Pedro: „Am Sonntag sehen wir die beste Version von Barça“

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Am Sonntagabend wird der FC Barcelona im Santiago Bernabéu um seine Chancen im Titelrennen kämpfen. Stürmer Pedro Rodríguez wird mit Sicherheit nichts dagegen haben, wenn Tata Martino ihm von Beginn an das Vertrauen schenkt. Gegen Osasuna lieferte der gebürtige Kanarier eine brillante Vorstellung ab und setzte vor El Clásico noch einmal ein Ausrufezeichen in Richtung Tata Martino. Trotz der fantastischen Leistung ist es aber zweifelhaft, ob Pedro sich in der Startelf wiederfindet. Im Interview mit Barça TV zeigte er sich trotz dem hohen Konkurrenzdruck gelassen und strotzte vor Angriffslust vor dem Spiel am Sonntag.

„Ich werde bis zum Schluss arbeiten und kämpfen, weil diese Spiele etwas Besonderes sind und niemand sie verpassen möchte“, erklärte Pedro Rodríguez

gleich zu Beginn des Interviews mit Barça TV. „Aber man muss ruhig bleiben. Die Arbeit von ‚Mister‘ ist kompliziert, weil er 23 sehr gute Spieler zur Verfügung hat und die Auswahl deshalb nicht leicht fällt. Schlussendlich muss man die Entscheidung des Trainers akzeptieren. Mein Ziel besteht darin, 100% zu geben, wann immer der Trainerstab mich braucht.“

Neymar, Pedro oder Sánchez: Wer macht das Rennen?

Scheint also, als hätte sich jemand in dieser Trainingswoche viel vorgenommen. Nach der Partie gegen Osasuna hat Trainer Tata Martino zugestanden, dass die Startformation für das Spiel gegen Real Madrid am Sonntagabend so gut wie feststehe. Wie diese aussehen könnte, ist ein offenes Geheimnis. Die gegen Osasuna nicht berücksichtigten Cesc Fàbregas und Neymar werden mit hoher Wahrscheinlichkeit von Anfang an spielen, wie im Champions-League-Achtelfinale gegen Manchester City. Und dennoch ist für Pedro noch nicht alles verloren. Wenn der 26-Jährige ankündigt, dass er hart arbeiten werde, dann kann sich der Trainer auf ein Leistungsfeuerwerk des Kanariers einstellen. Gerüchten zufolge soll Tata Martino ohnehin kein allzu großer Fan von Neymar sein. Trotzdem hat er ihn in den wichtigen Spielen bisher immer aufgeboten, ungeachtet der Performance seiner Konkurrenten.

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Real Madrid leicht favorisiert

Wer auch immer am Sonntag auf dem Platz stehen wird, Pedro erwartet die beste Version von Barça: „Ja, das tue ich. Die Mannschaft ist sehr gut eingestellt, konzentriert und zieht an einem Strang. In großen Spielen haben wir uns immer sehr gut geschlagen und spielten auf einem sehr hohen Niveau“, so Pedro. Der Sieg gegen Osasuna habe der Mannschaft zusätzliches Selbstvertrauen gegeben und sei deshalb wichtig gewesen. Sie befinde sich nun wieder in einem guten Rhythmus und fiebere El Clásico entgegen. Welches Team im Santiago Bernabéu favorisiert sei, darüber hat Pedro noch keine klare Meinung: „Es kann sein, dass Real leicht favorisiert ist, weil sie zu Hause spielen und in der Tabelle vorne liegen. Aber wir wissen, dass es in solchen Spielen keinen klaren Favoriten gibt, weil einfach alles passieren kann. Sie haben vorne sehr schnelle Spieler und werden auf unsere Fehler im Angriff lauern, um uns auszukontern. Wir müssen auf ihre Stärken Acht geben und unsere ausspielen. Wir beabsichtigen, den Ball schnell laufen zu lassen.“

Fünf Treffer gegen die Weißkittel

An sein erstes Tor im El Clásico erinnert sich Pedro nur allzu gut. Es ereignete sich im Santiago Bernabéu in der Saison 2009/2010, seine Mannschaft setzte sich schlussendlich mit 2:0 durch. „Das erste Tor vergisst man nie, insbesondere dann, wenn es im Bernabéu fällt. Ich kann mich sehr gut an die Aktion und den steilen Pass von Xavi erinnern, dank dem ich Iker bezwingen konnte. Tore in Spielen gegen Real Madrid sind für jeden Spieler sehr wichtig – das sind außergewöhnliche Momente“, gab der Dauerbrenner in den Reihen des FC Barcelona zu verstehen. Insgesamt gelangen ihm bisher fünf Tore gegen den ewigen Rivalen.

Abschließend folgte noch ein positives Urteil über den bisherigen Verlauf der Saison: „Es ist schwer, in die Startelf zu kommen. Ich versuche immer, alle Gelegenheiten zu nutzen. Die Saison läuft gut für mich und ich hoffe, dass sie auch positiv für das Team sein wird. Bisher war ich in jedem Jahr einer großen Konkurrenz ausgesetzt, weil hier die besten Spieler der Welt spielen.“

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