Atl. Madrid – FC Barcelona: Mission Supercopa – Teil 1

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Bildquelle: fcbarcelona.com

Am Mittwoch (21.08.2013 – 23:00 Uhr) geht es für den FC Barcelona – nach dem furiosen Saisonauftakt – gleich munter weiter. Im Vicente Calderón in Madrid wird das Hinspiel um die spanische Supercopa ausgespielt. Der Gegner ist der letztjährige Cupsieger Atlétcio Madrid. Die „Rojiblancos“ setzten sich im Finale im „Derbi madrileño“ gegen Real Madrid mit 2:1 nach Verlängerung durch. Für den FC Barcelona ist dieses Spiel gleichbedeutend mit dem ersten richtigen Härtetest, denn obwohl die Leistung gegen Levante richtig stark war, so war der Gegner auch ein Schatten seiner selbst. Atlético Madrid ist hingegen hungrig und heiß auf den Titel und mit David Villa ist der passende Falcao-Ersatz schon gefunden.

Der Auftakt in harte Wochen

Der Supercup ist erst der Anfang von vier harten Wochen für den FC Barcelona. Nach dem Hinspiel am Mittwoch geht es am Sonntag gleich zur nächsten Prüfung nach Málaga. Nach dem Spiel gegen das Team von Bernd Schuster ist am Mittwoch der finale Showdown im Camp Nou gegen Atlético und am Sonntag darauf geht es in der Liga munter weiter – man ist zu Gast beim FC Valencia. Und als ob das noch nicht genug wäre, so darf man das Wochenende darauf gleich den FC Sevilla im Camp Nou empfangen. Die danach folgende Woche (KW 38) beinhaltet übrigens den ersten Spieltag der Champions League. Man kann sagen, die Saison ist nun richtig eröffnet.

Nach dem Kurzausflug in das Programm der nächsten Wochen wollen wir uns nun wieder ganz dem Supercopa-Match am Mittwoch widmen. Vom Personal her kann Tata Martino beinahe aus dem Vollen schöpfen. Neben den Reservisten Afellay und Cuenca fehlt einzig Puyol weiterhin verletzt. Durch die durchdachten Wechsel des Trainers im Spiel gegen U.D. Levante sind hoffentlich auch Messi, Iniesta, sowie Neymar ausgeruht für das Match in der Supercopa. Einige Spieler – wie beispielsweise Jordi Alba – bekamen sogar eine Pause über das gesamte Spiel. Noch zwei Trainingseinheiten mit dem gesamten Kader, dann wird die Reise nach Madrid angetreten. Wie die Aufstellung aussehen wird, ist noch überhaupt nicht absehbar. Tata Martino lässt sich in dieser Sache kaum in die Karten sehen.

Ohne irgendwelche Anhaltspunkte tippt Barçawelt auf folgende Aufstellung:
Valdés – Alves, Piqué, Mascherano, Alba – Busquets, Xavi, Iniesta/Cesc – Pedro, Alexis, Messi

Datenblatt - Anpfiff: 21.8 um 23 Uhr
Hintergrundquelle: fcbarcelona.com

Atlético Madrid mit einem bekannten Gesicht

Bei dieser Überschrift weiß wohl schon jeder, wer gemeint ist. Natürlich David Villa! Der ehemalige Goalgetter des FC Barcelona wechselte diesen Sommer für 2,1 (+ 3 variabel) Millionen Euro nach Madrid. Dort soll er den Abgang von Superstar Falcao weniger schmerzlich machen. Am Mittwoch trifft Villa auf seine ehemaligen Teamkollegen und steht somit unter besonderer Beobachtung. Zu hoffen ist, dass er Barça keine Tore einschenkt, aber bei ihm kann man nie wissen, gefährlich ist er in jeder nur erdenklichen Situation. Die Barcelona-Hintermannschaft sollte gewarnt sein, denn „El Guaje“ weiß jede auch noch so kleine Unaufmerksamkeit zu nutzen.

Personell kann Atlético-Trainer Diego Simeone jedenfalls aus dem Vollen schöpfen, denn seine Mannschaft hat aktuell keine Verletzungen zu verzeichnen. Diese Tatsache gestaltet das Hinspiel umso spannender.

Doch wie sieht es bezüglich der Form des Gegners aus? Auch über diese kann man sich nicht beklagen, denn Atlético gewann seinen Ligaauftakt ebenfalls. Mit 3:1 gewann man auswärts beim FC Sevilla. Zwar hatte man über weite Strecken weniger Ballbesitz (40%) und auch die Torchancen waren ausgeglichen, aber man wusste dennoch seine Chancen besser zu nutzen. Diego Costa besorgte mit einem Doppelpack den Sieg und in der Nachspielzeit erhöhte Cristian Rodriguez sogar noch auf 3:1.

