Doppelpack gegen Inter: Suárez rettet Barça bei Messis Rückkehr

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Fehlstart in der Champions League gerade noch so vermieden: Nach schwacher erster Halbzeit drehte der FC Barcelona gegen Inter Mailand auf und konnte den Rückstand durch zwei Tore von Luis Suárez doch noch in einen 2:1-Sieg umwandeln. Zudem kehrte Superstar Lionel Messi zurück und hatte im entscheidenden Moment natürlich seine Füße im Spiel.

Die Startformation von Ernesto Valverde enthielt keine großen Überraschungen: Für den kurzfristig ausgefallenen Júnior Firpo rückte Nélson Semedo auf die linke Abwehrseite, Sergi Roberto ersetzte den Portugiesen rechts. Im Mittelfeld sollten Sergio Busquets, Arthur und Frenkie de Jong für Kontrolle sorgen und im Angriff ereignete sich die Rückkehr Lionel Messis, der neben Antoine Griezmann und Luis Suárez auflief.

Nachdem Barça bemüht war, kontrolliert in die Partie reinzufinden, schlugen die Gäste aus Mailand bereits nach zwei Minuten eiskalt zu. Lautaro Martínez lauerte auf einen langen Ball aus dem Mittelfeld, behauptete sich im Laufduell gegen Clément Lenglet und schob die Kugel souverän am machtlosen ter Stegen vorbei in die Maschen – die kalte Dusche für Barcelona (2.).

Die Katalanen mussten sich erstmal sammeln und zogen ihre übliche Ballzirkulation auf, jedoch zum wiederholten Mal ohne das nötige Tempo oder Kreativität. Zwar kontrollierte man so das Spiel, verpasste es aber, sich Chancen zu erspielen und lud Inter immer wieder zu Kontern und Nadelstichen ein. Nach ein paar harmlosen Versuchen aus der Distanz durch Messi und Suárez gab der FC Barcelona die Kontrolle gegen Ende des ersten Durchgangs aber wieder aus der Hand und konnte sich kurz vor der Pause bei ter Stegen bedanken: der Schlussmann fischte einen Kopfball aus dem unteren Eck und bewahrte seine Mannschaft dadurch vor einem größeren Rückstand, der durchaus in der Luft lag (38.). Inter war im Camp Nou in Durchgang eins die bessere Mannschaft, Barça hingegen war kaum wiederzuerkennen. 

Vidal und Dembélé bringen Schwung, Suárez dreht das Spiel

Kurz nach Wiederanpfiff wechselte Valverde Busquets aus und brachte Arturo Vidal. Der Chilene sollte für die fehlende Durchschlagskraft sorgen, wodurch de Jong auf die Sechs rückte und von dieser Position wesentlich mehr Einfluss aufs Spiel hatte. Barça riss das Spiel an sich und spielte nun wesentlich druckvoller Richtung Tor – und kam durch ein echtes Traumtor Marke Luis Suárez zum Ausgleich: der bis dahin komplett blasse Uruguayer verwandelte eine Flanke Vidals mustergültig per Volley aus 17 Metern unnachahmlich in die rechte untere Torecke zum Ausgleich (58.).

Kurz darauf hatte Griezmann bereits die Chance zu Führung, traf aber aus spitzem Winkel nur das Außennetz (61.). Die Einwechslung Ousmane Dembélés (66.) brachte nochmals mehr Dynamik in das Offensivspiel der Katalanen, die auf den Sieg drückten – während von Inter nun keinerlei Entlastung mehr kam.

Dembélé fügte sich gut auf dem linken Flügel ein und konnte zumindest zwei Abschlüsse verbuchen, die jedoch das Tor recht weit verfehlten (68.+70.).

Nach ein paar Minuten Verschnaufspause sorgte wenige Minuten vor Schluss erneut Luis Suárez doch noch für den erlösenden Treffer: Nach klasse Solo steckte Messi auf den Uruguayer durch, der den Ball perfekt mitnahm und so im Sechzehner frei vor Keeper Samir Handanovic cool vollendete (84.). Der Widerstand der Gäste aus Mailand war gebrochen, der FC Barcelona feierte so seinen ersten Sieg in der Champions League – ein durchaus glücklicher, denn überzeugend war besonders die erste Hälfte der Mannen von Ernesto Valverde nicht.

 

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