Champions League: Die Statistiken der Gruppengegner von Barça

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Die Auslosung der Champions-League-Gruppenphase 2014/15 brachte eine interessante Gruppe für den FC Barcelona zustande. Paris Saint-Germain, Ajax Amsterdam sowie APOEL Nikosia lauten die kommenden Kontrahenten der Katalanen. Da diesen Mittwoch die Königsklasse ihren Anfang findet, hat das Barçawelt-Team noch einmal einen Blick auf die Statistiken der Landesmeister aus Frankreich, den Niederlanden und Zypern geworfen und einige interessante Aspekte zum Vorschein gebracht.

APOEL Nikosia: Der Außenseiter, der nur überraschen kann

Den Auftakt in die internationalen Wochen macht zunächst APOEL Nikosia mit dem Hinspiel in Barcelona am 17. September. Der zyprische Meister gilt als klarer Außenseiter in der hochklassigen Gruppe F. Ein kleiner Rückblick in vergangene Champions-League-Spielzeiten des zyprischen Rekordmeisters zeigt aber, dass man in der Königsklasse des Fußballs absolut jeden Gegner nicht unterschätzen darf. 

Schauen wir uns zuerst einmal die Personalien von APOEL an. Dabei gelten speziell die Spieler John Arne Riise, Vinicius, Manduca, De Vincenti und Urko Pardo als Ausnahmespieler des Vereins. Des Weiteren besitzt der zyprische Rekordmeister und -pokalsieger mit Constantinos Charalambides einen Routinier in Sachen internationale Einsätze. Der offensive Mittelfeldspieler, vorwiegend auf der rechten Angriffsseite agierend, bringt es auf ganze 72 Partien in UEFA-Wettbewerben. Interessante Nebeninfo: Urko Pardo verbrachte acht Jahre im Jugendsystem der Blaugrana und spielte dabei auch mit späteren Spielern der ersten Mannschaft, wie Andrés Iniesta, Seite an Seite.

In den letzten fünf Jahren hatte Nikosia stets Höhen und Tiefen bei internationalen Teilnahmen zu verzeichnen. Besonders das Jahr 2011/12 sollte für APOEL aber ein historisches in der Vereinsgeschichte darstellen. Sensationell überwand man die Gruppenphase und kam bis ins Viertelfinale, in dem man sich erst Real Madrid geschlagen geben musste. Das nächste Jahr sollte sich wieder zu einer Enttäuschung entwickeln. Es gelang weder der Einzug in die Gruppenphase der Königsklasse noch in die der Europa League. In der abgelaufenen Spielzeit gab der zyprische Meister wieder ein kleines Lebenszeichen von sich und erreichte die Gruppenphase der Europa League. Nun gelang nach der sensationellen Spielzeit 2011/12 wieder der Einzug in eine Champions-League-Gruppenphase. Es wird das erste Aufeinandertreffen der Katalanen mit Zyperns Aushängeverein sein.

Ajax Amsterdam: Und täglich grüßt das Murmeltier

Schon in der letztjährigen Champions-League-Gruppenphase trafen die beiden Traditionsklubs aufeinander. Im Hinspiel ließen die Katalanen relativ wenig anbrennen und schickten die junge Mannschaft mit einem 4:0 wieder nach Hause, wobei ‚La Pulga‘ gleich drei Treffer erzielte. Das Rückspiel sollte jedoch einen anderen Ausgang nehmen. Völlig überraschend verlor die Truppe von Gerardo Martino verdient mit 2:1. Grund genug für die Katalanen, um am 21. Oktober sowie dem 5. November eine lupenreine weiße Weste zu bewahren.

Den prominentesten Spieler stellt sicherlich Torhüter Jasper Cillessen dar. Der 25-Jährige schaffte es in die Stammelf der niederländischen Nationalmannschaft während der Weltmeisterschaft 2014 und kam dabei immerhin bis ins Spiel um Platz 3. Ferner wären da noch Arkadiusz Milik sowie Youngster Martin Fischer zu erwähnen. Mit Frank De Boer kommt zudem ein alter Bekannter für viele Barça-Fans zurück ins Camp Nou. Von 1999 bis 2003 spielte der Niederländer im Dress der Blaugrana und schoss dabei fünf Tore.

An die Erfolge vergangener Tage konnte der niederländische Traditionsklub in den letzten Jahren aber bei Weitem nicht mehr anschließen. In den letzten Jahren gelang kein Einzug in eine KO-Phase der Champions League. Der letztjährige Aufenthalt in der Gruppenphase beendete eine lange Abstinenz in der Königsklasse. Größtenteils waren Einsätze in der Europa League die Regel. In der letztjährigen KO-Phase der Europa League musste man sich schlussendlich dem FC Salzburg klar und deutlich geschlagen geben und die internationale Bühne verlassen. Die Devise für den niederländischen Rekordmeister ist relativ klar: Die Gruppenphase soll erfolgreich überstanden werden.

Paris-Saint Germain: Härtester Gegner um den Gruppensieg

Zu guter Letzt wäre da noch Frankreichs Topklub Paris-Saint Germain zu erwähnen. Die Franzosen sind seit der Übernahme einer Investorengruppe Dauergast in der Champions League und gelten jährlich als Kandidat im erweiterten Favoritenkreis. Fünf Mal trafen der FC Barcelona und Paris-Saint Germain aufeinander und die Bilanz ist dabei sehr ausgeglichen. Einem Sieg der Katalanen steht einer der Pariser gegenüber. Zusätzlich kommen noch drei Unentschieden hinzu. Das jüngste Aufeinandertreffen fand in der Saison 2012/13 statt, in der sich die Blaugrana mithilfe der Auswärtstorregel nach zwei Unentschieden für die nächste Runde qualifizieren konnte.

Einen besonderen Blick gilt es auf die Sturmreihe von PSG zu werfen. Mit Zlatan Ibrahimović, Edinson Cavani, Javier Pastore sowie Ezequiel Lavezzi finden sich prominente Namen im Kader von Laurenc Blanc wieder. Die Namen Thiago Motta sowie Maxwell dürften sich, neben Ibrahimović, noch im Gedächtnis eines jeden Culé befinden. Mit dem FC Barcelona erreichten die beiden gebürtigen Brasilianer sowohl nationale als auch internationale Erfolge und waren sechs beziehungsweise drei Jahre bei den Katalanen tätig. Das Innenverteidiger-Pärchen Thiago Silva sowie David Luiz hat sich an dieser Stelle auch eine Erwähnung verdient. Insgesamt knapp 90 Millionen Euro waren die beiden brasilianischen Nationalspieler den Parisern wert, womit Luiz und Silva das teuerste Innenverteidiger-Duo der Welt bilden.

Erst in der Saison 2012/13 erfolgte der Sprung in die Eliteklasse Europas. Davor schlug sich der französische Klub mit Müh und Not sowohl in der Meisterschaft als auch in den internationalen Bewerben durch; der Sprung an die absolute Spitze wurde aber für eine lange Zeit nicht erreicht. In der abgelaufenen Saison gelang den Franzosen der erneute Einzug in das Viertelfinale der Champions League, in dem man sich erneut denkbar knapp gegen den FC Chelsea geschlagen geben musste. Nach einem Sieg im Hinspiel zeigte man im Rückspiel eine desolate Leistung und schied ohne Ibrahimović aus der Königsklasse aus. Dieses Jahr ist das erstmalige Erreichen des Champions-League-Halbfinals verständlicherweise das selbsterklärte Ziel des ambitionierten Topvereins.

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