Josep “Pep” Guardiola i Sala

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Josep “Pep” Guardiola i Sala – welch ein Wohlklang in den Ohren vieler Culés. Dieser Name steht für die schönste Zeit, die der Verein verlebt, für zahlreiche Fußballfeste und eine Mannschaft, die sich noch weit vor ihrem fußballerischen Ableben den größten Eintrag in den Geschichtsbüchern gesichert hat. Sogar bis in die USA hat sich herumgesprochen, dass hier in Europa eine Wundermannschaft die Sportfans verzückt. Ohne Pep Guardiola wäre dieser mehrdimensionale Erfolg niemals möglich gewesen. Nachdem wir zuletzt das Wesen von Johan Cruyff eingehend beleuchtet haben, kommen wir heute zu einem weiteren Protagonisten der katalanischen Erfolgsgeschichte.

Josep „Pep“ Guardiola i Sala

Als Pep Guardiola am 13. September 2008 zum ersten Mal als Cheftrainer des FC Barcelona im Zuge der Primera División den ehrwürdigen Rasen von Camp Nou betritt, deutet nichts darauf hin, dass mit ihm der erfolgreichste Coach der Vereinsgeschichte am Spielfeldrand seine Anweisungen gibt, ein Trainer, der das Dream-Team des Johan Cruyff für ein paar Jahre wieder auferstehen lässt. Man hatte in der ersten Runde auswärts gegen den Aufsteiger CD Numancia verloren und auch das Unentschieden gegen Racing Santander an diesem Abend gab dazu keinen Anlass.

Dem  jüngeren globalen Fan-Publikum des FC Barcelona wird der Name Guardiola wohl erst nach und nach ein Begriff, bei den katalanischen und spanischen Culés ist er natürlich schon längst kein Unbekannter mehr, hat er doch bereits von 1990 – 2001 bei Barça als defensiver Mittelfeldspieler gespielt und dem Dream-Team unter Johan Cruyff angehört, das 1992 den Europapokal der Landesmeister gewann. Außerdem trainierte er seit einem Jahr und mit Erfolg die Mannschaft der Barça-B. 

Wollen wir also seinen Werdegang Revue passieren lassen:

Josep Guardiola wurde am 18. Januar 1971 in Santpedor (Katalonien) geboren und in der Jugendakademie La Masia ausgebildet, wo er anfänglich auf der rechten Seite des Mittelfeldes agierte. Ein Besuch von Johan Cruyff im Mini Estadi und die Anweisung, Pep in der zentralen Spielmacherposition aufzustellen, gab seinem Leben wohl eine entscheidende Wende. Die Chemie zwischen den Beiden stimmte, Johan nahm Pep unter seine Fittiche, war Trainer, Lehrmeister und Ersatzvater in einem. Lerneifer und Spielintelligenz zeichneten den Jugendlichen aus, der sich bemühte, wie sein Trainer zu denken, um seine körperlichen Defizite zu kaschieren. „Du hast langsamer gespielt als meine Großmutter“ sagte Cruyff einmal zu ihm. „Wer physisch schwach ist, muss intelligent sein“. Daran hatte sich Johan immer gehalten und danach richtete sich auch sein Schützling. Der Trainer erfindet und kreiert mit Pep den „modernen Sechser“, der sich nicht nur auf die Defensivarbeit beschränkt, sondern ein aus der Tiefe wirkender Spielgestalter ist, der das Spiel lesen kann, mögliche Passwege identifiziert und unterbindet und als Bindeglied zwischen Abwehr und Angriff fungiert.  Cruyffs  Musterschüler erfüllt die Anforderungen seines Trainers voll und ganz. Er ist auf dem Spielfeld der „verlängerte Arm“ von Johan, besitzt Führungsqualität und verfügt über eine hohe Passgenauigkeit.

