Luis Suárez: „Neben Messi und Neymar zu spielen, ist sehr leicht“

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Langsam aber sicher hat sich Luis Suárez in Barcelona eingelebt; auch seine Sperre ist schon so gut wie vergessen. In einem spannenden Interview sprach der Stürmer des FC Barcelona jetzt von seiner Ankunft in Katalonien, seinem neuen Coach, seinen Teamkollegen Lionel Messi und Neymar Jr. sowie vom kommenden Champions-League-Gegner Manchester City.

Luis Suárez 

war aufgrund seiner Sperre, welche er bei der WM in Brasilien als Strafe auferlegt bekam, offiziell von sämtlichen fußballerischen Aktivitäten verbannt worden. Diese Sperre nahm sich der Uruguayer offenbar zu Herzen und so sprach er am Tag seiner Präsentation davon, dass ihm das Tragen der Fußballschuhe Schmerzen bereite. Bezüglich dieser Tatsache fragte man nun nach seinem Wohlergehen. Seine Antwort lautete wie folgt: „Die Tage vergingen und ich fühlte mich immer wohler in meinen Schuhen. Es waren nur die ersten paar Tage, an welchen mir die Schuhe Schmerzen bereiteten.“

Laut eigenen Aussagen verlief die Anpassung reibungslos: „Es ist normalerweise immer kompliziert, sich in einem neuen Team zu etablieren – besonders beim FC Barcelona, aber ich bin ein Profi – ich muss damit umgehen können. Besonders die Anzahl meiner vielen Spiele erleichtert mir dies. Gerade bei mir ist das von großem Vorteil, da ich zuvor ja lange nicht spielte.“

Weiterhin führt der Südamerikaner aus: „Luis Enrique sagte mir, ich solle einfach das tun, was ich bisher immer tat und meinen Spielstil nicht ändern. Dies tat ich und somit konnte ich durch die Unterstützung meiner Teamkollegen, mich in jedem Spiel ein klein wenig mehr in der Mannschaft verankern.“

Über Luis Enrique als Trainer: „Er gibt mir eine Menge Selbstbewusstsein. Mit einem solch anspruchsvollen Coach bist du immer unter Spannung, du entspannst nicht und das ist gut so. Ein Trainer, der dir immer Druck macht, ist nützlich in einer Mannschaft. Des Weiteren ist es sehr ermutigend, dass er auf mich baut und mir sein Vertrauen zusprach.“

Danach folgten Fragen zu seinen Sturmkollegen Neymar und Messi. Der Neuzugang wurde gefragt, ob er denn denke, dass die gegnerischen Vereine Angst vor solch einer Sturmreihe haben: „Ich weiß nicht, ob sie Angst haben, aber sie müssen auf jeden Fall vorsichtig sein gegen den FC Barcelona, weil wir sehr viele großartige Spieler besitzen. Wir alle wissen wie gut Leo und Neymar sind. Ohne die Gegner zu unterschätzen, wissen wir, dass sie sehr achtsam sein müssen, weil diese zwei dazu in der Lage sind, ein Spiel ganz alleine zu entscheiden. Sie spielen jetzt schon eine Weile zusammen und man kann jedes Spiel sehen, wie gut das für das Team ist.“ […]  „Neben den beiden zu spielen ist sehr leicht. Sowohl im Training als auch im Spiel realisierst du, wozu beide in der Lage sind und das ist spektakulär. In jeder Situation können sie dich aufs Neue überraschen. […] Messi kann einfach drei bis vier Spieler auf sich allein ziehen und das tut er mit solch einer Leichtigkeit, während Neymar wahnsinnige Sololäufe beherrscht und diese in einer unübertrumpfbaren Geschwindigkeit ausübt.“

Luis Suárez: „Wir werden versuchen, die Saison mit Titeln zu beenden“

Außerdem wurde ein Blick auf den kommenden Champions League-Gegner Manchester City geworfen: „Meiner Meinung nach haben wir von allen möglichen Gegnern den Schwierigsten gezogen. Wir wollten nicht unbedingt gegen sie spielen, sie jedoch genauso wenig gegen uns. Wenn wir die Champions League jedoch gewinnen möchten, so müssen wir gegen starke Gegner antreten. City ist einer von denen. […] Manchester City besitzt eine typisch englische Abwehr. Außerdem haben sie Spieler in ihren Reihen, die ein Spiel entscheiden können. […] Um zu siegen, müssen wir 180 Minuten vollkommen konzentriert auf dem Feld stehen und alles geben. Wir müssen als Einheit auftreten.“

Abschließend wurde Luis Suárez nach einem Résumé für das Jahr 2014 befragt und was er sich für das kommende Jahr 2015 erhoffe: „Das letzte Jahr war für mich persönlich ein sehr hartes. Die Dinge, die geschahen waren ärgerlich und ich würde sie am liebsten schnell vergessen können. Ich bin froh, zum FC Barcelona gekommen zu sein, denn damit hat sich ein Traum erfüllt. Letzteres ist der Grund, weshalb das Jahr für mich trotz der schweren Momente ein wahnsinnig schönes Jahr war. Für das kommende Jahr wünsche ich mir Gesundheit und Wohlergehen für meine Familie und mich. Aus fußballerischer Sicht wünsche ich uns eine Menge Erfolg. Barça ist ein Klub, der das Potenzial hat, viele Titel zu ergattern. Wir werden versuchen, die Saison mit Titeln zu beenden.“ 

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