Champions League: Wissenswertes zum Auftakt und zu den Gruppengegnern des FC Barcelona

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Sehnsüchtig erwarten die Fans in ganz Europa und in anderen Teilen der Welt den Beginn der neuen Champions-League-Saison. Der erste Spieltag beginnt zum Glück bereits heute. Um 20.45 Uhr wird der FC Barcelona mit Celtic Glasgow seinen ersten Gegner im heimischen Camp Nou empfangen. Für das Team um Luis Enrique heißt es, die Heimniederlage vom vergangenen Ligaspieltag möglichst schnell wieder vergessen zu machen. Wissenswertes zum Auftakt der Gruppenphase und zu den weiteren Gruppengegnern Manchester City und Borussia Mönchengladbach erfahrt ihr in diesem Artikel.

Nach der neulichen 2:1-Niederlage gegen Deportivo Alavés am letzten Samstag, einer Erholungseinheit am Sonntag und dem gestrigen Abschlusstraining sind die Gedanken der gesamten Mannschaft auf die kommende Partie in der Champions League gerichtet. Den Gegner wird man mit Sicherheit im Voraus gründlich analysiert haben. Sowohl beim Celtic FC als auch bei Manchester City und Borussia Mönchengladbach ist einiges in der Transferperiode passiert. Wir geben euch einen kurzen Überblick über die wichtigsten Ab- und Zugänge. Zum Einstieg ein paar interessante Fakten. 

Mit Celtic und Manchester City hat Barça zwei Gegner vor sich, gegen die man schon häufiger antreten musste. Gegen Celtic spielte man in  den letzten fünf Jahren zweimal in der Gruppenphase: So traf man in der Saison 2012/13 aufeinander und musste sich im Rückspiel mit 2:1 geschlagen geben. Das Hinspiel wurde genauso wie die beiden Spiele in der Saison 2013/14 gewonnen. Nennenswert ist hierbei das Rückspiel, welches mit 6:1 für sich entschieden werden konnte. Für Neymar bleibt dieses Spiel in guter Erinnerung: Er erzielte seinen ersten Champions-League-Hattrick. Und vor nicht allzu langer Zeit traf man im ersten Vorbereitungsspiel im Juli dieses Jahres aufeinander; Barça gewann mit 3:1. Manchester City ist ebenfalls ein gut bekannter Gegner für den FC Barcelona. Zweimal in Folge traf man 2013/14 und 2014/15 im Achtelfinale aufeinander, wobei Barça jedoch insgesamt ohne Probleme ins Viertelfinale einziehen konnte.

Völlig unbekannt für die Mannschaft von Luis Enrique ist jedoch das Team von André Schubert, Trainer von Borussia Mönchengladbach. Nur im Rahmen des Joan Gamper Pokals 1971 und 1972 begegnete man sich bisher. Allerdings sind einige Spieler der Borussia bereits gegen Barça aufgelaufen, darunter Álvaro Domínguez mit Atlético Madrid und Christoph Kramer mit Leverkusen.   

Pep Guardiola kehrt nach Hause zurück

Manchester City ist wohl diejenige Mannschaft, die am ehesten mit Barça um den ersten Platz konkurrieren können wird. Mit der Ankunft von Pep Guardiola ist auch ein deutlicher Umbruch nach Manchester gekommen: 15 Spieler wurden ausgeliehen und weitere vier verkauft. Unter den verliehenen Spielern sind auch bekannte wie der frühere Stammtorwart Joe Hart (FC Turin), Edin Dzeko (AS Rom), Stefan Jovetic (Inter Mailand), Mangala (Valencia), und Samir Nasri (FC Sevilla). Gleichzeitig hat man sich hinreichend und für viel Geld in jedem Bereich der Mannschaft verstärkt: Neben Bravo zählen John Stones (Innenverteidigung), Ilkay Gündogan (Zentrales Mittelfeld), Leroy Sané und Nolito (beide Flügelstürmer) zu den Neuzugängen. Insgesamt hat man sich diese Spieler rund 170 Millionen Euro kosten lassen – Sané (50 Mio.) und Stones (ca. 56 Mio.) waren hierbei die teuersten.

