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Flick stört sich an Xavi-Interview – Ex-Trainer berichtet von Entschuldigung

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Ein gegenüber Joan Laporta kritisches Xavi-Interview in der Woche der Präsidentschaftswahl beschäftigt den FC Barcelona. Hansi Flick ärgert sich über den Zeitpunkt der Veröffentlichung, will den Fokus auf die Champions League gegen Newcastle United nicht verlieren.

Xavi-Interview sorgt für Gesprächsstoff

Im elften Anlauf soll der sechste Henkelpott her – doch bevor der FC Barcelona in der Champions League die Weichen für den Einzug in das Viertelfinale stellen will, sorgt inmitten des Kampfs um das Präsidentschaftsamt vor der Wahl am Sonntag jetzt auch noch ein Interview von Xavi für reichlich Furore. Der Ex-Trainer kritisierte Joan Laporta scharf.

Dass das Gespräch mit der Zeitung LA VANGUARDIA ausgerechnet im Vorfeld des Hinspiels im Achtelfinale auswärts gegen Newcastle United (Dienstag, 21 Uhr) erschienen ist, stört Hansi Flick. Wenig verwunderlich wurde der Chefcoach am Montagabend in der Pressekonferenz das eine oder andere Mal mit Xavi, Laporta und der anstehenden Wahl konfrontiert.

„Weiß nicht, warum das Interview heute erscheint“

„Ich weiß nicht, warum das Interview heute erscheint. Okay, ich weiß es … Aber es ist eine der wichtigsten Wochen in der Saison, denn wir wollen in die nächste Runde. Wir haben hier ein Spiel und müssen uns auf das Spiel fokussieren“, stellte der 61-Jährige klar.

„Ich muss es klarstellen“: Xavi tritt gegen Laporta und Co. nach

Pikant: Flick hat seine Zukunft bei den Katalanen unlängst an die von Laporta gekoppelt. Bedeutet: Sollte dieser bei der Wahl gegen Herausforderer Víctor Font verlieren, droht zum Ende der Saison ein Abgang des Heidelbergers, dessen Vertrag eigentlich noch bis Mitte 2027 läuft. Font würde Flick nach eigener Aussage zwar halten wollen, Sportdirektor Deco dafür aber absägen. Dass Deutschlands früherer Nationaltrainer unter diesen Umständen weitermachen würde, darf bezweifelt werden.

Flick: „Ich genieße jeden einzelnen Tag“

Flick betonte, wie wichtig die momentane personelle Konstellation mit unter anderem jenem Deco und auch Bojan Krkić für den bisherigen sportlichen Erfolg war. „Erst einmal: Wir müssen die Wahl abwarten. Als ich hierherkam, hatte ich vom ersten Tag an ein gutes Gefühl mit Deco. Wir arbeiten großartig zusammen, auch mit Bojan. Wir analysieren nicht nur die Spieler der ersten Mannschaft, sondern auch Jugendspieler. Alles in Barcelona und bei Barça ist großartig. Ich bin anderthalb Jahre hier und genieße jeden einzelnen Tag. Wir konstruieren den Klub auch für die Zukunft. Wenn ich weg bin, dann kann der nächste Trainer vielleicht sagen: ‚Hansi hat einen fantastischen Job gemacht, ich habe eine gute Infrastruktur und so weiter.‘ Und das setzen wir jetzt um. Jeder von uns gibt alles für diesen Klub. Das ist das, was ich sagen will“, gab er eindringlich zu verstehen.

Xavi: „Flick kam vorbei, um sich zu entschuldigen“

Wie aus dem Xavi-Interview auch hervorging, habe Flick im Sommer 2024 das persönliche Gespräch gesucht, um etwas aus der Welt zu räumen. Der 46-jährige Katalane über seinen Nachfolger: „Er kam vorbei, um sich zu entschuldigen, als ich ihn fragte, ob der Klub tatsächlich mit ihm gesprochen hatte, während ich noch Trainer war – in jenen zwei, drei Wochen, als der Klub bereits beschlossen hatte, mich zu entlassen, ohne dass mir das jemand direkt gesagt hatte. Er entschuldigte sich, wir sprachen über zwei Stunden lang, es war wirklich toll. Der Klub hatte ihm eingetrichtert, mir nichts zu sagen. Deshalb kam er zu mir nach Hause, um sich zu entschuldigen. Er ist ein guter Kerl, sehr ehrenhaft.“

Was sagt Flick dazu? „Wir sind Kollegen, ich habe eine gute Beziehung zu ihm. Ich hatte Kontakt zu ihm, als ich Nationaltrainer war, habe ihn auch besucht, als ich Trainer in Barcelona wurde. Ich war bei ihm Zuhause, das war schön, aber letzten Endes ist es privat. Wenn ich meiner Frau etwas sage, ist es privat. Wenn ich etwas zu einem anderen Trainer sage, ist das privat. Ich werde das nicht kommentieren, denn ich weiß alles. Ich kenne die Wahrheit“, hielt er sich eher bedeckt.

Er war und ist darum bemüht, sich allein mit dem Sportlichen zu beschäftigen. Auf die Königsklasse, auf Newcastle, auf ein bestenfalls erfolgreiches Resultat auf englischem Boden. Flick: „Newcastle spielt sehr intensiv, wird uns Mann gegen Mann pressen. Sie sind sehr schnell im Umschaltspiel, wir müssen sehr gut verteidigen. Wir haben zwei Spiele und jedes Spiel zählt. Wir wissen aus der Runde gegen Atlético, wie wichtig das Hinspiel ist.“

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2 Kommentare

  1. Xavi verdient Respekt, weil er kurz nach Messis Abgang wieder den Ligatitel holte, was ihm nicht alle zugetraut hatten. Aber mit der Aussage “mit diesem Kader wird es schwierig Titel zu holen” hat er sichs mit der Klubführung verscherzt. Das wollen Sponsoren nicht hören und war eine dumme Aussage.
    Am Ende muss man sagen: Mit Xavi wäre es schwierig gewesen weitere Titel zu holen.

  2. 100% Profi. Xavi sollte sich diesbezüglich was von ihm abschauen. Warum ist es für die Welt wichtig zu wissen, dass Flick sich bei ihm entschuldigt haben soll? Flick kann nichts dafür, dass er von einem Board als besserer Trainer gesehen und an Stelle von Xavi Trainer wurde. Das ist typisch südländische Mentalität, Ego und Selbstdarsteller. Haben wir ja genug Schiris mit solchen Charakteristika.
    Wie Flick schon sagt: Das ist so eine verdammt wichtige Woche für uns. Wenn du Font pushen willst mach es doch nach dem Hinspiel. Font würde alles tun um aufzuholen und vermutlich ist er froh wenn wir mit dem Team erneut in der CL scheitern, weil er dann Laporta und Deco die Schuld zuschreiben kann.

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