendigkeit.
    Abseits: Abschaffung würde das Spiel v.a. taktisch völlig verändern, keiner kann vorhersagen wohin dann die Reise (bzgl Spielattraktivität) gehen wird.
    Zeitstrafe: bringt mE nicht viel, da selbst Spiele mit Überzahl über 30 und mehr Minuten heute oft sehr ausgeglichen sind, ich würde da vermuten, der Effekt bliebe klein. Zudem: es fun ktioniert doch ganz gut mit den gelben Karten.
    Shoot-out/Elfmeterschießen. hier sehe ich als erstes die Möglichkeit, das Spiel interessanter zu machen, könnte ma probieren. So wie damals mit dem „Golden Goal“-wenn es was hilft behälts man bei. bewährt es sich nicht nschafft man es eben wieder ab.

    Aber wie gesagt, nun das komplette Regelwerk umzuschreiben nur weil die FIFA mit ihren eigenen neuen WM-Modus nicht mehr klar kommt (genau das ist ja der Ausgangspunkt der aktuellen Diskussion) halte ich für Blödsinn. Wo soll das hinführen?

    #574468

    Also einige Punkte mögen Geschmackssache sein. Das mit den Shootouts ist sicher auch ein Punkt, der weniger wichtig ist.

    Zitat: „Nur weil es woanders läuft, muss man das nicht kopieren. Damit meine ich, dass […]“. Ich habe ja geschrieben, dass ich dieser These selbstverständlich zustimme (wie auch nicht). Mir persönlich fehlten lediglich Ausführungen zu den einzelnen Punkten, die van Basten ansprach bzw. konkrete Gedanken zum Thema. Das hat mich interessiert und das hast du nun nachgeliefert, danke dafür! Und ja, künstliche Spannung braucht es nicht. Wenn es um die „öffentliche Wahrnehmung“ geht bin ich aber wiederum sehr skeptisch. Da schrillen tatsächlich alle Alarmglocken bei mir. ;)

    Zu den Punkten, für mich sind fünf Sachen vorrangig von Bedeutung:

    1) Videobeweis irgendeiner Art, der die Schiedsrichter entlastet. Hier sind wir uns ja einig.

    2) Weniger Spiele, worüber ebenso Einigkeit herrscht.

    3) Orange Karte: Ich finde die Idee in der Tat sehr interessant. Wie auch erwähnt im Ursprungsbeitrag, sind Erfahrungswerte das A und O für all diese Dinge. Zitat: „Wie soll jetzt der Schiedsrichter entscheiden, welches Vergehen mit Gelb bestraft gehört und welches mit Orange?“ Einer von uns hat da etwas falsch verstanden. Meiner Auffassung nach soll es die orangene statt der gelben Karte und nicht noch zusätzlich geben. Rot gibt es ohnehin weiterhin.

    Wieso fairer? Da eine Zeitstrafe das eigene Team durchaus erheblich schwächen kann. Eine gelbe Karte hingegen ist (vorerst) folgenlos. Es wäre meiner Meinung nach den Versuch wert; ich stelle mir vor, man wird Foulspiele nicht mehr derartig leichtfertig begehen, da die Konsequenzen großen Einfluss auf das Spiel haben können.

    Wieso spannender? Weil solche Phasen, in denen es beispielsweise 10 vs. 11 heißt taktisch einiges verändern auf dem Spielfeld. Aber auch bereits zuvor: alleine die Möglichkeit, eine Zeitstrafe auszufassen, die unmittelbare Konsequenzen haben könnte, wird das Spiel evtl. fluider machen.

    4) Zeitspiel eindämmen: Meiner Meinung nach verhedderst du dich hier ein bisschen. Es gibt doch in so vielen anderen Sportarten eine Nettospielzeit und die Sender strahlen trotzdem problemlos aus. Das bekommen die schon hin, darüber mache ich mir ehrlich gesagt am wenigsten Sorgen, weil es ja auch hinlänglich bewiesen ist, dass es funktioniert.