Guardiola schoss in den elf Jahren bei Barça sechs Liga-Tore und in der Nationalmannschaft fünf, holte mit Spanien 1992 Olympia-Gold und nahm an der Weltmeisterschaft 1994 und der Europameisterschaft 2000 teil. Bei der WM 1998 und 2002 musste er wegen einer Knieverletzung passen. Sein letztes Länderspiel bestritt er am 14. November 2001 gegen Mexiko. Mit Barça errang er zwischen 1991 und 1994 viermal die spanische Meisterschaft. Insgesamt spielte er 17 Jahre für den FC Barcelona und gewann in dieser Zeit 16 Titel mit der ersten Mannschaft.

Doch wie so oft im Fußball, ein neuer Präsident, ein neuer Trainer – unter van Gaal wird Pep nach elf Profijahren diskret aussortiert, wohl um die letzte Erinnerung an Johan Cruyff auszulöschen. „Ich fühle mich befreit“ sind seine Worte, als er eine offizielle Verabschiedung seitens des Clubs strikt ablehnt.

Weitere Stationen:

2001 – 2002 Brescia Calcio
2002 – 2003 AS Rom
2003 Brescia Calcio
2003 – 2005 Al-Ahli SC
2006 Dorados de Sinaloa

Zu Brescia Calcio: In Italien wurde Guardiola des Dopings beschuldigt, von FIGC und FIFA gesperrt und zu einer Haftstrafe von sieben Monaten und einer Geldstrafe von 9.000.- Euro verurteilt. Er blieb bis zur Berufungsverhandlung auf freiem Fuß und wurde 2009 von sämtlichen Dopingvorwürfen freigesprochen. Seine Zeit in Italien war nicht annähernd so erfolgreich wie die beim FC Barcelona. Nach zwei Jahren in Katar wechselte er zum mexikanischen Club Dorados de Sinaloa. Nachdem 2006 der Abstieg des Erstligisten feststand, beendete er seine Profikarriere.

Auch im Fußballleben relativiert sich manches. Wechsel an der Clubspitze und endgültiger Rauswurf von van Gaal im Januar 2003. Auf ihn folgt Frank Rijkaard, protegiert von niemandem Geringeren als Johan Cruyff, ebenso wie der neue Boss des FC Barcelona, Joan Laporta. Und mit Rijkaard ist die Cruyff’sche Philosophie vom schönen Spiel wieder ins Camp Nou zurückgekehrt. Mit seinen drei Superstars Ronaldinho, Deco und Eto’o gewinnt Barça 2005 erstmals seit 1999 wieder die Meisterschaft, Samuel Eto’o wird mit 26 Treffern Torschützenkönig der Primera División und als Höhepunkt kehrt man im Mai 2006 als Champions League-Sieger mit den vier katalanischen  Protagonisten Valdès, Andrès Iniesta, Oleguer Presas und Kapitän Carles Puyol nach Barcelona zurück.  

2006/07 muss der FC Barcelona wieder Real Madrid den Vortritt lassen, 2007/08 wird man gar nur Dritter und in der Champions-League scheitert Barça im Halbfinale an Manchester United. Demzufolge trennt sich der Vorstand im Sommer 2008 von Rijkaard, der seit 2003 das Amt des Trainers innehatte. Am Stuhl des Präsidenten Laporta wird schon länger gesägt, sein letzter Geniestreich – mit dem er sich wohl ein Denkmal setzen will (was ihm, wie sich herausstellen wird, auch voll und ganz gelingt)  –  ist die Verpflichtung von Josep Guardiola am 8. Mai 2008. Zwar war das internationale Interesse gewachsen, aber die einheimischen Fans hatten den Bezug zu „ihrem“ Verein nach dem Abgang von Johan Cruyff langsam aber stetig verloren. Interne Streitigkeiten und ein fehlgeschlagenes „Mocion de Censura“ (Misstrauensvotum) gegen Laporta – organisiert von seinem Gegenspieler Giralt und vom späteren Präsidenten Rosell eifrig unterstützt -, Absetzungen und Wiedereinstellungen von Trainern, mit denen sich die Katalanen nie angefreundet hatten, hielt viele Culès vom Besuch der Matches ab, was natürlich auch in der Vorstandsetage nicht unbemerkt blieb.

