Spieler des Spiels gegen CA Osasuna – Puyol und Bartra glänzen

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Bildquelle: fcbarcelona.com

Fast alle Culés rechneten vor der Partie in Pamplona mit einer schweren Angelegenheit, ein Blick in die jüngere Historie zeigt, dass sich der FC Barcelona generell und häufig schwer tat beim CA Osasuna. Mit dem Startrekord der Primera Divisón in den Köpfen der Spieler war das Spiel dann womöglich noch schwerer. Tata Martino ließ gestern etwas frisches Blut vermissen, was zu der Frage führt: Wie haben sich die Spieler gegen Osasuna im Einzelnen angestellt?

Viele Spieler übermüdet und zu wenig Ehrgeiz

Es ist hinlänglich bekannt, dass die meisten Topklubs sich nach Länderspielen im Liga-Alltag schwer tun. Trotzdem liefen gestern vor allem im Mittelfeld und im Sturm Spieler auf, welche schon zuvor für ihre Nationalmannschaften im Einsatz waren. Dass sich die Spieler müde und kraftlos zeigten, war vorherzusehen. Umso unverständlicher, warum Tata Martino keine Jungspunde im Mittelfeld hat auflaufen lassen. 

Xavi

zeigte in den letzten Spielen nicht immer Glanzleistungen, so auch am Samstagabend gegen den CA Osasuna. Er war bei Weitem nicht schlecht, aber für seine Verhältnisse einfach zu unauffällig und hätte der Mannschaft mehr helfen müssen. Wie schon eingangs erwähnt, war der ein oder andere Spieler nicht in bester körperlicher Verfassung, und Xavi war es nun einmal deutlich anzusehen. Spätestens in der zweiten Halbzeit hätte Tata Martino das Problem erkennen und anstelle von Xavi einen Jonathan dos Santos oder Sergi Roberto einwechseln müssen. Diese zwei Jugendspieler haben schon oft gezeigt, dass auf sie Verlass ist und sie dem Spiel einen Schub geben können.

Bei Pedro sieht die Sachlage nicht viel anders aus. Man hätte sich gestern auch genauso gut fragen können, ob er denn auf dem Spielfeld präsent war. Bei jedem Zuspiel auf Pedro lief dieser drei Schritte auf den Gegner zu und machte anschließend sofort die Biege und passte den Ball in die Verteidigung oder zu tiefer stehenden Mitspielern zurück. So kann man nicht auftreten. Es war gestern kein Elan von Pedro zu erkennen, er versuchte nicht einmal in die Zweikämpfe zu gehen und sich auf den Außenpositionen durchzusetzen. Das war eine erschreckend schwache Leistung des Kanariers. 

Offensive überzeugt nur bedingt

Kommen wir zu den positiven Erscheinungen des Spiels: Zum einen ist in diesem Zusammenhang auf Andrés Iniesta einzugehen, welcher definitiv der beste Mittelfeldspieler von allen war. Hier ist die Bezeichnung „der Beste“ leider relativ. Auch als bester Mittelfeldmann war Andrés Iniesta nicht permanent überzeugend und leistete zu wenig. Er hätte das Heft in die Hand nehmen können, wenn nicht sogar müssen und die Mannschaft motivieren oder zumindest die Mitspieler besser in Szene setzen können. 

Der andere Offensivakteur, welcher zu überzeugen wusste, war der Brasilianer Neymar. Es kam Unverständnis auf, als manche Mitglieder sahen, dass Neymar nicht auf der ‚Messi-Position‘ begann, sondern auf der Position des linken Flügelstürmers. Dass Neymar auf der ‚Falschen Neun‘ besser aufgehoben sein könnte als Cesc Fábregas, kann man in diesem interessanten Artikel nachlesen. Es wurde zwar im Spiel rotiert und Neymar durfte dementsprechend in das Zentrum rücken, aber das war leider nur von kurzer Dauer. Er konnte dennoch einige Dribblings aufziehen und Löcher in der gegnerischen Abwehr reißen, aber im ganzen Spiel fehlte die vollständige Entschlossenheit und Präzision. 

Innenverteidigung tadellos

Carles Puyol und Marc Bartra machten ihre Arbeit gestern perfekt. Es sind zwei unterschiedliche Spielertypen, aber diese ergänzten sich hervorragend. Sowohl Puyol als auch Bartra setzten das ein oder andere Mal zu Tacklings an und konnten den Ball vom heimischen Strafraum fernhalten. Wenn man ein Blick auf das Unterbinden von gegnerischen Angriffen wirft, dann stehen die zwei Innenverteidiger ebenfalls in gutem Licht da. Alles in allem war es ein überzeugender Auftritt dieser Innenverteidigung-Paarung. Man darf gespannt sein, ob diese Zwei auch in den zwei kommenden Topspielen auflaufen werden. 

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