Lionel Messi über Ronaldinho und Rijkaard

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Bildquelle: fcbarcelona.com

Als Messi im zarten Alter von 16 Jahren zur ersten Mannschaft kam, war noch nichts zu spüren von dem unerschütterlichen Selbstbewusstsein, das ihn heute zu einem der Führungsspieler des FC Barcelona macht. Er war ein schüchterner Junge inmitten von gestandenen Weltstars wie Ronaldinho oder Deco, die ihn unter seine Fittiche nahmen und ihm die Integration in das Kollektiv leicht machten. Noch heute denkt Messi daran zurück, wieviel Glück er damals mit seinen Mannschaftskameraden hatte, vor allem mit Ronaldinho, von dem er viel gelernt habe. „Er war eine große Hilfe. Es ist nie leicht, mit 16 Jahren die Umkleide [Anm.: der ersten Mannschaft] zu betreten, vor allem mit meinem Charakter. Ronaldinho hat mir alles wesentlich erleichtert. Ich hatte großes Glück, ihn hautnah mitzuerleben und viele Dinge mit ihm zu teilen. Ich kann nur sagen, er ist eine großartige Persönlichkeit, und das ist das Wichtigste“, so Messi voller Hochachtung vor dem brasilianischen Ballzauberer.

Aber auch die anderen Brasilianer, Deco, Sylvinho und Motta, hätten Messi den Einstieg erleichtert und ihn vom ersten Moment an herzlich willkommen geheißen. Der gute Draht zu Ronaldinho war seiner Meinung nach aber besonders wichtig, er war der Star der Mannschaft und besaß großen Einfluss. 

Nicht nur für ihn war Ronaldinho von großer Bedeutung, auch der FC Barcelona habe ihm viel zu verdanken. Messi zufolge ist Ronaldinho der erste Anker in der jüngeren Erfolgsgeschichte des FC Barcelona, ein Spieler, an den man sich immer zurückerinnern sollte. „Ronaldinho war verantwortlich für die Veränderungen bei Barça. Es gab eine schlechte Zeit und es war unglaublich, wie sich alles mit seiner Ankunft veränderte. Im ersten Jahr hat er nichts gewonnen, aber die Leute haben sich in ihn verliebt. Dann kamen die Erfolge, er hat die Leute glücklich gemacht. Barça sollte immer dankbar sein für das, was er getan hat.“ 

Demnächst spielt Ronaldinho mit Atlético Mineiro in Brasilien im Finale der Copa Libertadores. Im Halbfinale hat der ehemalige Barça-Star den entscheidenden Elfmeter für das Erreichen des Finals verwandelt. Womöglich darf er bald wieder eine Trophäe in Richtung Himmel strecken wie im Jahr 2006, als er mit dem FC Barcelona die Champions League gewann. Auch Lionel Messi war zu dieser Zeit schon an Bord, nach Feiern war dem kleinen Argentinier aber damals nicht zumute. Er war verletzt und konnte im Finale nicht mitwirken. Ronaldinho, Deco und Motta bestanden aber darauf, Messi am Erfolg teilhaben zu lassen und brachten ihm die Champions League-Trophäe. „Heute bereue ich, es auf dem Platz nicht mehr genossen zu haben. Aber ich tat es danach.“

Lionel Messi hatte auch lobende Worte für seinen ehemaligen Trainer Frank Rijkaard übrig: „Manchmal konnte ich nicht nachvollziehen, warum er mich nicht ausgesucht hat oder warum ich nicht spielen durfte. Heute sehe ich es nüchtern. Ich denke, er hat mich ziemlich gut behandelt, ohne etwas zu überstürzen. Ich bin Rijkaard sehr dankbar dafür, dass er immer wusste, was das Beste für mich war.“

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