Neymar gegen Messi in China: Wer verdirbt wem die Suppe?

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Brasilien gegen Argentinien, Neymar gegen Messi – heute um 14:05 Uhr (MEZ) geht in China die Post ab, so viel können wir euch versprechen. Die Mannschaften treffen im Rahmen des Turniers „American Superclasic“ aufeinander und werden in der 96. Auflage sicher alles auspacken, was ihre magischen Treter nur hergeben – gegen den ewigen Rivalen zu gewinnen, ist schließlich Ehrensache. So sieht es auch Barça-Star Neymar und wünscht sich mit einem verschmitzten Grinsen nichts sehnlicher als eine kleine Schwächephase von Leo Messi.

„Ich hoffe, dass Leo keinen guten Tag erwischt. Wenn er zu nichts imstande sein wird, dann haben wir ein Chance auf den Sieg“, erklärte Neymar lachend den Reportern von Globosport auf die Frage, wie sein kongenialer Partner vom FC Barcelona zu stoppen ist. Für 90 Minuten werden die beiden Barça-Stars am Samstag Rivalen sein und alles in ihrer Macht stehende tun, um die prestigeträchtige Partie für sich zu entscheiden. Auch wenn dies bedeutet, dem Gegner vier Tore aufzuladen: „Ich scherze mit Leo vor dem morgigen Spiel herum. Ich habe ihm gesagt, dass er sogar drei Tore schießen kann. Letztendlich werden wir diejenigen sein, die gewinnen.“

Dass Neymar und Messi einen freundschaftlichen Umgang miteinander pflegen und sich auf und abseits des Platzes gut verstehen, dürfte sich bereits überall herumgesprochen haben. Für Neymar sei das Spiel an der Seite von Messi, dem – so seine Worte, „besten Fußballer der Welt“, eine große Ehre. Messi sei der Anker für die gesamte Mannschaft, bei dem alle Fäden zusammenlaufen und der das Spiel der gesamten Mannschaft vorantreibt.

Nur heute, da soll der vierfache Weltfußballer ein wenig auf die Bremse drücken, wenn es nach dem brasilianischen Samba-Kicker geht. Beim 96. Aufeinandertreffen der Fußballmächte soll das Nationalstadion in Peking in den unverkennbaren brasilianischen Farben eingehüllt werden. Für Brasilien bietet das Spiel die Gelegenheit, in einem wichtigen statistischen Punkt mit La Albiceleste gleichzuziehen. 35 Mal ging die Seleção in diesem Duell als Sieger vom Platz, gar nicht mal so schlecht. Doch die Bilanz hat aus Sicht der Brasilianer einen großen Makel: Die Argentinier konnten den Rasen gar 36 Mal erhobenen Hauptes verlassen, zum ersten Mal am 20. September 2014, als sie den Nachbarn mit 3:0 sehr schmerzhaft abfertigten. Sie sind übrigens die einzige Mannschaft in der Welt, die eine positive Bilanz gegen den fünffachen Weltmeister vorweisen kann.

Wenn wir aber nur dieses spezielle Format der „American Superclasic“ hernehmen, das seit 2011 ausgetragen wird, dann hat Brasilien die Nase vorn. Das erste Spiel 2011, ausgetragen in Córdoba, endete mit einem 0:0. Das Rückspiel konnten die Canarinhos dann aber mit 2:0 für sich entscheiden. Ein Jahr später in Goiânia gewannen die Brasilianer im Hinspiel 2:1. Nach 180 Minuten zeigte die Anzeigetafel aber ein 2:2, ein Elfmeterschießen musste für klare Verhältnisse sorgen. Wieder waren es die Brasilianer, die am Ende jubeln durften: Vier Mal konnten sie vom Elfmeterpunkt einnetzen, die Argentinier nur drei Mal. Somit ging auch die zweite Edition an das Land des Kaffees.

Lionel Messi als Herzstück des argentinischen Angriffsspiels wird diesmal sicher etwas gegen einen erneuten Triumph des Nachbarlandes einzuwenden haben. Die hochgepriesene brasilianische Verteidigung bestehend aus Thiago Silva, David Luiz und Marcelo wird sich warm anziehen müssen, wenn der kleine Argentinier zu einem seiner berühmt-berüchtigten Solos ansetzt und die Messi-Mania auch nach China überschwappt. Freuen wir uns auf einen wunderschönen Fußballnachmittag!

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