    Und mal ehrlich: Haltest du die Zeitschinderei nicht für ein großes Problem des Fußballs? Es gibt Wege und Möglichkeiten, es einzudämmen. Es geht hier nicht um „Alles oder Nichts“, sondern um die Eindämmung. Natürlich können Eckbälle weiterhin kurz abgespielt werden und Bälle abgeschirmt werden, aber das ist doch nur ein kleiner Punkt im System Zeitspiel. Es geht eher darum, die Zeit anzuhalten, wenn Bälle nicht im Spiel sind, Spieler am Boden liegen oder Standardsituationen ausgeführt werden. Als taktisches Mittel würden Spieler darauf hin und wieder sicherlich trotzdem zurückgreifen, aber der erzieherische Effekt wäre sicher auch gegeben: es nützt halt aus zeitlicher Sicht nichts mehr, sich hinzulegen und den Verletzten zu spielen.

    Für mich ist es unerträglich, manche Fußballspiele anzusehen, in denen ein Team ab der 1. Minute nur Zeitschinden möchte. Theoretisch hat der Schiedsrichter die Möglichkeit, das zu unterbinden, aber die Gepflogenheiten haben sich nun einmal so entwickelt, dass dies kaum stattfindet. Ganz folgen kann ich deiner Argumentation auch nicht, wenn du schreibst: „Dann hat man oben rechts/links am Ende statt 90 Minuten 50 Minuten stehen. Der Ball geht genauso aus dem Spiel. Freistöße, Abstöße, Einwürfe, etc. alles bleibt ja.“ Natürlich bleibt dies alles, aber es läuft eben nur die Uhr, wenn der Ball im Spiel ist. Und wenn die Nettospielzeit scheinbar so extrem variiert von Spiel zu Spiel, sehe ich darin einen weiteren guten Grund, diese festzulegen.

    In welcher Art und Weise dies geschieht, wie Schiedsrichter das genau handhaben und welche Implikationen dies alles im Detail hat, kann ich auch nicht wirklich sagen. Aber es ist meiner Meinung nach eines der größten Probleme des Fußballs, dass hier kaum bis gar nichts gegen Versuche des Zeitspiels unternommen wird. Das ist tatsächlich ein Alleinstellungsmerkmal des Fußballs.

    5) Kapitän spricht mit Schiedsrichter: Ich möchte hier gar nicht zu sehr ins Detail gehen, denn mein Punkt ist hier ein anderer. Ob Torhüter oder Experte für jede Situation spielt keine Rolle. Es soll weniger diskutiert werden während dem Spiel. So wenig ich mit Football und seiner Kultur anfangen kann, aber dahingehend kann er ein sinnvolles Vorbild sein. Da wird über keine Schiedsrichterentscheidungen diskutiert, da dies umgehend zu Strafen führen würde. Es gibt aber die Möglichkeit, einige Male den Videobeweis zu fordern. Übertragen auf den Fußball: Wenn jeder Trainer einmal pro Halbzeit die Möglichkeit hätte, dies zu tun, wäre das für mich eine ganz gute Lösung. Der Schiedsrichter entscheidet dann aufgrund des Videobeweises.

    Es ist ganz natürlich, dass man im Gefecht auf dem Platz Entscheidungen immer sofort diskutieren möchte. Deswegen kreide ich da den Spielern nichts an. Da muss Top-Down gearbeitet werden und dieser Fußballkultur einfach ein Riegel vorgeschoben werden. Es gibt ja die Möglichkeit, sich während der Pause oder nach dem Spiel mit dem Schiedsrichter zu unterhalten. Die Sinnhaftigkeit des Geredes während dem Spiel muss sowieso stark hinterfragt werden. Wir sehen ja, wohin die Möglichkeit des ständigen Protestierens und Diskutierens geführt hat: in vielen Spielen wird andauernd nur noch wild gestikuliert, diskutiert und aufeinander losgegangen. Nicht selten kippt dadurch auch die Stimmung im Stadion bei den Fans ins Negative oder wird dadurch befördert.

    Ganz allgemein habe ich einfach das Gefühl, dass die konservativen Kräfte im Fußball besonders stark sind. Die Ablehnung gegenüber Erneuerungen scheint hier noch größer als sonstwo, was zugegeben aber sehr stark subjektiv ist. Ändert nicht daran, dass die Ablehnung allgemein immer sehr groß ist, wenn es um Veränderungen geht. Mit der FIFA und zahlreichen untergeordneten Verbänden besitzt der Fußball aber wohl auch die mafiösesten Strukturen aller Sportarten. Da wundert es auch nicht, wenn da wenig Optimismus bei den Fans herrscht.

    Alles in allem sehe ich dringenden Reformbedarf. Am meisten beim Videobeweis, insbesondere um Schiedsrichter zu entlasten, und bei den ausufernden Möglichkeiten des Zeitspiels, die aus meiner Sicht eingedämmt werden müssen.

