Samuel Umtiti im Interview: „Es ist der Klub, der am meisten fordert“

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Gerade einmal sechs Monate hat Samuel Umtiti gebraucht, um den Fans des FC Barcelona die Köpfe zu verdrehen. Dass er sowohl auf, als auch neben dem Platz eine Bereicherung für den Traditionsverein ist, hat der Franzose bisher stets bewiesen. So reagiert der Defensivmann unter Druck gedankenschnell, überzeugt mit dem Ball am Fuß und hat sich an der Seite von Gerard Piqué längst zur absoluten Lufthoheit in den Reihen von Luis Enriques Kader gemausert. Das neuste Interview des jungen Überfliegers offenbart allerdings, dass er gleichwohl auf dem Boden geblieben ist.

Im Talk mit Barças hauseigenem Medienteam sprach Umtiti über seine Ankunft bei den Blauroten. Von Anbeginn seiner Einsatzzeiten, fügte sich der Innenverteidiger in der katalanischen Hauptstadt nahtlos in sein neues Umfeld ein. Im Besonderen hob der 23-Jährige den ruhmreichen Status seines neuen Arbeitgebers hervor und sprach über seine Begeisterung für die mediterrane Weltstadt und deren angenehmes Klima. Überdies gab der Vize-Europameister von 2016 emotionsgeladene Einblicke in die Momente nach seiner Verpflichtung und die Highlights in seinem Privatleben. Denn Samuel Umtitis Erfolgsgeschichte ist zugleich der steinerne Weg einer starken Frau in seinem Leben.

Samuel Umtiti über …

… den FC Barcelona

Für mich ist der FC Barcelona der beste Klub der Welt mit den besten Spielern. Es ist der Klub, der am meisten fordert. Das ist es, was ich wollte und ich wollte Titel gewinnen. Ich denke, ich kann mich sehr glücklich darüber schätzen, hier zu sein, damit ich meine Ziele erreichen kann. Die Bedingungen hier sind perfekt. Ich habe alles. Die Spieler sind wahre Stars und der Klub ist außergewöhnlich.

… die Stadt Barcelona

Die Stadt liebe ich auch. Ich bin glücklich, das Klima ist ideal. Ich mag die Attitüde der Menschen, zudem haben wir hier auch noch den Strand.

… seinen Wechsel zu Barça

Für mich war es wie ein Traum, denn ich wollte hier leben und für Barça spielen. Meine Augen funkelten und ich schaute mir alles an. Vor allem, als ich im Camp Nou für die offizielle Präsentation ankam. Ich war so glücklich! Es ist eine der besten Erinnerungen in meinem Leben. Auf diesen Tag hatte ich eine lange Zeit gewartet. In den folgenden Tagen versuchte ich zu realisieren was passiert war und setzte mir neue Aufgaben mit Barcelona. Es ist der Beginn einer Geschichte, für die ich weiterhin arbeiten muss, um all meine Ziele zu erreichen.

… die familiäre Unterstützung

Ich denke, ich bin jetzt da, wo ich sein möchte, dank der Unterstützung meiner Mutter. Sie meinte, dass meine Ausbildung am wichtigsten wäre und dass dann erst der Fußball kommt. Wir mussten unsere Qualifikationen bekommen. Manchmal, als ich meine Hausaufgaben nicht erledigt habe, durfte ich nicht zum Training gehen. Deswegen lernte ich hart, damit ich mit meinen Freunden spielen konnte und Spaß haben durfte. Die Strenge meiner Mutter hat mir dahingehend sehr stark geholfen. Meine Mutter ist die wichtigste Person in meinem Leben. Sie hat sehr viel für mich geopfert. Wegen ihr bin ich hier, dafür danke ich ihr jeden Tag. Es war nicht leicht, aber ich versuche (mein Bestes), um für sie hier zu sein. Jeden Morgen, während den Trainingseinheiten und Spielen gebe ich alles, um meine Mutter stolz und glücklich zu machen. Als Olympique sich um mich bemühte, war sich meine Mutter nicht sicher, ob sie mich gehen lassen sollte. Es war schwer zum Training zu gehen. Sie machte ihren Führerschein, um mich ständig zum Training zu bringen und abholen zu können.

… sein sportliches Engagement

Es ist schwierig sich bei Barça durchzusetzen, mit Spielern wie Messi, Iniesta und den anderen. Meine Philosophie ist es, jeden Tag zu arbeiten, zu arbeiten und zu arbeiten, um meine Ziele zu erreichen. Wenn jemand für zwei Spiele gut spielt, ist das nicht schlecht, aber jeder ist dazu in der Lage. Das Wichtigste ist, auf lange Distanz und über zehn oder 15 Spiele hintereinander konstant zu spielen. Das ist, wonach ich bei Barcelona strebe.

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