Claudio Bravo: „Ich mag keine Torhüter-Rotation“

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In einem Interview mit dem katalanischen Kanal Esport3 gab Claudio Bravo interessante Einblicke in das Leben als Torhüter. Der Kapitän der chilenischen Nationalmannschaft schwärmt vom Umstand, beim FC Barcelona spielen zu dürfen und will Víctor Valdés nicht vergessen lassen. Genauso war auch die Situation im Konkurrenzkampf mit Marc-André ter Stegen ein Thema.

Claudio Bravo über …

… das Torhüterleben

: „Ich mochte es nicht, mit dem Ball zu rennen. Ich mochte es, das Spiel von hinten aus zu führen, ein anderes Dress zu tragen, eine andere Verantwortung zu tragen. Es ist nicht angenehm, Tore zu bekommen. Es ist etwas, das dich sogar nach einem Sieg sauer macht. Wir analysieren immer, wie der Gegner spielt. Wie sie den Ball spielen, wie sie angreifen. Wir versuchen, Überraschungen zu vermeiden.“

… den FC Barcelona: „Ich war überrascht, als ich von ihnen angerufen wurde. Drei Jahre zuvor hatten wir darüber geredet, aber es passierte nichts und ich dachte, ich wäre zu alt für sie. Es war in einem fantastischen Moment, mitten in der Weltmeisterschaft. Zum Glück bin ich hier, an einem wundervollen Platz.“

… seine Situation als Nachfolger von Víctor Valdés: „Anstatt Druck zu spüren, ist es für mich eine großartige Motivation, mich weiter zu verbessern. Ich mag es nicht, wenn Leute sagen, dass sie wollen, dass ich Valdés vergessen lasse. Was er machte, war unglaublich und die Leute sollten ihn nie vergessen. Víctor war fußballerisch der Schlüssel.“

… das Triple: „Wenn du nicht davon träumst, ist es wahrscheinlich nicht möglich, es zu erreichen. Es war unglaublich, dass dies in meinem ersten Jahr passiert ist. Das Triple, die Auszeichnung zum besten Liga-Torhüter und schlussendlich noch der Sieg der Copa América.“

… die Tatsache, heuer mehr Gegentore erhalten zu haben: „Es ist schwierig zu sagen, warum das so ist. Wir haben dieselben Spieler, aber es ist offensichtlich, dass wir uns in vielen Bereichen verbessern müssen.“

… Rotation auf der Torhüterposition: „Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich es mag. Aber ich bin ruhig und weiß, dass das getan werden muss. Es ist nicht meine Entscheidung und ich muss den Trainer respektieren. Wenn wir spielen, müssen wir so gut wie möglich konkurrieren.“

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