    #574465
    Kalelarga82
    Teilnehmer
    Dr.Doofenshmirtz wrote:
    7) Weniger Spieler: Von mir aus. Ich bin sowieso dafür, Klub-WM, Confed-Cup, Supercups etc. abzuschaffen. Brauchen wir mMn nicht.

    Da bin ich selber absolut dafür (für deine Meinung). Kann man von mir aus sofort morgen abschaffen. Gilt nur des Geldes wegen. Fehlt nur noch ein Mega-Cup…

    Ich würde sogar in der Copa die Rückspiele abschaffen damit es auch mal eine Cinderella-Story zu erzählen gibt. Dann gewinnen auch endlich mal die Underdogs, oder es lohnt sich wenigstens für sie mitzuspielen.

    Mehr Stadionbesuche = ganz klar auch mehr Kohle. (Als „Besitzer“ eines Clubs, ect. würde ich ja selber für mehr Spiele in der Saison stimmen)

    #574464
    Anonym

    „Nur weil es woanders läuft, muss man das nicht kopieren.“ Damit meine ich, dass andere Sportarten genauso wie der Fußball aus einem gewissen Grund diese Regeln haben. Regeln, die über Jahre sich bewährt haben. Die eingeführt wurden, weil sie damit etwas lösen/ändern wollten, was nicht 1:1 auf den Fußball übertragbar ist. Jede Sportart nimmt nunmal eine eigene Entwicklung und hat eigene Meilensteine in der eigenen Geschichte. Ich finde, wenn man anfängt Veränderungen durchzuführen, die etwas verändern sollen, was eigentlich bisher nicht wirklich ein Problem dargestellt hat, dann greift man zu sehr in die natürliche Entwicklung des Sports ein. Diese ganzen Änderungen sind auch der Grund, wieso ich nicht mehr F1 schaue. Klar, dort wurden schon immer Regeln etc. geändert, aber zum großen Teil wegen der technologischen Entwicklung und der Gefahr für die Sportler und Umgebung. Seitdem sie den Sport „interessanter“ machen wollten, ging zumindest für mich das Interesse komplett verloren (Beispiele: DRS und Kers weil normale Überholungen nicht gereicht haben; schwächere Reifen um damit künstlich Spannung zu schaffen etc.). Diese Art von Veränderungen will ich überhaupt nicht. Sobald wenn ich so etwas höre wie „um es spannender zu machen“, werde ich sofort skeptisch^^ Auch in der öffentlichen Wahrnehmung ist eher der Ton dominierend, dass die F1 „kaputt gemacht“ wurde.

    2) Die Zeitstrafe: In erster Linie würde es mich interessieren, inwiefern eine Zeitstrafe notwendig ist. Was will man damit ändern? Was und wie soll damit etwas verbessert werden. Welches Problem will man damit lösen? Du sagst es könnte das Spiel fairer und spannender machen. Worauf basiert das? In erster Linie soll erstmal Fußball gespielt werden. Der Fußball selbst steht im Vordergrund. Die Fouls sind unvermeidbar und gehören zum Fußball dazu, aber das Ziel ist es doch, eben die Fouls zu verhindern, damit Fußball gespielt wird. Die Gelbe Karte ist eine Verwarnung und diese gibts ja auch nicht für alles. Dh auch da haben die Spieler genug Spielraum. Die Rote Karte ist endgültig. Wenn man diese zückt, ist es in den meisten Fällen so, dass ein Foul zu hart war und der Spieler eine Verletzung in Kauf nimmt oder eine klare Torchance verhindert wird (die so nicht mehr zu 100 % genau wiederhergestellt werden kann). Dh in fast allen Fällen kann man ein Vergehen, das Gelb nach sich ziehen sollte von einem Vergehen, das mit Rot bestraft gehört, deutlich trennen. Wie soll jetzt der Schiedsrichter entscheiden, welches Vergehen mit Gelb bestraft gehört und welches mit Orange? Da spielt dann der Faktor Willkür wieder eine größere Rolle, als es jetzt schon der Fall ist, wenn der Schiri entweder eine Gelbe Karte unverdient gibt oder wenn sie verdient ist, nicht gibt. Der nächste richtige Schritt hier wäre mMn der Videobeweis. Zudem könnte es die Spieler dazu verleiten, mal ein härteres Vergehen zu begehen in der Hoffnung, nur eine Zeitstrafe zu kriegen.

