Das ist keine Überraschung: Joan Laporta setzt sich bei der Präsidentschaftswahl durch, geht damit in eine weitere Amtszeit als Oberhaupt des FC Barcelona. Víctor Font unterliegt erneut.
Präsidentschaftswahl: FC Barcelona gibt Ergebnis bekannt
Der nächste Präsident des FC Barcelona steht fest – und es ist der bisherige: Es geht mit Joan Laporta weiter. Der 63-Jährige hat sich am Sonntag bei der Wahl gegen seinen einzigen Widersacher, Víctor Font, durchgesetzt, fungiert somit fünf weitere Jahre als Oberhaupt des katalanischen Weltvereins. Genauer: vom 1. Juli 2026 bis zum 30. Juni 2031. Rafael Yuste, üblicherweise Vizepräsident von Laporta, bleibt bis zum Ende der Saison interimsweise der Klubchef.
Schon im März 2021 hatte Laporta im Duell mit Font die Oberhand behalten. Damals hatte er mit 54,28 Prozent deutlich triumphiert, sein zehn Jahre jüngerer Rivale 29,99 Prozent erhalten. Das vorläufige Ergebnis mit 25,05 Prozent ausgezählten Stimmen hat es in sich: 69,38 Prozent für Laporta, 28,58 für Font.
Wahlbeteiligung bei 42,34 Prozent
Von den nahmen 114.504 wahlberechtigten Mitgliedern nahmen 48.480 teil, das entspricht einer Wahlbeteiligung von 42,34 Prozent. Gewählt werden konnte an fünf Wahlstandorten in Katalonien: Camp Nou in Barcelona sowie in Girona, Tarragona, Lleida und Andorra. Die Wahl lief von neun bis 21 Uhr.
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Wiederwahl keine Überraschung
Laportas Sieg ist angesichts der sportlichen Entwicklung speziell seit der Verpflichtung von Hansi Flick im Sommer 2024 alles andere als überraschend, war vielmehr erwartbar. In der ersten Saison unter dem deutschen Trainer gewann die Blaugrana das nationale Triple bestehend aus Meisterschaft, Copa del Rey und Supercopa de España. In der Champions League scheiterte sie denkbar knapp erst im Halbfinale an Inter Mailand.
Dass Flick im Dezember förmlich mit einem Abgang gedroht hatte, sollte Laporta nicht erneut Präsident werden, stärkte dessen Position unter den Mitgliedern wiederum noch mehr. Auch wirtschaftlich gesundet Barça nach und nach. Das wiegt letzten Endes schwerer als so manch institutionelles Fettnäpfchen, in das der Verein unter Laporta getreten ist.
Laporta plant nur noch diese eine Amtszeit
Gemäß der Klubstatuten hätte Barça die Präsidentschaftswahl spätestens am 15. Juni durchführen müssen. Letztlich entschied man sich für den wiederum frühestmöglichen Termin an diesem 15. März. Laporta war erstmals von 2003 bis 2010 Barça-Boss, nun steht er vor seiner letzten Amtszeit – weil er das so möchte und bereits öffentlich ausgesprochen hat. Der Katalane im Dezember: „Dies wird das letzte Mal sein, dass ich kandidiere.“

Laporta muss liefern
in seiner ersten Amtszeit hat er Pep montiert
das hat mich damals beeindruckt
in der Politik ist es meist ungünstig, wenn jemand zu lange das Zepter schwingt
bin gespannt, wie wir uns in der Champions League verkaufen
Er hat schon viel geliefert. Zum Glück wurde er wieder gewählt. Mit Font würde es bergab gehen.
Ich freue mich das unser La Porta weiter macht, wir müssen diese Schulden endlich los werden. Visca Barça