SSC Napoli – FC Barcelona: Die Stimmen zum Spiel

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Trotz einer Leistungssteigerung zum Spiel gegen Nice verlor der FC Barcelona das prestigeträchtige Topspiel gegen den italienischen Erstligisten SSC Napoli knapp mit 0:1. Für Trainer Luis Enrique kein Grund zur Sorge, der mit der Verbesserung im Gegensatz zu der Leistung gegen Nice höchst zufrieden war. Neben dem Trainer kamen an jenem Abend noch Pedro Rodríguez, Ivan Rakitić sowie der Pechvogel des Spiels Claudio Bravo zu Wort.

Nach dem Sieg gegen Recreativo Huelva und dem Unentschieden gegen den OGC Nice war es nun die erste Niederlage in den Testspiel-Wochen für die Blaugrana. Luis Enrique

wollte an diesem Abend aber die negativen Aspekte vorerst unberücksichtigt lassen: „Ich hebe nur die positiven Sachen hervor. Es ist schade um diesen Patzer am Ende.“ Der Coach fügte hinzu: „Wir haben besser gespielt als im Spiel gegen Nice. Ich denke, dass wir das bessere Team waren, aber solche Sachen passieren nun einmal im Fußball. Ein Unentschieden wäre verdient gewesen.“ Auch in diesem Spiel probierte der Trainer einige taktische Neuerungen aus und experimentierte mit vielen Jugendspielern. Der Trainer dazu: „Alle Spieler haben den gleichen Stand bei mir. Es lässt sich noch nicht sagen, wer für das erste Team und wer für die B-Mannschaft spielen wird.“

Selbstverständlich hat sich auch Claudio Bravo eine Erwähnung verdient: „Er hatte nicht viel zu tun. Aber wenn es etwas gab, dann hat er einen sicheren Eindruck gemacht.“ Auf das Gegentor angesprochen, antwortete Enrique: „Was ich Bravo erzählen werde? Dass er sich seine Vorderleute zur Brust nehmen sollte und ihnen sagen soll, dass sie Tore schießen sollen. Das sind Fehler, die nun einmal passieren. Es wird lediglich als eine Anekdote übrig bleiben.“ Auch über die Spieler Dani Alves, Alex Song und Ibrahim Afellay verlor der Coach ein paar Worte: „Alves ist ein Spieler unseres Kaders und ein guter noch dazu. Ich bin erfreut, dass er bei Barça ist. Über seine Zukunft haben wir noch nicht gesprochen“, und fügte hinzu: „Wir werden sehen, was mit ihnen (Anm.: Song und Afellay) passieren wird. Ich war klar und deutlich und wir werden sicherlich eine Lösung finden. Aber im Moment sind sie Spieler von Barça.“ Der Trainer fuhr zum Schluss noch mit Gerard Deulofeu fort, der in diesem Spiel nur knapp 15 Minuten Spielzeit erhielt: „Ich bin sehr zufrieden mit dem, was er in der Offensive bringt. Allerdings muss er noch einige Aufgaben in der Defensive erledigen.“

Pedro, Rakitić und Bravo zum Spiel

Pedro Rodríguez

„Wir haben uns auf dem Platz gut gefühlt und hatten unsere Chancen, um zu gewinnen. Allerdings waren wir vorne nicht genau genug.“

„Luis Enriques drei Hauptelemente, auf die er sein Hauptaugenmerk legt, sind die Positionierung, das Pressing und die Unterstützung aller Teamspieler für den anderen. Wir werden an diesen Sachen im Verlauf der Saison weiter hart arbeiten. Und ich bin mir sicher, dass dann auch die richtigen Ergebnisse auftauchen werden.“

„Bravo ist ein korrekter Spieler. Er hatte ein gutes Spiel. Diese Fehler können wirklich jedem einmal passieren. Ich gratuliere ihm aber trotzdem zu einer guten Leistung heute Abend.“

Ivan Rakitić

„Ich fühle mich täglich besser. Ich werde immer selbstbewusster und mein Verständnis mit meinen Teamkollegen entwickelt sich Tag für Tag immer weiter. Ich bin zwar noch nicht lange hier, aber ich werde weitermachen, um besser zu werden.“

„Generell war es ein gutes Spiel und wir hätten durchaus Tore schießen können. Wir wollen natürlich immer gewinnen. Das konnte man schon an der Art und Weise, wie wir spielen, sehen. Ich glaube, wir haben viele Chancen kreiert. Wir haben unsere Sache gut gemacht und gewinnen immer mehr an Selbstvertrauen.“

Zu Bravo: „Solche Sachen passieren nun einmal. Ich glaube, dass er eine sehr gute Partie abgeliefert hat und unser Vertrauen in ihm hat sich keineswegs verschlechtert.“

Claudio Bravo

„Ich bin sehr stolz, dass ich mein erstes Spiel absolviert habe. Ich hoffe, es folgen viele weitere.“

Zum Gegentor: „Ich war mir bei diesem Ball zu sicher. Es war ein langer Schuss und ich war zu entspannt. Solche Sachen können einem Torhüter immer mal wieder passieren. Ich weiß, was ich kann und was ich wert bin. Ich werde weiter hart an mir arbeiten.“

„Es ist besser einen Patzer in einem Freundschaftsspiel zu haben als später. Ich glaube nicht, dass es Einfluss auf meine Chance haben wird, in der nächsten Saison Stammspieler zu werden.“

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