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Barça beschwert sich über Schiedsrichter: „Führt zu wachsendem Misstrauen“

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Nach der Polemik rund um das wegen einer hauchdünnen Abseitsposition von Pau Cubarsí zurückgenommene Tor beim Copa-del-Rey-Debakel gegen Atlético Madrid (0:4) lässt der FC Barcelona mit seiner Kritik an der Schiedsrichterei in Spanien nicht locker. Die Katalanen reichen eine offizielle Beschwerde ein.

„Tiefe Besorgnis über wiederholte Anwendung uneinheitlicher Kriterien“

„Der FC Barcelona teilt mit, dass er am Samstag, den 14. Februar, ein formelles Schreiben an den spanischen Fußballverband (RFEF) gesendet hat. Darin äußert der Verein seine tiefe Besorgnis über die wiederholte Anwendung uneinheitlicher Kriterien.

In dem Schreiben werden folgende Kernpunkte aufgeführt:

1. Fehlende Einheitlichkeit bei Disziplinarmaßnahmen

Der FC Barcelona prangert die unterschiedlichen Entscheidungen bei identischen Aktionen an, insbesondere im Hinblick auf Disziplinarmaßnahmen. Diese Ungleichbehandlung erweckt den Eindruck von Doppelstandards und widerspricht den Grundsätzen der Fairness, Gleichbehandlung und Rechtssicherheit, die den Wettbewerb bestimmen sollten.

2. Widersprüchliche Kriterien bei Handspielen

Der Verein hebt die uneinheitliche Auslegung von Handspielen im Strafraum hervor, selbst in Spielen, die von denselben Schiedsrichtern geleitet werden. Diese mangelnde Einheitlichkeit verstärkt den Eindruck von Willkür und fehlender Vorhersehbarkeit bei der Regelauslegung.

3. Häufung schwerwiegender Fehler

Neben vereinzelten Vorfällen verweist der FC Barcelona auf die wiederholten, eklatanten Schiedsrichterfehler während der gesamten Saison, von denen viele spielentscheidend und für den Verein nachteilig waren. Diese Häufung beeinträchtigt unmittelbar die Integrität des Wettbewerbs und führt zu wachsendem Misstrauen.

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4. Anwendung und Transparenz des VAR

Der Verein äußert berechtigte Zweifel an der Nutzung und korrekten Anwendung der Technologie, insbesondere bei Entscheidungen, die mit denkbar knappem Ergebnis getroffen wurden und nicht durch schlüssige technische Erklärungen untermauert sind. Auch die mangelnde Transparenz bei der Verwaltung und Veröffentlichung der VAR-Audioaufnahmen wird kritisiert.

5. Kriterien für Monitorüberprüfungen

Der FC Barcelona bemängelt das Fehlen klarer und einheitlicher Kriterien für die Zuweisung von Schiedsrichtern zur Überprüfung von Spielsituationen am Monitor. Dies trägt zu einem Gefühl der Unsicherheit und Ungleichbehandlung bei der Entscheidungsfindung bei.

Der Verein möchte klarstellen, dass diese Initiative nicht die Professionalität der Schiedsrichter infrage stellt, sondern vielmehr eine dringende Überprüfung der angewandten Kriterien fordert, um Folgendes zu gewährleisten:

  • Einheitlichkeit der Schiedsrichterentscheidungen
  • Gleichbehandlung aller Vereine
  • Glaubwürdigkeit und Prestige der Wettbewerbe

Darüber hinaus fordert der FC Barcelona die vollständige Veröffentlichung aller VAR-Audioaufnahmen, unabhängig davon, ob eine Überprüfung auf dem Spielfeld stattgefunden hat, als wesentliche Maßnahme für Transparenz und die Ausbildung der Schiedsrichter.

Schließlich schlägt der Verein die Erstellung eines spezifischen Disziplinarkodex oder -reglements für Schiedsrichter vor, das öffentliche und transparente Konsequenzen bei schwerwiegenden Fehlern oder Fahrlässigkeit festlegt, um das Vertrauen in das System zu stärken. Dieser Vorschlag dient nicht allein der Wahrung der Vereinsinteressen, sondern trägt vielmehr zu einem reibungslosen Ablauf des Wettbewerbs und zum Wohle aller Vereine bei, mit dem Ziel, ähnliche Situationen künftig zu vermeiden und einen klaren, stabilen und fairen Rahmen für alle zu gewährleisten.

Der FC Barcelona verlangt, dass seine Forderungen mit größter Ernsthaftigkeit geprüft werden und dass konkrete Maßnahmen ergriffen werden, um ein erneutes Auftreten ähnlicher Situationen in der Zukunft zu verhindern.“

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