Pep ist zu diesem Zeitpunkt mit 37 Jahren der drittjüngste Trainer in der Geschichte des Vereins. Zuvor hatte er bereits als Trainer der B-Mannschaft gearbeitet und diese in seiner Premierensaison 2007/08 prompt zum Aufstieg in die Segunda División B geführt. Er erhält vorerst einen Zweijahresvertrag.

Bevor der Versuch gewagt wird, hinter das Phänomen Pep Guardiola zu blicken, noch einmal seine Erfolge:

Als Spieler:

International:   Europapokal der Landesmeister 1992, Europapokal der Pokalsieger 1997, 

                      UEFA Super Cup  1992 + 1997, Olympiasieger 1992

National:         Spanische Meisterschaft  1991 bis 1994, 1998, 1999

                      Spanischer Pokal  1997 + 1998, Spanischer Supercup 1996 

Als Trainer: 

International:  FIFA-Klub-Weltmeisterschaft   2009 + 2011

                    UEFA Champions League          2009 + 2011

                    UEFA Super Cup                        2009 + 2011

National:       Span. Meisterschaft     2009 – 2011

                    Span. Pokal                  2009 + 2012

                    Span. Supercup            2009 – 2011

Persönliche Auszeichnungen:

Trofeo   Bravo           1992

Trofeo   Mig. Muñoz   2009 + 2010

Weltclubtrainer          2009 + 2011

Onze d‘ or                 2009, 2011, 2012

World Soccer Trainer des Jahres   2009 + 2011

UEFA Team des Jahres                 2009 + 2011  

 

Was es für  den FC Barcelona, seine Fans und ganz Katalonien bedeutete, endlich einen einheimischen Trainer zu bekommen, kann man sich gut vorstellen. Guardiola stammt aus dem 6.000 Einwohner zählenden Ort Santpedor, ca. eine Autostunde von Barcelona entfernt und im Herzen Kataloniens gelegen. Aufgewachsen ist er in der Nähe des Camp Nou, mit dreizehn Jahren kam er in das Clubinternat, die Philosophie von La Masia ist ihm somit in Fleisch und Blut übergegangen. Was Cruyff ihm als Trainer eingeimpft und Rijkaard der Mannschaft fünf Jahre lang gelehrt hatte, konnte unter Pep nun zur Vollendung reifen: „Die Kunst des schönen Spiels“. Nüchtern betrachtet hatte er wahrscheinlich den leichtesten Start von allen Trainern der letzten Jahre: Katalanische Mentalität, La Masia-Schüler, Barça-Spieler und den Nachwuchs ein Jahr lang erfolgreich trainiert. Dazu  kommen Charisma, Führungsqualitäten gepaart mit Einfühlungsvermögen, außerdem ist er ein „manisch-obsessiver Arbeiter“, ein Perfektionist, der auch Ernährung, Gewicht und Körperfettanteile seiner Spieler kontrolliert. Immer wieder faszinierend seine Authentizität, die er am Spielfeldrand zeigt: Freude, Umarmungen, Frust. Seine unorthodoxen Methoden der Spielermotivation sind legendär. So geschehen beim CL-Finale des FC Barcelona gegen Manchester United am 27. Mai 2009 im Stadio Olympico in Rom: Guardiola verkürzt das Aufwärmprogramm der Spieler und holt sie frühzeitig zurück in die Kabine. Dort bekommen die Profis Szenen aus dem mit fünf Oscars ausgezeichneten Monumentarfilm „ Gladiator“ vorgeführt. In die Filmszenen hat der Trainer Videoaufnahmen von Glanztaten der Barça-Fußballer einschneiden lassen. Zur siebenminütigen Montage erklingt Musik aus der Oper „Turandot“ von Giacomo Puccini. So motiviert er die Spieler ohne Worte. Fazit: Barça strotzt nur so vor Spielfreude und gewinnt mit 2:0 – Guardiolas Spieler sind nicht nur Ästheten, sondern auch Kämpfer.