    3) Elfmeter ohne Verlängerung hab ich schon erklärt.

    Was die Shootouts angeht, die in den USA experimentiert wurden: Das hat man auch nur deshalb gemacht, weil man sich am Eishockey orientierte, das in den USA viel beliebter war. Eine rein aus sportlicher Sicht gab es keinen Grund. Es sollte nur die amerikanischen Fans begeistern. Elfmeterschießen hat im Fußball ja generell eine lange Tradition. Das ist ja nicht etwas, was man einfach so eingeführt hat, weil es langweilig war. Früher wurden die Spiele ja auch wiederholt, man hat sogar mit einem Münzwurf entschieden, Golden/Silver goal, etc. Dh hier wurden bestimmte Entwicklungsstufen durchlaufen, bis man bei der aktuellen Art des Elfmeterschießens gelandet ist.

    Ob es wirklich mehr Skill braucht als beim Elfmeterschießen, das bezweifle ich genauso. Wenn man sich dieses Video ansieht, habe ich das Gefühl, dass hier die Spieler sogar noch mehr als beim Elfmeterschießen unter Druck stehen und dann am Ende des Anlaufs nicht mehr wirklich weiter wissen. Sehr viele Schüsse gehen nicht rein. Und wenn man weiter schaut, sieht man, dass wenn der Torwart den Spieler foult, es sowieso einen normalen Elfmeter gibt. Und nur weil ein Spieler vor dem Schuss noch 20 Meter läuft, macht es für mich deshalb noch noch mehr „Fußball“.

    Aus persönlicher Sicht mag ich diese Shootout-Variante gar nicht. Ist einfach nicht meins. Wenn ich zwischen Elfmeterschießen und dieser Anlaufvariante entscheiden müsste, ohne den Grund anzugeben, hätte ich mich fürs Elferschießen entschieden. Einfach so. Bis dann eine Alternative kommt, die mir gefällt. Aber das ist eben ein Geschmack aus Hunderten Millionen.

    4) 10 Minuten Nettospielzeit am Ende. Laut diesem Artikel variiert die Nettospielzeit im Fußball sehr stark. Kann 25, 30, 40, 50, 60 Minuten etc. sein. Sagen wir mal man führt eine Nettospielzeit von 50 Minuten ein. Läuft es am Ende dann nicht aufs Selbe hinaus? Dann hat man oben rechts/links am Ende statt 90 Minuten 50 Minuten stehen. Der Ball geht genauso aus dem Spiel. Freistöße, Abstöße, Einwürfe, etc. alles bleibt ja. Wenn man aber kein Limit über die 50 Minuten hinaus einführt, kann man nicht abschätzen, wie lange ein Spiel dann dauert. Wie willst du das dann an die Sender verkaufen? Die müssen genauso planen. Bei einer Bruttospielzeit von 90 Minuten (+- Nachspielzeit) weiß man, nach so viel Minuten ist das Spiel vorbei. Bei dieser Entscheidung gehts ja auch mehr als nur den Fußball selbst. Wenn man kein Limit setzt, kann es sogar sein, dass ein Spiel dann sogar länger dauert, als es jetzt der Fall ist.

    Und Zeitspiel wird es dann weiterhin geben. Dann wird weiterhin der Eckball kurz abgespielt und der Ball mit dem Körper abgeschirmt. Aktuell hat der Schiedsrichter ja bei offensichtlichem Zeitschinden die Möglichkeit, mit einer gelben Karte den Spieler zu verwarnen, damit er es nicht wieder macht. Dann müsste man das konsequent durchsetzen. Das war bei der EM mMn ein großer Erfolg, dass solange ein Spieler nicht am Kopf getroffen wurde und am Boden liegt, dass dann das Spiel nicht unterbrochen wird. War mMn das Beste an der ganzen EM.

    5) Nur Kapitän spricht mit Schiri: Damit wird dann ausgeschlossen, dass Torhüter Kapitäne werden. Oder wird der TW dann bei jeder kritischen Entscheidung von hinten rauslaufen müssen? Und nur weil ein Spieler eine Binde trägt, macht es ihn nicht automatisch zum Experten für jede Situation, die auf dem Feld passiert. Soll er dann mit dem Schiri über ein Foul sprechen, das er gar nicht gesehen hat? Ich würde aber nichts dagegen haben, wenn nur die beteiligten Personen mit dem Schiedsrichter sprechen dürften. Dh der Spieler, der foult und der Gefoulte zB.