Zusammen mit Kompany kann man auf eine starke Verteidigung bauen, Gündogan, David Silva und Kevin de Bruyne werden in der Offensive das Spielgeschehen kontrollieren und die schnellen Raheem Sterling, Jesús Navas, Leroy Sané und Agüero bedienen können. Interessanterweise wurde Yaya Touré zum zweiten Mal – erstmals geschah dies beim FC Barcelona – von Pep zumindest vorläufig aussortiert und nicht in den Champions-League-Kader für die Gruppenphase nominiert. Insgesamt stellen die Citizens einen der besten Kader in Europa und mit Guardiola einen Trainer, der die Mannschaft taktisch auf einen Gegner wie Barcelona einstellen kann. Denn Pep wird nach dem Misserfolg mit Bayern gegen seinen Ex-Klub umso mehr gewinnen und ihm den ersten Platz der Gruppe wegschnappen wollen. Und einen guten Einstand hat er bereits hinter sich: Mit vier Siegen in den ersten vier Ligapartien, darunter im Manchester-Derby am vergangenen Wochenende, steht Manchester City auf dem ersten Tabellenplatz.

Borussia Mönchengladbach: Fünf Abgänge und fünf Zugänge

In der CL-Qualifikation setzten sich die Fohlen eindrucksvoll mit insgesamt 9:2 gegen BSC Young Boys durch und sicherten sich somit das Ticket für die Gruppenphase. Die Bilanz der Transferperiode fällt bei Gladbach wie folgt aus: Zu verzeichnen gibt es fünf Ab- und fünf Zugänge. Der wichtigste Abgang geschah in Form von Granit Xhaka (FC Arsenal). Mit den Neuzugängen Jannik Vestergaard (Werder Bremen), Christoph Kramer (Leverkusen) und Tobias Strobl (Hoffenheim) hat man die Innenverteidigung sowie das defensive Mittelfeld gestärkt. In der Offensive setzt man weiterhin auf den schnellen Ibrahima Traoré sowie André Hahn zusammen mit Raffael, Lars Stindler und auch Thorgan Hazard – Bruder von Eden Hazard. 

Celtic FC: Etwas Verstärkung in Angriff und Verteidigung

Seit dem ersten Aufeinandertreffen im International Champions Cup hat sich beim schottischen Meister auch etwas getan. Neben dem bewährten Stürmer Leigh Griffiths, der in der letzten Saison 40 Tore erzielte, hat man sich offensiv mit Scott Sinclair (Aston Villa, Linksaußen) und Moussa Dembélé (Fulham, MIttelstürmer) verstärkt. In der Defensive ist besonders der 35-jährige Kolo Touré zu nennen (Innenverteidigung). 

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass Manchester City natürlich der größte Konkurrent im Kampf um den ersten Tabellenplatz sein wird. Im Vergleich zu den vergangenen Saisons sind die Citizens um einiges stärker geworden. Dennoch ist auch in dieser Gruppe alles machbar für den FC Barcelona, Manchester City wird aller Wahrscheinlichkeit nach auf dem zweiten Platz landen. Das Parallelspiel Gladbach – Manchester wird aber auch offenbaren, ob die Borussia unter Andre Schubert fähig sein wird, um den zweiten Platz zu kämpfen. Ansonsten steht für die Fohlen der dritte Platz in der Gruppe bereit, während Celtic wohl als Letzter ausscheiden wird. Allerdings muss sich der FC Barcelona hochkonzentriert präsentieren, denn jeder der diesjährigen Gruppengegner hat durchaus das Potenzial, jeden Fehler zu bestrafen. Unterschätzt werden sollte niemand, auch nicht Celtic, das am letzten Wochenende ihren Erzrivalen, die Glasgow Rangers, mit 5:1 besiegen konnte. Vor allem zu Hause kann Celtic gefährlich werden – eine große Rolle kommt dabei den schottischen Fans zu, die immer eine großartie Atmosphäre im heimischen Celtic Park schaffen.  

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