Dank seiner Fürsprache konnte Lionel Messi bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking mit der Argentinischen Nationalmannschaft antreten, gegen den Willen des gesamten Barça-Vorstandes, der sogar ein dementsprechendes Urteil der CAS (Internationaler Sportgerichtshof) erwirkt hatte, weil CL-Qualifikationsspiele anstanden. Pep versprach Leo zu helfen und er tat es, ohne allzu viele Worte darüber zu verlieren. Als Messi mit der Goldmedaille nach Barcelona zurückkehrte, hat wohl die ganz besondere Beziehung zwischen La Pulga und dem Trainer angefangen. Guardiola selber meinte nur: „Leo kommt mir sehr glücklich vor, ich glaube, wir haben unser Ziel erreicht“. Ein glücklicher Messi ist ein guter Messi, das hatte Pep frühzeitig erkannt.

Kapitän Puyol über Guardiola: „Bei ihm heißt es immer: das nächste Tor anstreben, nach dem ersten Treffer den zweiten, dann den dritten. Er hat immer den Anspruch, dass wir das Spiel gestalten und bestimmen, egal wer der Gegner ist. Er ist streng und auch sehr strikt, was die Umsetzung seiner Vorstellungen anbelangt. Aber zugleich lässt er uns auch viele Freiheiten auf dem Platz. Er weiß, was ein Spieler im entsprechenden Moment braucht.“

Obwohl die Saison 2008/09 holprig beginnt, hat man am 15. Spieltag bereits zwölf Punkte Vorsprung auf Erzrivalen Madrid und einen 2:0 Heimsieg in der Tasche. In der Anfangself stehen bis zu acht  La Masia-Absolventen – wie zu Zeiten Cruyffs. Neben Keeper Valdés, Kapitän Puyol, Sergio Busquets und Bojan Krkic wird das „Trio der Kleinen“ kreiert: Xavi Hernández, Andrés Iniesta und Lionel Messi, das auch heute noch Bestand hat und für wunderbare Spielzüge und große Erfolge steht.

Nachdem  es Sandro Rosell am 13. Juni 2010 endlich auf legalem Weg geschafft hat (Laporta hatte eine maximale  Amtszeit von 12 Jahren eingeführt) und 39. Präsident des FC Barcelona wird und Pep mit seiner Mannschaft erneut die Meisterschaft gewinnt, wird sein Vertrag am 14. Juli um ein Jahr verlängert und im Jahr darauf bis zum 30. Juni 2012.

Guardiolas lapidare Erklärung für die kurzen Zeitabstände – er unterfertige nur mehr Einjahresverträge, weil man Trainer von Barça nicht auf Lebenszeit sein könne. Er denke, dass man für kurze Zeiträume unterschreiben sollte, in denen der Trainer sich Dinge verdienen müsse, wie die Unterstützung der Spieler und der Fans – lässt Raum für Spekulationen offen; dazu aber später mehr. Am 27. 4. 2012 gibt er bekannt, dass er den auslaufenden Vertrag nicht verlängern werde. Mit 14 Titeln (inkl. des erstmaligen Gewinns des Sextuples – dem großen europäischen Triple im Herrenfußball) ist er der erfolgreichste Trainer der Vereinsgeschichte.

Der Abschied von Pep Guardiola findet in Camp Nou nach dem Spiel gegen RCD Espanyol am 5. Mai 2012 vor über 95.000 Zuschauern statt. Messi schießt vier Tore und geht – nach einer kurzen Diskussion mit Kapitän Puyol – zu seinem Trainer, um ihn zu umarmen. Das Lied seines Lieblingssängers und Freundes Lluis Llach „ Que tinguis sort – Mögest du Glück haben“ klingt aus den Lautsprechern und eine Unmenge Fahnen und Fähnchen mit der Aufschrift „Gracies Pep“ werden geschwenkt. Die Spieler bilden einen Kreis und tanzen um ihn herum, dann nehmen sie ihn auf die Arme und werfen ihn in die Höhe. Pep – sichtlich gerührt – bedankt sich bei seinen Spielern, seinen Mitarbeitern und den Fans. Vor allem die Culés wollen es nicht glauben, dass Pep nicht irgendwann wieder zu „seinem“ Verein zurückkehrt – und wenn schon nicht als Trainer, dann im Vorstand oder als Präsident.