    Videobeweis: Hab ich mich oben dafür gezeigt. Ist meiner Meinung nach längst überfällig und wurde sehr spät so richtig thematisiert. Danke hier an die Buli, die das vorantreibt ( http://www.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/1701/News/einfuehrung-videobeweis-saison-2017-2018-dfl-christian-seifert.html ). Und beim Videobeweis sieht man die Notwendigkeit. Es gibt ein offensichtliches Problem und der Videobeweis ist derzeit (oder in Zukunft) wohl das effektivste Mittel dagegen. Das ist eine aus einer Notwendigkeit heraus gewählte Entwicklung. Womöglich sogar die umstrittenste Änderung in der Geschichte der Fußballregeln und ich bin mehr als nur dafür.

    „Mit dem Rest bin ich bei fast allen Punkten nicht einverstanden.“ Meine Meinung zu den restlichen Punkten, die nicht zum „fast allen“ gehören.

    7) Weniger Spiele: Von mir aus. Ich bin sowieso dafür, Klub-WM, Confed-Cup, Supercups etc. abzuschaffen. Brauchen wir mMn nicht.

    8 ) Jugend: Auch hier hatte ich im Ursprungskommentar nichts dagegen. Nach meinem Wissen wird es sowieso in sehr vielen Jugendstufen mit 9 Spielern gespielt. Zumindest hab ich das so erlebt. Und irgendwann steigt man eben auf 11 um.

    1) Abseits: Kann nicht sagen, wie sich der Fußball da verändern würde. Womöglich wäre er da chaotischer, was mir persönlich nicht so gefallen würde. Ich mein, der Fußball hat sich über mehr als 100 Jahre zu dem entwickelt, was er heute ist. Am Anfang war das Abseits ja sogar noch schlimmer. Da war es sogar Abseits, wenn man den Ball annahm und dahinter noch drei Spieler standen. Sogar mehr, wenn ich mich nicht irre. Es wurde dann immer reduziert auf mindestens drei, dann zwei, etc. Aber wenn eine Abschaffung des Abseits den Fußball so verändern würde, dass die Fortschritte aus taktischer Sicht der letzten 70-80 Jahre nicht mehr wirklich relevant sind, dann wäre ich allein aus diesem Grund dagegen. Einfach so. Dann wäre das nicht mehr die Sportart, die ich liebe. Aber da müsste ich es erstmal erleben, wie es ohne Abseits über einen langen Zeitraum ist. Es ist ja nicht so, dass man dann am Tag 1 so spielt und in 10 Jahren genauso. Auch da würde man sich weiterentwickeln. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich das so gerne hätte, quasi die taktischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte einfach so über Bord zu werfen. Auch als das Abseits viel strenger war, es war nunmal Abseits und hat denselben mehr oder weniger denselben Zweck erfüllt, wie heute. Dh es hat die taktische Entwicklung nicht so stark beeinflußt, wie wenn man das Abseits gänzlich abschaffen würde. F1 hab ich zB. komplett aufgegeben, obwohl ich es seit 2002 durchgehend geschaut habe sogar als Kind. Ab einem gewissen Zeitpunkt jedes Saisonrennen. Sogar um 5 Uhr Früh aufgestanden, um Rennen zu schauen. Aber irgendwann hats gereicht (letzten beiden Saisonen nicht mehr geschaut).

    Edit: War heute in langer Tag und es kann sein, dass ich bei manchen Formulierungen mich nicht so ausgedrückt habe, wie ich es im optimalen Fall gemacht hätte. Die Kapazitäten in meinem Hirn sind derzeit für andere Sachen aufgebraucht :)

    #574460

    Hui, seit einer gefühlten Ewigkeit schalte ich mich wieder einmal ein. Wobei ich ja in letzter Zeit wieder 1-2 Artikel für die Startseite geschrieben habe. Jedenfalls grüße ich euch alle herzlichst. ;)

    Dieses Thema – danke für die Eröffnung des Threads – finde ich persönlich sehr spannend, da es meiner Meinung nach ordentlich krankt im Fußball. Ich danke van Basten schon allein deshalb, da er es scheinbar geschafft hat, die Fußballfans mit seinen Aussagen zu erreichen. Was sich leider nicht verhindern lässt, sind wohl jene Reaktionen, die von vornherein alles ablehnen, was Veränderungen betrifft. Solche Menschen verabscheue ich; nicht, da sie eventuell anderer Meinung sein könnten, sondern weil sie in ihrem Denken ideologisch und dogmatisch sind und in einem verengten und auch gefährlichen Wahrnehmungsfeld leben.

