Carles Aleñá: Beim FC Barcelona auf der Verkaufsliste?

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Wie auch Riqui Puig bekommt Carles Aleñá unter Ronald Koeman bisher keine Spielzeit. Schon letztes Jahr hat sich Aleñá auf der Suche nach Spielpraxis Real Betis auf Leihbasis angeschlossen. Doch der FC Barcelona könnte den Mittelfeldspieler im Winter sogar verkaufen.

Für zwei Eigengewächse ist die Situation beim FC Barcelona in der aktuellen Saison bisher alles andere als zufriedenstellend: Carles Aleñá und Riqui Puig – denn beide spielen bisher in den Planungen Ronald Koemans überhaupt keine Rolle. Die beiden La-Masia-Spieler stehen nun vor Wochen der Entscheidungen, was die eigene Karriere betrifft. Doch wie steht es um die beiden Mittelfeldakteure und welches Zukunftsszenario scheint für die sportliche Entwicklung am besten zu sein? Wir blicken auf die aktuelle Situation der beiden. Hier geht es zum Text über Riqui Puig.

Carles Aleñá: Winter-Leihe oder gar gleich Verkauf?

Wie auch Riqui Puig hat es Carles Aleñá in der bisherigen Saison unter Ronald Koeman äußerst schwer. Der 22-jährige Mittelfeldspieler befand sich zwar in jedem Spiel im Spieltagskader, kann in der Liga aber überhaupt keine(!) Einsatzminute nachweisen. Lediglich in der Champions League wurde er einmal in der 83. Minute gegen Dynamo Kiew eingewechselt.

Anders als Puig ließ sich Aleñá bereits in der vorherigen Spielzeit – als er in der Hinrunde unter Trainer Ernesto Valverde ebenfalls komplett außen vor war – im Winter an Real Betis verliehen, wo er immerhin regelmäßig Einsatzminuten sammeln konnte und nur in drei Liga-Partien nicht eingesetzt wurde. Seine Weiterentwicklung in Andalusien konnte er nun unter Koeman aber noch nicht zeigen. Doch der La-Masia-Youngster stellte unter Beweis, dass ein Aufenthalt bei einem spanischen Erstligisten für den Anfang der eigenen Karriere fördernd sein kann.

Gut möglich also, dass Aleñá wie schon in der letzten Saison im Winter erneut auf Leihbasis zu einem anderen Klub wechselt, schließlich ist die Situation mit der vor einem Jahr sehr gut vergleichbar. 

Im Gegensatz zu Riqui Puig würde bei Carles Aleñá wohl auch ein Verkauf infrage kommen, wenn der Mittelfeldspieler sich danach sehnen sollte, fester Bestandteil eines Projektes werden zu wollen. Laut eines Berichts der Mundo Deportivo würde Barça dem 22-Jährigen wohl eher keine großen Steine in den Weg legen – gerade deshalb, weil der Verein dringend Transfereinnahmen generieren muss.

 

Koeman: „Wenn er es verdient, wird Aleñá Minuten bekommen“

Ob Real Betis erneut an Aleñá interessiert ist, ist derzeit nicht überliefert, komplett abgeneigt wäre er gegenüber einem abermaligen Wechsel zu den Béticos eher nicht, so äußerte der Mittelfeldspieler im Mai gegenüber der Mundo Deportivo, wie wohl er sich in Andalusien fühlen würde: „Es wäre verrückt, wenn ich die Tür zu Betis schließen würde. Ich bin sehr glücklich, ich liebe die Stadt, ich habe hier mein erstes Kind bekommen und ich freue mich über die Art und Weise, wie der Klub mit den Spielern umgeht.“

Ronald Koemans Umgang mit ihm dürfte dem 22-jährigen hingegen wohl nicht gefallen, zumindest was die sportliche Berücksichtigung angeht – auch wenn Koeman jüngst über Aleñá sagte: „Er ist sehr darauf fokussiert, sich weiter zu verbessern. Es hängt von der Leistung in den Trainingseinheiten ab. Wenn er es verdient, wird er Minuten bekommen. Es liegt in den Händen des Spielers.“

Schlussendlich bleibt abzuwarten, wie Barça im anstehenden Transferfenster agieren wird – und ob Aleñá erneut die Flucht antritt. Der Verkauf einiger Bank-Spieler wird wohl unumgänglich zu sein, um den finanziellen Problemen entgegenzuwirken – und um die Transferziele Memphis Depay und Eric Garcia verwirklichen zu können. Einer davon könnte Carles Aleñá sein.

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