Luis Suárez‘ Mutter über die Geheimnisse aus der Kindheit von ‚El Pistolero‘

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Luis Suárez hatte keinen einfachen Start in seiner Fußballkarriere. Das verriet jetzt seine Mutter Sandra Diaz dem Magazin ‚Panenka‘, welches vor kurzem einen tiefen Blick in die Familienverhältnisse und die Fußball-Herkunft des weltbekannten Urus warf. „Die einzigen Schuhe die er besaß, waren für die Schule, nicht für das Fußballspielen. Deswegen spielte er normalerweise barfuß, um keine Spiele zu verpassen […]“, kommentierte Mama Diaz. Den eisernern Willen, ein unverkennbares Talent und eine saftige Prise an Selbstbewusstsein zeichneten den Barça-Angreifer zwar schon im Kindesalter aus, wurden aber auch durch den Rückhalt seiner Verwandten gestärkt und geformt.

Suárez demonstrierte immer eine spezielle Ambition, selbst als er seine Qualitäten unter Beweis stellen musste, nachdem er in Montevideo ankam. Er versuchte sein Glück bei einem Klub „reicher Leute“, erinnert sich seine Mutter. Die Rede ist vom Club Urreta, bei dem Suárez von 1994 bis 2000 unter Vertrag stand.

Torjäger durch und durch

„Ich nahm ihn eines Nachts mit und sie sagten mir, dass sie eine Auswahl getroffen hatten, da sie 20 oder 30 (Spieler) auf 15 oder 16 reduzieren mussten. Daraufhin ging ich zum Trainer und erklärte ihm die Situation, dass ich aus Salto hergekommen war und Maxi, Luis‘ Bruder, hatte ihn davon überzeugt, dass er ein starker Torjäger sei. ‚Ah, er schießt Tore? Gut, wir werden es mit ihm ausprobieren. Bringen Sie ihn am Donnerstag vorbei und wir werden es sehen, aber ich kann nichts versprechen‘, antwortete der Manager.“

Sein erstes Spiel in Montevideo spielte er in Lagomar: sein Team lag mit 2:0 zurück und in der zweiten Hälfte brachte der Coach Suárez auf das Feld. Er beendete das Spiel mit vier geschossenen Toren. Damals war der Junge erst sieben.

‚CHEO‘, ‚MEME‘ und ‚EL SALTA‘

Zusätzlich verriet seine Mutter auch, mit welchen Spitznamen die Familie Luis Suárez bezeichnete: Seine Geschwister nannten ihn ‚Cheo‘, nach einer berühmten Seifenoper, in der ein Baby zu der Zeit von Luis’ Geburt‚ den Namen ‚Cheito‘ trug. Später gaben ihm seine Teammitglieder den Namen ‚Meme‘ und danach, in Montevido war er hingegen als ‚El Salta‘ bekannt – benannt nach der Stadt in der er 1987 geboren wurde.

Typisch Suárez: Dem Torhüter auf den Geist gehen

„Ich musste ihn nie am Morgen dazu bringen, zum Training zu gehen. Er stand selbstständig auf, er war immer verantwortungsbewusst, ob es regnete oder nicht. Wenn er kein Geld für die Reisen hatte, überredete er jemand anders dazu, ihn mitzunehmen.“ meint Sandra Diaz.

Sandra erzählte außerdem, wie hoch ihr Sohn seine eigenen Ambitionen bereits im jungen Alter steckte: „Er hasste das Verlieren. Er wurde wütend, wenn er keine Tore schießen konnte, er hasste es zu verlieren. Seine Ungeduld brachte ihn immer dazu, dieselbe Taktik anzuwenden, die darin bestand, vor dem Torhüter zu kommen, um mit ihm um den Ball zu kämpfen.“

Wenig Verbundenheit mit Salto

Für seine Heimatstadt hatte Suárez nur wenig übrig, da er mehr oder weniger in Uruguays Hauptstadt Montevideo aufwuchs. Seine Mutter gesteht: „Er sagte‚ ‘Ich gehe nach Salto und ich kenne nicht einmal die Straßen‘, und es gibt Leute die es ihm nicht vergeben haben, dass er das [gesagt] hat.“

Salto ist die Hauptstadt des Departementos Salto in Uruguay. Die drittgrößte Stadt Uruguays wurde 1756 gegründet und zählt 104.028 Einwohner (Stand 2011). Die Heimatstadt von Suárez liegt am uruguayisch-argentinischen Grenzfluss Rio Uruguay. Der Stürmerstar des FC Barcelona ist nicht der einzige Fußballer der in Salto geboren wurde. Neben ‚El Pistolero‘ erblickte auch Edinson Cavani in dem nortwestlichen Ort des südamerikanischen Landes das Licht der Welt.

Sandras Tränen

Suárez teilte seiner Mutter auf eine spezielle Art und Weise mit, dass er in den Niederlanden spielen würde: „Eines Tages rief ich ihn an und er sagte mir, dass er sich mit einigen Niederländischen Mannschaften getroffen hatte. Ich konnte es nicht glauben. Nimmst du mich auf den Arm? Fragte ich ihn. Er ist ein Scherzkeks und ich dachte, er würde mich veralbern. Aber später, als ich im Krankenhaus war, weil meine Tochter ein Kind bekam, rief er mich an: ‚Ich werde am Montag nach Holland gehen‘. Einfach so, Zack. Ich ging nach Hause und verbrachte die Zeit damit zu weinen und dachte darüber nach, dass er doch erst 19 war.

Die jüngste Torbeteiligung von Suárez im Video

https://www.youtube.com/watch?v=pA5Cecs4Lpg

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