    Dr.Doofenshmirtz wrote:
    Nur weil es woanders läuft, muss man das nicht kopieren.

    Absolut korrekt, aber irgendwie fehlt es mir an Begründungen in deinem Kommentar, wieso und weshalb du nicht mit den Punkten übereinstimmst bzw. in welcher veränderten Form, du mit dem einen oder anderen Punkt konform gehen würdest.

    Ganz allgemein betrachte ich diese 8 Punkte als Denk- und Diskussionsanstöße. Man muss van Basten da nicht jedes Wort im Mund umdrehen. Meine Gedanken dazu sehen wie folgt aus:

    1. Abseits

    Ganz schwer, dazu kann ich nicht wirklich Stellung beziehen. Danke für das Video, @Joker. Trotzdem bleibt man da etwas ratlos zurück – scheint mir ehrlich gesagt auch einfach ein Versuch ins Schwarze zu sein von van Basten. Da müsste man Erfahrungswerte über eine längere Zeit sammeln, bevor man darüber Aussagen treffen kann. Das gilt natürlich für alle aufgeführten Punkte, aber bei diesem hier ganz speziell, da die Auswirkungen (für mich) schlicht gar nicht vorstellbar sind.

    2. Zeitstrafe

    Eine interessante Idee, der ich tendenziell positiv gegenüberstehe. Eine orangene statt einer gelben Karte könnte durchaus für mehr Fairness sorgen und ein Spiel womöglich auch spannender machen. Es bringt etwas Dynamik und mehr Abwechslung in die 90 Minuten.

    3. Shootouts statt Verlängerung und evtl. Elfmeterschießen

    Ja, @Joker – wahrscheinlich wäre ein Wiederholungsspiel die fairste Variante. Trotzdem ist das für mich wenig wünschenswert. Carlo Ancelotti hat es kürzlich schon sinngemäß gesagt: weniger ist mehr! Der Fußball braucht nicht noch mehr Spiele. Es ist dieser entsetzliche Zeitgeist, der da lautet: immer mehr, immer schneller, immer weiter, aber dabei so vieles auf der Strecke zurücklässt und zeitgleich viel Schaden anrichtet.

    Mit Shootouts wurde ja bereits in den USA experimentiert. Die Verlängerung darf in jedem Fall sehr gerne abgeschafft werden und mit solchen zeitlich begrenzten Shootouts ersetzt werden. Tatsächlich braucht es dazu höhere Skills als beim Elfmeterschießen und weniger „Glück“ (bewusst in Anführungsstrichen).

    4. Nettospielzeit in den letzten 10 Minuten

    Ich bin ebenfalls noch skeptisch, ob genau diese Variante hinreichend Abhilfe schaffen würde, aber van Basten spricht hier einen der wichtigsten Punkte an. Das Zeitspiel im Fußball ist einfach unfassbar lächerlich, unfair und wahnsinnig uninteressant und nervenaufreibend für uns Fans. Es benötigt hier unbedingt eine Art Nettospielzeit, um diesem Treiben ein Ende zu machen. Mir persönlich macht das Zeitspiel den Fußball tatsächlich oftmals kaputt und wie gesagt: die Möglichkeit des Zeitspiels schafft auch großen Raum für Ungerechtigkeit.

    5. Kapitän als einziges Sprachrohr der Mannschaft

    Ja, ja und nochmals ja! Alle Beteiligten dürfen gerne nach dem Spiel ihre Sicht der Dinge eröffnen, aber während dem Spiel nerven diese Spielertrauben, zu denen insbesondere auch Barça neigt. Während dem Spiel soll weniger diskutiert werden und das Spiel im Vordergrund stehen. Diese Diskussionen sorgen ja auch nicht für mehr Gerechtigkeit oder Fairness, sondern kosten nur Zeit, stören den Spielfluss und lassen nicht fördernde Emotionen hochgehen.

    6. Maximale Anzahl an Fouls

    Ja, auch diesem Punkt kann ich durchaus etwas abgewinnen, aber hier sehe ich trotzdem nicht den größten Handlungsbedarf. Müsste mir zu diesem Punkt aber noch mehr Gedanken machen.