Der Aussage Rosells allerdings, dass Guardiola jederzeit als Trainer oder im Vorstand willkommen ist, kann man nicht unbedingt trauen, wenn man ein wenig hinter die Kulissen blickt.

Fakt ist, dass Laporta Pep eingestellt hat und beide auch heute noch ein freundschaftliches Verhältnis zu Cruyff pflegen, im Gegensatz zu Rosell, der die Ernennung von Johan zum Ehrenpräsidenten des Vereins verhinderte. Cruyff war Rosell schon immer ein Dorn im Auge und sein Einfluss auf den Verein viel zu groß. Jetzt endlich saß er am längeren Ast und brauchte nur abzuwarten. Irgendwann geht jede gute Serie zu Ende und in der Saison 2011/2012 war es soweit. Man hinkte in der Meisterschaft hinterher und unterlag in der Champions League im Halbfinale. Auch der Gewinn des 14. Titels verblasste angesichts der Schmach, Real Madrid und dem FC Chelsea den Vortritt lassen zu müssen.

Ein Abstecher in die Gerüchteküche ergibt, dass hinter vorgehaltener Hand auch von einem Zwist zwischen Messi und Pep gesprochen wurde. Die Anschuldigung, dass der Trainer La Pulga zu wenig Freiheiten gelassen habe und dieser sich eingeengt fühlte, ist nicht unbedingt nachvollziehbar, hatte Pep seinem „Zehner“ unter anderem doch gestattet, eine Woche länger Urlaub zu machen als der Rest der Mannschaft. Ob, was und vor allem wer einen Keil zwischen La Pulga und dem Trainer getrieben hat, bleibt offen. Sicher ist nur, dass von dem engen Vertrauensverhältnis – das in den Jahren davor auch auf vielen Fotos dokumentiert wurde – zu diesem Zeitpunkt nicht mehr so viel zu erkennen ist. Dass Rosell und Guardiola nicht unbedingt „beste Freunde“ sind, sieht man auch an dem von den Medien aufgegriffenen angeblichen Hausverbot für ihn in Camp Nou. Ob wirklich zu befürchten ist, dass Pep direkt am Platz Leute für den FC Bayern abwirbt – was bei den modernen  Kommunikationsmitteln als ziemlich lächerliche Begründung erscheint – oder ob es die Antwort auf den beim FC Bayern unterschriebenen Drei(!)jahresvertrag ist, sei dahingestellt. Dass Pep nach den Querelen mit dem Vorstand das Handtuch geworfen hat, mag für viele überraschend gekommen sein, ist aber von ihm aus gesehen durchaus verständlich: Er war schon als Spieler „entsorgt“ worden, dieses Mal nahm er das Heft wohl lieber selbst in die Hand.

Zurück zu den Tatsachen: Pep Guardiola ist seit seinem 18. Lebensjahr mit Cristina Serra zusammen, das Paar ist inzwischen verheiratet und hat drei Kinder, zwei Töchter und einen Sohn. Mit seiner Familie betritt er einige Tage später noch einmal den Rasen von Camp Nou, um ganz privat Abschied zu nehmen.

Am 1. Juli 2013 tritt er als Nachfolger von J. Heynckes beim FC Bayern an. Ein schweres Erbe, hat sich doch die Mannschaft unter Jupp zur Spitzenmannschaft des europäischen Fußballs entwickelt, mit der Meisterschaft in der Tasche und in der CL mit einem Fuß bereits im Finale. Ob sich Guardiola damit selbst einen Gefallen getan hat, wird die Zukunft zeigen. Wir Culés wünschen Pep auf alle Fälle von ganzem Herzen viel Glück und freuen uns schon auf das erste Zusammentreffen mit ihm als Trainer des FC Bayern am 24. Juli 2013 in der Allianz-Arena in München gegen den FC Barcelona.

Quellen: Wikipedia, Luca Caioli „Messi“, Schulze Marmeling: „Barça od. Die Kunst des schönen Spiels“  und „Der König und sein Spiel“.

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