Gerard Piqué: „Der Spielstil ist mehr oder weniger gleich geblieben“

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In einem Interview mit der ‚Bein Sport‘ beantwortete Gerard Piqué geduldig die Fragen des Reporters. Unter anderem ging es darum, was einen perfekten Innenverteidiger ausmacht und wieso Lionel Messi für seine Entwicklung als Spieler sehr wichtig ist. Auch Atlético Madrid und Manchester City waren Thema des Gesprächs.

Während des Aufenthaltes in Katar sprach Gerard Piqué

über das Vergnügen, in dieses Land zurückgekommen zu sein: „Die Unterstützung, die wir haben, ist fantastisch. Es gibt viele Barcelona-Fans in Katar und wir sind glücklich, hier zu sein und zu sehen, wie leidenschaftlich sie bei Fußball und Barça sind.“

Barças Innenverteidiger gilt als einer der besten Verteidiger der Welt. Doch was gehört dazu, um zu der modernen Innenverteidiger-Elite zu gehören, und wie haben sich die Anforderungen im Fußball verändert? Piqués Antwort fiel folgendermaßen aus: „Der beste Verteidiger der Welt muss schnell und gut mit dem Ball sein. Außerdem muss er groß sein, weil er in der Luft gut sein muss. Er sollte in der Lage sein, Tore zu erzielen, wenn er bei Eckbällen oder Freistößen die Offensive unterstützt. Vor 15 oder 20 Jahren musste ein Verteidiger bloß verteidigen. Man musste den Ball nicht spielen oder gute Pässe schlagen. Das war eine Aufgabe für Mittelfeldspieler und Stürmer.“ Der Welt- und Europameister wurde auch gefragt, wie er bei den Duellen gegen die besten Stürmer der Welt zurechtkommt: „Du musst dir ihr Spiel anschauen und versuchen herauszufinden, ob sie rechts oder links vorbeigehen. Du musst dich stark konzentrieren, weil sie sehr schnell und trickreich sind. Es ist sehr gut, Lionel Messi in unserem Team zu haben, denn durch ihn hat man diese Herausforderung jeden Tag. Wenn du mit dieser Art von Spielern trainierst, verbesserst du dein Spiel.“

Gerard Piqué: „Auseinandersetzungen sind normal“

In den letzten Jahren gab es viele unterschiedliche Barça-Trainer, doch für Piqué habe sich auch unter Luis Enrique nicht sonderlich viel geändert: „Barça hat eine sehr starke Persönlichkeit und den gleichen Spielstil. Wir müssen den Ball haben, auf dieser Grundlage bekommt man die Chancen, um Tore zu erzielen. Vielleicht sind wir nun etwas aggressiver, direkter und passen nicht mehr ganz so oft, aber das Spiel ist mehr oder weniger gleich geblieben.“ Die Gerüchte, wonach in den Barça-Reihen Unruhe herrschen würde, wies der 28-Jährige zurück: „Die Atmosphäre zwischen den Spielern ist sehr gut, das war sie schon immer. Manchmal gibt es Auseinandersetzungen zwischen Spielern oder mit dem Trainer, aber das ist in jedem Team normal.“

Angesprochen auf die große Konkurrenz aus der Hauptstadt, gab Piqué bekannt, dass Real Madrid immer der größte Rivale in Spanien sein werde. Nichtsdestotrotz gelang es im vergangenen Jahr Atlético Madrid, die Meisterschaft für sich zu entscheiden. Die zusätzliche Konkurrenz im spanischen Fußball ist ganz nach dem Geschmack des großgewachsenen Innenverteidigers: „Die La-Liga-Zuschauer haben nun mehr Spaß, wenn es einen anderen Konkurrenten gibt. Für uns ist es schwieriger, aber Herausforderungen im Leben machen immer Spaß. Atlético ist ein großartiges Team und wir sind sehr glücklich darüber, sie in der Copa und in der Liga geschlagen zu haben. Aber sie werden bis zum Ende der Saison weiterkämpfen.“

Auch in der Champions League geht es bald in die entscheidende Ko-Runde. Mit Manchester City hat Barcelona ein schwieriges Los gezogen. Piqué aber ist vom Weiterkommen felsenfest überzeugt: „Wir erwarten, City zu schlagen, aber es wird ein sehr hartes Spiel. Wir schlugen sie im letzten Jahr, aber es war wirklich schwierig. In ihren Reihen befinden sich Spieler, die über eine enorme Qualität verfügen. Aber in der Champions League begegnest du den Besten der Welt, und City gehört da dazu.“

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