Éric Abidal: „Víctor Valdés hatte nichts mit meinem Abgang vom AS Monaco zu tun“

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Mit seinem überraschenden Wechsel vom AS Monaco zu Olympiakos Piräus sorgte Ex-Barça-Spieler und Publikumsliebling Éric Abidal bei seinen Fans für viele Fragezeichen. In einem Interview mit dem katalanischen Radiosender RAC1 stellte der Franzose den wahren Grund für seinen Wechsel klar und ließ jegliche medialen Gerüchte im Keim ersticken. Darüber hinaus kam der 34-Jährige auf seinen Landsmann Jérémy Mathieu sowie seine ehemaligen Teamkameraden Dani Alves und Lionel Messi zu sprechen. Und auch über die französische Nationalmannschaft hatte Abidal am Ende etwas zu verkünden.

Wie aus dem Nichts wechselte Éric Abidal

im Sommer vom französischen Vizemeister AS Monaco zum griechischen Meister Olympiakos Piräus und warf damit eine Menge Fragen auf. Für die Medien war der Grund für den Wechsel sofort klar: Der Franzose soll Monaco verlassen haben, weil der Klub sich nicht an den Vorvertrag mit Víctor Valdés hielt und ihn nicht verpflichtete. Abidal klärt nun auf: „Víctor Valdés hatte nichts mit meinem Abgang vom AS Monaco zu tun. Ich bin gegangen, weil der Trainer mit mir gesprochen und erklärt hat, dass er für die kommende Saison nicht mehr auf mich zählen würde. Da ich mehr als 25 Spiele absolviert habe, hat sich zwar mein Vertrag automatisch um ein Jahr verlängert, aber ich habe zugestimmt, ihn aufzulösen.“

Abidal über Messi, Jérémy Mathieu und Dani Alves

Anschließend kam der Franzose auf Lionel Messi zu sprechen: „Er ist der Beste auf dieser Welt und das hat er schon über mehrere Jahre hinweg bewiesen. Es ist aber schwierig, so lange auf der absoluten Spitze zu sein. Ich bin mir sicher, dass die guten Momente zurückkehren werden und er weiter bescheiden und professionell bleibt.“

Über Jérémy Mathieu äußerte sich Abidal wie folgt: „Er spricht zwar nicht viel auf dem Feld, dafür bleibt er aber immer gelassen und ruhig. Es war bisher immer sein Ziel, zu einem großen Klub zu gehen. Und mit Sicherheit wird er Frankreich sehr gut repräsentieren.“ Zu diesem Thema fügte der 34-Jährige im selben Atemzug noch hinzu: „Als ich von Frankreich hergekommen bin, hatte ich nicht das Profil für diesen Klub. In ihm habe ich sehr großes Vertrauen.“

Eine kurze Erwähnung zu seinem Freund Dani Alves durfte auch nicht fehlen: „Alves muss unbedingt bei Barça bleiben. Er hat uns so viel Freude bereitet, ist ein großer Kämpfer und ein Gewinner. Er sollte die 22 noch für ein oder zwei Jahre tragen.“

Rücktritt aus der französischen Nationalmannschaft

Zum Schluss des Interviews tätigte Abidal ein paar Aussagen zur französischen Nationalmannschaft beziehungsweise der verpassten Weltmeisterschaft in Brasilien: „Es war eine riesige Enttäuschung für mich, nicht im Kader der Nationalmannschaft zu sein. Ich hätte meine Karriere gerne mit einem guten Gefühl beendet. Für mich ist das Thema Nationalmannschaft aber endgültig vorbei. Ich habe so hart gekämpft und hätte meine Laufbahn im Nationalteam nach der Weltmeisterschaft beenden wollen. Nun ist es jetzt an der Zeit, diese Tür für immer zu schließen.“

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