David Villa blieb zwar ohne Torerfolg, in der ersten Halbzeit wäre es jedoch beinahe so weit gewesen, sein Schuss trifft allerdings nur die Stange.

Das Calderón, ein schwieriger Boden? – Statistiken

Zwar gewann man die letzten drei Spiele im Vicente Calderón allesamt, allerdings waren die Partien immer äußerst knapp, denn sie endeten jeweils 2:1 für Barcelona. Vor diesen drei Siegen verlor man auswärts gegen Atlético Madrid, sogar zwei von drei Partien. Die letzten sechs Heimspiele im Camp Nou gewann Barcelona hingegen eher problemlos. Man sieht, in der Fremde ist es deutlich schwieriger.

Wenn man sich die ewige Bilanz ansieht, so hat Barcelona mit 70 Siegen aus 156 Begegnungen doch um einige mehr als Atlético (51 Siege). Das letzte Mal, dass eine Partie 0:0 endete, liegt schon zehn Jahre zurück; man darf sich also mit großer Wahrscheinlichkeit auf Tore freuen, vielleicht auch von Lionel Messi.

Messi spielt besonders gerne gegen Atlético Madrid. Gegen die „Rojiblancos“ traf er in 16 Spielen 20 Mal.

Messi
Lionel Messi: Darf er zum 21. Mal einen Treffer gegen Atlético bejubeln?

Bildquelle: fcbarcelona.com

Die letzte Begegnung

Letzte Saison war der FC Barcelona als frischgebackener Meister am 35. Spieltag bei Atlético Madrid zu Gast. Das Spiel hielt allerdings nicht ganz, was es versprach. Die erste Halbzeit war von Vorsicht auf beiden Seiten geprägt, und so kam es zu äußerst wenigen Torchancen.

Nach dem Seitenwechsel spielte Atlético um einiges mutiger und ging so durch Falcao in Minute 50 in Führung. Allerdings gelang es Barcelona noch zu zehnt (Messi schied verletzt aus) das Spiel zu drehen. In der 71. Minute war es Alexis, der den Ausgleich für die Katalanen besorgte. Elf Minuten vor Schluss war es schließlich Kapitän Gabi, der mit einem Eigentor den Sieg des FC Barcelona fixierte.

Noch genauer kann der Verlauf der Begegnung hier nachgelesen werden: Barçawelt: Spielanalyse

Taktische Neuerkenntnisse des ersten Liga-Spiels

Im ersten Liga-Match gegen Levante wurden einige Vermutungen und Beobachtungen, die man schon in der Vorbereitung machen konnte, bestätigt. Wie bereits angesprochen, werden Ecken nun per Manndeckung verteidigt und im Angriff meist kurz abgespielt, und das von allen Seiten gelobte Pressing ist zurück. So weit so gut, das wussten wir bereits.

Eine neue Beobachtung konnte man allerdings auch anstellen. Und zwar spielten beide Außenverteidiger – sowohl Alves als auch Adriano – um einiges zentraler in der Offensive. Sprich, im Angriff wurden sie beinahe zu zusätzlichen Mittelfeldspielern. Der Flügel blieb auf diese Art und Weise Pedro und Alexis überlassen. Die Folge war, dass Alves so gut wie gar nicht flankte und daraus resultierend ein sehr gutes Spiel machte. Adriano machte ebenfalls keine Flanken und suchte auch den Weg auf Außen nicht so stark wie in der Vergangenheit. Je offensiver beide wurden, desto zentraler wurde ihr Spiel. Mal sehen ob man diese Entwicklung gegen Atlético ebenfalls beobachten kann.

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Das Programm von vier harten Wochen:

  • Mittwoch, 21.08.2013 – 23 Uhr: Supercup-Hinspiel auswärts gegen At. Madrid
  • Sonntag, 25.08.2013  – 21 Uhr: LaLiga-Runde 2 auswärts gegen Málaga
  • Mittwoch, 28.08.2013 – 23 Uhr: Supercup-Rückspiel daheim gegen At. Madrid
  • Sonntag, 01.09.2013  – 21 Uhr: LaLiga-Runde 3 auswärts gegen Valencia
  • Wochenende 14./15.09.2013: LaLiga-Runde 4 daheim gegen Sevilla FC
  • Dienstag/Mittwoch, 18./19. – 20:45 Uhr: Champions League-Spieltag 1

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Übrigens: Die Pressekonferenz vor dem Spiel gibt es natürlich wieder auf Barçawelt.


Was meint ihr, wer gewinnt den Supercup? Wie geht das Hinspiel aus? Trifft Messi einmal mehr gegen Atlético? Viel Spaß beim Kommentieren!

Visca el Barça y visca Catalunya!

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