Copa del Rey Finale: Impressionen der Penya Azulgrana Frankfurt

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Während die katalanischen Ausnahmefußballer ihren Blick längst auf das Auftaktspiel der Europameisterschaft gerichtet haben, auf die Herausforderung in der Nationalmannschaft fokusiert sind oder aber in aller Seelenruhe ihren Urlaub genießen, schwelgt so manch einer immer noch in sehnsüchtigen Erinnerungen ob des Gewinns der Copa del Rey. So wie Francisco Javier Martin, der uns von seinem Erlebnis berichtet.

 Von Raphael Lugowski

“Auf München gesetzt”

Voller Trauer berichtet uns Jesus Munoz Perez, Präsident der Penya Azulgrana Frankfurt, dass er nicht vor Ort dabei sein konnte, als der FC Barcelona Athletic Bilbao deklassierte und seine ohnehin umfangreiche Titelsammlung um eine weitere Auszeichnung erweiterte. Der gute Jesus hatte auf München gesetzt, keine gute Wahl, wenn man sich die schmerzhaften Erlebnisse aus dem Champions League Halbfinale gegen den FC Chelsea in Erinnerung ruft. So musste er zu Hause bleiben und sich das Spiel gemeinsam mit den anderen Mitgliedern im Centro Gallego in Frankfurt anschauen. Und mit ihnen feiern, anstatt mit der Mannschaft, die ein weiteres Mal eine Kostprobe ihres Könnens darbot. 

Javier Martin beim Copa del Rey Finale

Javier Martin hat sich dieses Spektakel hingegen nicht nehmen lassen und reiste bereits zwei Tage vor der Partie in die spanische Hauptstadt. Zusammen mit Carlos Fernandez da Silva vertrieb er sich die Zeit bis zum Spiel mit Stadionerkundungen und dem ein oder anderen Drink. Das Estadio Vicente Calderon war dabei als Erkundungsobjekt genau so vertreten wie das Campo de Futbol de Vallecas, in dem der Verein Rayo Vallecano beheimatet ist. Am Tag vor dem Spiel waren die beiden in der Puerta del Sol, wo sie auf zwei Freunde trafen. Dort wurde dem Vernehmen nach “kräftig gebechert”, der Anfang eines langen Abends. Erst gegen 5:00 Uhr morgens wurde das Hotelzimmer wieder in Beschlag genommen und als der Vater von Javier Martin gegen 11:00 Uhr eintraf, waren die “Anstrengungen” des Vorabends noch allgegenwärtig. Der genauen Wortlaut ihrer Befindlichkeit kann hier aus Gründen des Anstands nicht wiedergegeben werden.

Interesse der Einheimischen an der Penya aus Frankfurt

Am Tag des Spiels ist also Javier Martins Vater zu den beiden Feierwütigen gestoßen und um 13:00 Uhr begaben sich alle wiederum zunächst in die Puerta del Sol, um die Zeit bis zum Anpfiff erträglicher zu gestalten. Zwischenzeitlich haben sie im el Museum del Jamon Rast gemacht und mit einigen Bilbao Fans auf das bevorstehende Spiel angestoßen. Dort haben sie ein weiteres Mitglied, Felix, getroffen, der erst am Spieltag nach Madrid geflogen ist. Gegen 16:00 Uhr stand der Besuch des Fanmeile auf dem Programm. Um ihre Zugehörigkeit zur Frankfurter Penya deutlich zu machen, wurde zunächst der eigene Banner rausgehangen. Die Fans aus Deutschland erregten damit das Interesse der Einheimischen, die auf Javier Martin & Co. zugingen und ihre Freude darüber zum Ausdruck brachten, dass der FC Barcelona auch im fernen Deutschland über Anhänger verfügt. 

Pure Freude über den Triumpf

Obwohl Javier Martin und Carlos den Anpfiff der Partie kaum abwarten konnten und sich in großer Geduld üben mussten, haben sie das erste Tor im Spiel verpasst. Mit acht Minuten Verspätung nahmen sie ihre Plätze im Stadion ein und konnten damit den Führungstreffer durch Pedro nicht bewundern. Was war passiert? Die beiden haben einander verloren und der Handyempfang war an diesem Tag ziemlich schlecht. Eine halbe Stunde vor Beginn der Austragung waren sie zunächst darauf bedacht, den jeweils anderen wiederzufinden. Zum Glück ist das ihnen relativ zeitig gelungen, sodass sie den Sturmlauf des FC Barcelona in der ersten Halbzeit fast vollständig mitbekommen haben. Der Sieg der Katalanen wurde im Anschluss an die Begegnung natürlich gebührend gefeiert. Um 6:00 Uhr in der Frühe zog es sie immer noch ins Zentrum, wo sie ihrer Freude ungehemmt freien Lauf ließen. Das sind wahre Cules, wie man sieht.

 

Nachfolgend noch einige Fotos von der Reise:

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