    7. Weniger Spiele

    Habe ich bereits angesprochen, hier das Zitat von Carlo Ancelotti: „Die wirtschaftlichen Interessen beeinträchtigen schon jetzt die Qualität, weil wir eben immer öfter auf den Platz müssen. […] Der Fußball könnte sich sozusagen selber fressen. Er wird zu sehr ausgepresst. Weniger Spiele, mehr Qualität. Da müssen wir hin.“ Das unterschreibe ich genau so.

    Zum 8. Punkt habe ich nichts zu sagen. Ist das nicht sowieso bereits der Fall? Es wird doch erst ab einem gewissen Alter 11 vs. 11 gespielt.

    Was van Basten meiner Meinung nach aber völlig vergisst ist eine Art von Videobeweis. Wie der genau aussehen könnte weiß ich auch nicht, um ehrlich zu sein müsste sich eine Expertenkommission da einmal hinsetzen und mehrere Konzepte ausarbeiten. Dafür wende ich persönlich aber keine Zeit auf. Ich zitiere hier nur einmal Brian Barwick:

    „One issue that concerns me personally, is technically termed ‘simulation’. Let’s get real – this is diving. Cheating in fact. We’ve all got to show more honesty here. Every week, referees are coming under intense scrutiny when making split-second judgment calls in this area. It’s impossible to get them all right and everyone has got to take a greater level of responsibility.“

    Der Punkt ist: Die Schiedsrichter müssen endlich entlastet werden, denn der wütende Mob, der sich immer wieder bildet, lässt sich leider nicht besänftigen. In letzter Zeit auch leider hier im Forum wahrnehmbar, als ich nach langer Zeit mal wieder einige Spieltagsthreads gelesen habe. Was Schiedsrichter leisten müssen ist schlichtweg nicht zu erfüllen – der geneigte Fußballfan echauffiert sich dann im Zweifel nach der dritten Wiederholung über eine Abseitsentscheidung oder Elfmeterentscheidung. Ich bin es leid, mir so etwas anzuhören oder durchzulesen. Es ist nun einmal so, dass Menschen – besonders, wenn sie auch noch in die Rolle eines Fans schlüpfen – eine enorm selektive Wahrnehmung besitzen. Und ja, in letzter Zeit hatte Barça tendenziell etwas Pech mit den Entscheidungen, aber es gibt trotzdem keine große Verschwörung. Im Ligaspiel gegen Sociedad wurde ja beispielsweise ein regulärer Treffer der Basken aberkannt. Alles bitter, spricht aber dafür, dass hier dringend Bedarf ist, etwas zu ändern.

    Für mich hätte eine Entlastung der Schiedsrichter ohnehin oberste Priorität. Dieser Hass und diese Aggressivität, die nicht wenige Menschen ausbilden, kann einem durchaus Angst bereiten. Gepaart mit jenen Geistern, die dann zusätzlich noch große Verschwörungen gegen „ihre“ Mannschaft wittern. Ein gefährlicher Cocktail, ganz vereinzelt ja auch hier im Forum wahrnehmbar. Und leider auch bei Piqué, den ich ja sonst unheimlich schätze.

    #574455
    Anonym
    #574450
    Anonym

    1. Abseits

    Ich glaube, die Auswirkung kann man sich gedanklich gar nicht ausmalen. Im Prinzip wäre es ein Schritt, die Defensive zu schwächen. Ich wäre zumindest dafür, es einmal auszuprobieren, in irgendeinem unbedeutenden Turnier wie der Karibik-Meisterschaft oder dem Golf-Cup. Vielleicht ist es Blödsinn, aber man kann es einfach mal machen. Interessant wird auch sein, zu sehen, ob die dominante oder die unterlegene Mannschaft von dem Abseits mehr profitiert. Hier ein kleines Video, auf das ich gestoßen bin:

    https://www.youtube.com/watch?v=reY1CWMo57Y

    2. Zeitstrafe

    Von der derzeitigen Regelung, dass man 5 Karten sammeln muss und dann gesperrt wird, bin ich kein Freund. Meine eigenen Überlegungen gingen in eine andere Richtung, aber die Idee von einem Platzverweis für kurze Zeit und einem für das gesamte Spiel finde ich interessant. So ist die Strafe sofort abgegolten und man rechnet nicht, wann man sein Gelbe-Karten-Kontingent voll hat, um gesperrt zu werden. Da die Zeitstrafe mehr Einfluss hat als eine gelbe Karte, wird das Spiel womöglich auch fairer.

