Gerard Piqué vor Manchester City: „Ich wollte mit der Nationalmannschaft und mit Barça aufhören“

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Vor dem großen Champions-League-Kracher gegen Manchester City stellte sich neben Luis Enrique auch Gerard Piqué den Fragen der Presse und gab dabei teils sehr tiefgründige Antworten. Dabei erklärte er genau seine Entscheidung, die Nationalmannschaft zu verlassen und die Gründe, warum er es gerade nach dem Spiel gegen Albanien verkündet hat. Nicht zu kurz kam auch Pep Guardiola und wie er den Fußball bei Barça und City verändert hat.

Gerard Piqué über…

…seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft:

„Ich würde vorher gern sagen, dass das die einzige Frage ist, die ich heute dazu beantworte; im November bin ich wieder bei der Nationalmannschaft und werde dort sprechen. Die Entscheidung steht fest, aber die Geschehnisse in Albanien waren übereilt. Ich wollte es in diesem Moment nicht sagen, aber dann lief diese heiße Nachricht von dem Trikot, von der bewiesen wurde, dass sie falsch ist, und dann dachte ich, ich sollte es sagen. Ich habe auf Twitter gelesen, die AS oder Marca haben mich rausgeworfen oder die Marionette von Florentino mit seinem OK diario, aber so ist es nicht. Sie haben mich nicht rausgeworfen, das war meine private Entscheidung. Das haben weder die Zeitungen, noch die Tweets gemacht. Die Entscheidung habe ich getroffen, weil ich verdiene, zu entscheiden, wann ich die Nationalmannschaft verlasse. Wenn wir uns qualifizieren, habe ich 10 Jahre mit der Nationalmannschaft gespielt, dann bin ich 31 Jahre alt. Es ist die beste Option; ich denke, dass es der Moment ist, einen Schritt zur Seite zu gehen, sodass die kommenden Generationen den Platz einnehmen können, den ich blockiere.“

…sein Tief nach der Weltmeisterschaft 2014: „Ich habe überlegt, mit allem aufhören. Mit der Nationalmannschaft, mit Barça, mit allem. Die Motivation ist alles. Wenn du für etwas nicht motiviert bist, dann lass es. Nach der Weltmeisterschaft hatte ich keine Motivation mehr, weiterzumachen. Ich habe mich entschieden, aufzuhören. Das habe ich so auch Vicente gesagt. Nachdem ich mit ihm geredet habe, habe ich meine Entscheidung geändert. Vielleicht habe ich alles viel zu jung gewonnen. Die Ankunft von Luis Enrique hat mich dann wieder motiviert. Jetzt fühle ich, dass ich in dem besten Moment meiner Karriere bin. Ich bin glücklich und genieße es, auf dem Feld zu stehen und zu spielen.“

„Vielleicht habe ich alles viel zu jung gewonnen“

…über das anstehende Spiel: „Das sind großartige Partien, die das Maximum von dir verlangen. Es ist ein völlig anderes City als letztes Jahr und in den vergangenen Saisons, in denen wir gewannen. Pep hat ihre Art, Fußball zu sehen und zu verstehen, geändert.“

…über die Tabellensituation: „Wir denken an die Klassifikation. Um weiterzukommen, müssen wir morgen gewinnen, es ist eine Schlüsselpartie. Es wäre ein großer Schritt, um ins Achtelfinale zu kommen und nahe dran am ersten Platz der Gruppe, weil der Abstand dann fünf Punkte betragen würde.“

…über Pep Guardiolas Ära bei Barça: „Pep hat uns alle gezeichnet. Es gibt ein vor und ein nach seiner Ankunft auf der Bank Barças; wir verstehen den Fußball auf eine andere Art, seit er hierher gekommen ist und die Geschichte des Vereins geändert hat. Mich hat er aus Manchester zurückgeholt und dafür bin ich ihm sehr dankbar, ich habe nur Worte des Lobes für ihn übrig.“

„Pep hat uns alle gezeichnet

…Luis Enrique und Guardiola: „Sie haben die gleichen Titel in den ersten beiden Jahren gewonnen. Auf persönlicher Ebene komme ich mit beiden sehr gut aus. Die Beziehung mit dem Team war bei beiden sehr gut. Luis hat alles reaktiviert nach einem Jahr mit Tata, in dem wir nichts gewonnen haben. Beide Epochen sind sich ähnlich, sie als Trainer sind sich ähnlich und wir erlebten zuvor jeweils eine harte Epoche, die uns sehr geschmerzt hat.“

…die Möglichkeit, dass Pep Spieler von Barça verpflichtet: „Er hat jetzt ein anderes, sehr wichtiges Projekt und ist ein einem Verein mit großem ökonomischen Potenzial, weshalb es normal ist, dass sie Spieler von Barça verpflichten. Es ist nichts Außergewöhnliches, dass er irgendeinen Spieler von Barça verpflichten will, das ist sein Recht; nur weil er vorher hier war, heißt das nicht, dass er keinen Spieler von hier verpflichten kann, das wäre dumm.“

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