• Geburtsdatum: 30.08.1993
  • Geburtsort: Torrent, Spanien
  • Nationalmannschaft: Spanien
  • Größe: 175 cm
  • Position: Sturm
  • Bildquelle: LLUIS GENE/AFP/Getty Images

Karriere

VereinZeitraum
CD Monte-Sión Torrent (Jugend) 1999-2003
Torrent CF (Jugend) 2003-2005
FC Valencia (Jugend) 2005-2009
FC Valencia B 2009-2012
FC Getafe (Leihe) 2012-2013
FC Valencia 2013-2016
FC Barcelona seit 2016

Zur Saison 2016/17 verpflichtete der FC Barcelona Paco Alcácer als Backup für Luis Suárez und, um den Konkurrenzkampf im Sturm anzuheizen. Bis heute kam Alcácer bei Barça nie über die Rolle des Backups hinaus, dabei hatte seine Karriere eigentlich sehr vielversprechend begonnen. Paco begann bereits früh mit dem Fußballspielen. Bereits im Alter von sechs Jahren spielte er bei CD Monte-Sión Torrent, ehe er 2003 dann zum Torrent CF wechselte. Torrent liegt in Valencia und somit war es bei seinem Talent auch keine große Überraschung, dass 2005 schließlich der große FC Valencia anklopfte. Bei den Fledermäusen machte Alcácer bald Karriere und spielte bereits ab 2009 im B-Team. Zwischenzeitlich wurde er an den FC Getafe ausgeliehen, ehe er sich endgültig als Stammspieler etablierte. Im Sommer 2016 ging für ihn dann ein Traum in Erfüllung, für den großen FC Barcelona zu spielen.

Spielweise von Paco Alcácer

Der Spanier kann in der Offensive fast alle Positionen spielen. Beiheimatet ist er allerdings im Sturmzentrum. Bei Barça musste er allerdings auch oft auf die Seiten ausweichen, wenn er gemeinsam mit Luis Suárez auflief. Grundsätzlich fühlt sich Paco im Kurzpassspiel relativ wohl und ist auch für seine vergleichsweise geringe Körpergröße relativ kopfballstark. Seine Defensivarbeit ist nicht immer konstant, nahm aber beim FC Barcelona wesentlich zu. Im Umschaltspiel verschleppt er Angriffe allerdings manchmal. Er "riecht" die Torchance, wenn man so will, nicht so schnell wie andere Strafraumstürmer. Im Ballhalten ist Paco Alcácer grundsätzlich auch relativ stark, während das Dribbling nicht zu seinen großen Stärken gehört. Der Abschluss von ihm ist meistens sauber, an der Chancenauswertung haperte es bei Barça manchmal allerdings ein wenig.

Alcácer in der Nationalmannschaft

Barças Nummer 17 durchlief bei Spanien so ziemlich jede Jugendmannschaft. Paco wurde im August 2014 das erste Mal von Vicente del Bosque nominiert. In der Qualifikation für die Europameisterschaft 2016 in Frankreich war er sogar Spaniens bester Torschütze. Beim Turnier wurde er dann schlussendlich aber nicht eingesetzt.

Interview von Paco nach seinem Wechsel

In seinem ersten Interview als Spieler des FC Barcelona sprach Paco mit Barça TV über den Wechsel und seinen neuen Arbeitgeber. Er zeigte sich begeistert und engagiert: „Ich freue mich, bei einem so großen Verein zu sein. Ich bin hier, um hart, bescheiden und professionell zu arbeiten. Stürmer leben von Toren und ich hoffe, dass ich in dieser Hinsicht erfolgreich sein werde. Ich will meinen Teil beitragen, indem ich Gutes bei Barça tue.“

Über die Integration in die Mannschaft macht er sich keine Sorgen: „Hierhin zu kommen, ist sehr aufregend. Sich anzupassen wird aber leicht, da ich einige von ihnen bereits kenne.“ So spielte der Valencianer bei seinem Ex-Verein schon mit André Gomes, Jordi Alba und Jérémy Mathieu zusammen; für Spanien stand er schon mit Iniesta, Busquets und Gerard Piqué auf dem Platz.

Neue Bekanntschaft wird er allerdings mit seinen Kollegen aus der Offensivabteilung schließen müssen. Die Hierarchie innerhalb der Mannschaft und seine zukünftige Rolle als Ersatzmann hat er anscheinend angenommen: „Messi, Suárez und Neymar sind die drei besten Spieler der Welt. Es ist ein Privileg, neben ihnen spielen zu können.“

Transfergerüchte

Da der Spanier beim FC Barcelona nicht gerade als Erfolgstransfer gilt, halten sich die Gerüchte über einen möglichen Abgang hartnäckig. Gerade aus England soll es Interesse geben (u. a. Watford), aber auch Valencia soll einer Rückkehr gegenüber nicht abgeneigt sein. Barça will seine Investition zumindest zu großen Teilen zurück erhalten. Daher gibt es bei der Ablösesumme wahrscheinlich ziemliche Unterschiede. Gut 30 Millionen Euro will nämlich Stand jetzt offensichtlich kein Verein bezahlen. Die Frage ist, ob Paco bei einem guten Angebot für Munir eventuell bleibt, denn einen Backup-Stürmer für Suárez will Ernesto Valverde wohl in seinem Kader haben. Auch über einen Abgang von sowohl Paco Alcácer als auch Munir El Haddadi wurde schon gesprochen. Die Entwicklungen hier bleiben abzuwarten. Alcácer hat in jedem Fall noch einen Vertrag bis 2021 bei Barça.