    3. Shootouts

    Für mich sind weder Verlängerungen noch Elfmeterschießen wirklich ideal. Am fairsten wäre ein Wiederholungsspiel – das passt nur eben nicht in die engen Kalender rein. Dass eine 1 gegen 1 Situation besser ist, als ein reiner Elfmeter, kann ich mir aber vorstellen.

    4. Letzte 10 Minuten mit Zeit anhalten

    Für mich ist das Quatsch. Man kann auch ab der 1. Minute schon auf Zeit spielen. In einem Fußballspiel auf hohem Niveau ist der Ball ca 55-60 Minuten im Spiel. Wenn man gegen Zeitspiel etwas unternehmen will, muss man die Spielzeit auf 60 Minuten setzen und konsequent das gesamte Spiel über die Zeit stoppen, sonst kann man es auch lassen.

    5. Nur Kapitän darf sprechen

    Halte davon gar nichts. Jeder Beteiligte soll seine Situation schildern dürfen. Irgendwelche Aggressivität kann der Schiedsrichter ja immer bestrafen.

    6. Maximale Anzahl Fouls

    Das kann man nicht so pauschalisieren. Man muss die Vergehen in einem Kontext sehen und natürlich bei vielen kleinen Vergehen eine Strafe verhängen. Eine feste Anzahl ist aber viel zu vereinfacht.

    7. Weniger Spiele

    Habe kein Problem mit 2 Spielen pro Woche. Dann muss man halt ein bisschen rotieren. Die Bedingungen sollten halt international vergleichbar sein, was aber schwer umsetzbar ist.

    8. 8 vs. 8

    Man spielt ja erst ab einem gewissen Alter 11 gegen 11 auf Großfeld. Daran müssen sich die jungen Spieler auch irgendwann gewöhnen, wäre schlecht, wenn sie in ihrem Profidebüt das erste Mal mit 11 Mann spielen würden.

    #574445
    Anonym

    Ich will schon lange, dass die Verlängerungen abgeschafft werden. Vor allem in KO-Spielen, weil in diesem Fall eine Mannschaft 30 Min mehr im eigenen Stadion hat und die andere Mannschaft hat 30 Min mehr Zeit, um ein Auswärtstor mehr zu erzielen. Finde beides ist nicht gleichzusetzen. Guten Videobeweis (hab das in der Listen nicht gesehen) will ich auch (nicht so wie in NFL). Mit dem Rest bin ich bei fast allen Punkten nicht einverstanden. Nur weil es woanders läuft, muss man das nicht kopieren. Finde wenn Änderungen durchgeführt werden, dann nur wenn sie auch nötig und sinnvoll sind. Etwas zu verändern, was im Fußball eh nicht stört, aber zB. im Basketball funktioniert, sollte man mMn nicht.

    #475648
    Kalelarga82
    Teilnehmer

    http://www.sport-english.com/en/news/world-football/changes-fifas-van-basten-proposes-revolutionise-football-5750966

    Hab mich mal entschieden ein neues Thema zu eröffnen. Lest euch mal bitte die 8 Punkte durch. Ich würde echt gerne wollen dass im Fussball einige neue Regeln eingeführt werden um das Spiel attraktiver zu machen. Und damit meine ich nicht nur ganz kleine Feinheiten von Regeln, sondern etwas was dieses Fussballspiel wirklich wieder schneller machen könnte.

    Ich stimme mit sehr vielen Punkten aus diesem Artikel überein.

    Was sagt ihr dazu?
    Nervt euch nicht auch die Art des Fussball der in der heutigen Zeit gespielt wird?

    Ich verfolge ja den Basketball und da nenne ich immer die 3er-Linie die immer etwas mit der Zeit vom Korb entfernt wurde, um Platz zu schaffen.
    Die Bestrafung der Zonenverteidigung, oder die 24sek Shotclock…

    Wann haben wir das letzte Mal über eine CL-Begegnung geredet die rein fussballerisch spannend war? Von den vielen Spielen der letzten Jahre bleibt nur ein kleiner Teil.

    Was meint ihr dazu?
    Die Menschen die schon ein oder zwei Dekaden Fussball verfolgen sehen das vermutlich noch viel klarer.

    Die Sportler werden noch athletischer usw. Das sind alles Faktoren die man auch berücksichtigen sollte und einfliessen sollten.

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