Offiziell: FC Barcelona bittet FIFA um erneute Antwort zum Fall Turan

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Die Causa rund um Arda Turan beziehungsweise dem FC Barcelona sowie dem Fußballweltverband FIFA geht in seine nächste Runde. Als Reaktion auf den Antrag der Katalanen bezüglich einer Registrierung des türkischen Nationalspielers entsandte der Weltverband ein Schreiben, das den Katalanen keine endgültige Klärung zur betroffenen Personalie bietet. In einem eigens veröffentlichten Schreiben reagierte die Blaugrana nun auf die FIFA-Stellungnahme und bittet um eine “Konkretion” vonseiten der FIFA.

Die Entscheidung um eine mögliche Registrierung von Flügelspieler Arda Turan

 zieht sich weiter hin. Dem bis zum 4. Januar gesperrten Neuzugang des FC Barcelona wurde vonseiten des Fußballweltverbandes FIFA noch keine offizielle Berechtigung erteilt, um für die kommenden Liga- sowie Pokalspiele registriert zu werden.

Hintergrund des Antrages der Katalanen war der kürzlich aufgetretene Kreuzbandriss von Mittelfeldspieler Rafinha, der den 23-Jährigen bis zu sechs Monate ausfallen lässt. Gemäß einer Sonderregelung des spanischen Ligaverbandes RFEF sind Nachregistrierungen von Spielern außerhalb der zwei Transferfenster nur dann möglich, wenn ein Spieler für einen Zeitraum von mehr als fünf Monaten nicht zur Verfügung steht. Insofern sah sich der FC Barcelona berechtigt, sowohl beim RFEF als auch bei der FIFA um eine Erlaubnis für die Registrierung Turans zu bitten.

FIFA: Turan-Registrierung “im Konflikt” mit FIFA-Regularien

Schon spanische Tageszeitungen hatten in letzter Zeit allerdings vermehrt darüber berichtet, dass die FIFA dem Antrag der Spielergenehmigung für Turan nicht zustimmen würde. Kürzlich erfolgte nun das offizielle Schreiben der FIFA-Beamten zur betroffenen Personalie. Laut der offiziellen Seite des FC Barcelona sei vom Weltverband keine konkrete Stellungnahme vorgewiesen worden. Vonseiten der Katalanen ist außerdem zu entnehmen, dass das FIFA-Schreiben “nur zur Information” eingeschickt worden sei und, dass die Registrierung des türkischen Nationalspielers nach RFEF-Regularien eventuell mit den Regularien der FIFA “in Konflikt geraten könnte”.

Als Reaktion auf die Stellungnahme der FIFA veröffentlichten die Katalanen auf ihrer offiziellen Homepage nun eine eigene Erklärung, in der man “um mehr Konkretion, unabhängig nun, ob positiv oder negativ” bittet. Von katalanischer Seite sehe man sich mittlerweile nicht mehr dazu verpflichtet, sich der Spieler-Registrierungssperre des CAS unterzuordnen, da der Zeitrahmen von zwei Transferfenstern erfüllt worden sei. Der FC Barcelona bemühe sich in diesen Tagen um eine finale Entscheidung des Weltverbandes, egal ob dabei nun eine “Genehmigung oder eine Ablehnung” resultiert, um Licht in die vernebelte Thematik rund um Arda Turan zu bringen.

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