Spieler des Spiels gegen Real Madrid – Neymar überragend

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Bildquelle: fcbarcelona.com

Nach einer gefühlten Ewigkeit stand endlich der ‚Clàsico‘ vor der Tür. Bevor das Spiel begann, wurde wie gewohnt die Aufstellung eine Stunde vor Spielbeginn publiziert. Dass ausgerechnet Cesc Fàbregas als ‚Falsche Neun‘ und Lionel Messi als Rechtsaußen starten würde, war für die Culés nicht vorherzusehen. Die Spieler des FC Barcelona bestritten gestern ein ziemlich gutes Spiel. Individuell zeigte sich manch einer von seiner besten Seite. 

Neymar wächst über sich hinaus

Fangen wir an mit dem Spieler des Spiels – Neymar. Der junge Brasilianer wurde schon zu Beginn der Partie häufig gesucht und angespielt und konnte diese Zuspiele gut verwerten – und damit, wie fast immer, wenn er den Ball an den Füßen kleben hat, für Gefahr sorgen. Es ist jedoch klar, dass Neymar nicht so häufig und riskant in Dribblings gehen konnte, denn der Gegner war Real Madrid und jeder Fehler hätte schwer bestraft werden können. Zu beobachten war, wie Neymar darauf wartete, bis sich ihm zwei Spieler näherten, wodurch Löcher entstanden, die er mit einem anschließenden den Pass in die Mitte nutzte. Nach ungefähr 18 Minuten schlug Neymar zu selbst zu und erzielte das 1-0. Trotz all den Offensivqualitäten, die er besitzt, vergisst der Brasilianer nicht, sich auch in der Defensive zu engagieren. Neymar ging ohne Wenn und Aber in die Defensive, um diese zu stabilisieren und war sich keineswegs zu schade – vorbildlich. In der zweiten Halbzeit baute Neymar leicht ab, hatte aber noch eine hochkarätige Chance, das 2-0 zu erzielen, welche er nicht ausschöpfen konnte. Im Gegenzug dafür lieferte er den Assist zum Traumtor von Alexis Sánchez. Nach diesem Spiel kann man resümieren, dass sich der Brasilianer perfekt beim FC Barcelona eingelebt hat und diese Mannschaft um einiges bereichert hat und unberechenbarer macht.

Mittelfeld überzeugt

Einen großen Anteil am Sieg hat der Defensivstratege Sergio Busquets. Wie er die Gegenspieler mit seinen Hackenpässen oder Täuschungsmanövern bloßstellt, diese ins Leere laufen lässt und dabei seine technische Überlegenheit präsentiert – köstlich. Sergio Busquets war gestern der Ruhepol im Mittelfeld. Er verwandelte an ihn adressierte und hektische Pässe mit Sicherheit und Ruhe. Aufgrund der vielen überragenden Eigenschaften bestimmte er auch größtenteils über das Spieltempo. Es ist schon erstaunlich, dass Busquets, der seinen 21. ‚Clàsico‘ bestritten hat, mit seinen 25 Jahren dermaßen souverän agiert. 

Der nächste Mittelfeldspieler war der wiedererwachte Andrés Iniesta. Nach bisher nur mäßigen Spielen in der Saison zeigte der Katalane gestern eine ansehnliche und überzeugende Leistung. Er leitete das 1-0 von Neymar perfekt ein, indem er zu seinen typischen kurzen, aber eleganten Dribblings ansetzte und am Ende den Ball Richtung Neymar passte. Wie dem ein oder anderen Culé sicherlich aufgefallen ist, beteiligen sich die Mittelfeldspieler unter Tata Martino stärker in der Defensive. Wenn man von Iniesta spricht, dann denkt man zumeist an die Eleganz, die er verkörpert, aber gestern gewann Iniesta zudem recht viele Zweikämpfe, eroberte Bälle zurück und konnte somit Angriffe rechtzeitig entschärfen. 

Defensive kompakt

Allen voran Gerard Piqué sorgte für Stabilität in der Defensive. Er war so etwas wie der Fels in der Brandung. Zu Beginn der Saison zeigte Piqué noch das eine oder andere schlechte Spiel und machte eher durch tollpatschige Aktionen auf sich aufmerksam. Aber fast alle Spieler entwickelten sich beziehunugsweise fanden zu ihrer alten Stärke zurück, so auch der groß gewachsene Piqué. Er spielte das erste Mal in dieser Saison Weltklasse und das gegen Real Madrid. Gerard Piqué bestritt die meisten Zweikämpfe und sorgte somit dafür, dass es größtenteils nicht zu brenzligen Situationen vor dem Tor von Víctor Valdés kam. Alles in allem war das nach langer Zeit ein überzeugender Auftritt von Gerard Piqué.  

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