Gerardo Martino: „Die Abwesenheit von Messi wird keine Entschuldigung sein“

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Nach der Liga ist vor der Champions League. Ein ums andere Mal geben die Pressekonferenzen von Tata Martino viel Einblick in die taktische Welt von Barça – so auch diesmal. Schwerpunkte der Pressekonferenz zum dienstägigen Schlager waren standardgemäß das Fehlen von Lionel Messi, die letztjährige Niederlage im Celtic Park und viele taktische Aspekte rund um den FC Barcelona sowie auch Celtic Glasgow.

Nicht zuletzt war auch noch die physische Komponente Gegenstand der Pressekonferenz.

Doppelte Herausforderung?

Gleich zu Beginn sah sich der Trainer des FC Barcelona mit der Frage konfrontiert, ob die Absenz von Messi und die Tatsache, dass man ein Jahr zuvor an Ort und Stelle mit 1:2 verloren hatte, das Spiel zu einer doppelten Herausforderung machen würde. Gerardo Martino gab daraufhin Folgendes zu Protokoll: „Es ist nicht leicht, den besten Spieler der Welt zu ersetzen, aber wir haben eine exzellente Mannschaft. Wenn wir keine gute Nacht erwischen, werden wir in keinster Weise die Abwesenheit von Messi als Ausrede geltend machen.“

Des Weiteren führte Tata aus: „Alle gehen davon aus, dass dieses Spiel ähnlich wird wie jenes der vergangen Spielzeit. Man muss sehen, ob das wirklich so eintritt.“ Um diesmal zum Erfolg zu kommen, müsse man jedenfalls präziser, schneller und mit mehr Beweglichkeit spielen. Es gehe darum vertikal zu spielen, um viele Freiräume zu schaffen.

Ohne Messi im Celtic Park

Die Abwesenheit von Messi blieb selbstverständlich weiterhin ein großes Thema dieser Pressekonferenz. Gerardo Martino verwies dazu auf einige Partien, in denen man auch ohne ‚La Pulga‘ gewinnen konnte. „Ich weiß nicht, ob es ein Test ist, ohne Leo zu spielen, weil wir bereits einige Male ohne ihn Spiele für uns entscheiden konnten. Möglicherweise kann man dieses Match deshalb als eines der besonderen Art kategorisieren, aber wir haben eine sehr gute Mannschaft, vollgepackt mit Spielern erster Klasse. Wir müssen ein starkes Spiel abliefern.“

Cesc Fábregas, Neymar und Alex Song

Anschließend gab Tata Martino noch interessante Einblicke in die Personalien Cesc Fàbregas, Neymar und Alex Song. Erstgenannter harmoniere auf der Position der ‚Falschen Neun‘ perfekt mit den hinter ihm spielenden Xavi, Iniesta und Busquets. Cesc sei mit allen Fähigkeiten ausgestattet, um auf dieser Position gefährlichsein zu können und habe das bereits mehrfach bewiesen.

Zu der Frage, ob man Neymar nicht auf der Position Messis spielen lassen könnte, gab der Coach folgende Antwort: „Die Saison ist noch lang, jetzt haben wir die zweite Situation ohne Messi. In der ersten haben wir Cesc das Vertrauen geschenkt, aber das heißt nicht, dass Neymar oder auch Alexis diese Position nicht spielen könnten. Wir haben einige Optionen, es geht darum, die beste zu wählen.“

Bezüglich Alex Song gebe es Überlegungen, ihn in die Startaufstellung zu beordern, jedoch nicht nur für dieses Spiel. Die Option, Song und Busquets zusammen aufzustellen, habe man zudem bereits länger im Hinterkopf. „Gegen Málaga standen sie bereits einige Minuten gemeinsam auf dem Platz. Es ist eine Idee, die wir immer im Hinterkopf haben. Ich sehe Song dabei allerdings als offensiven Mittelfeldspieler.“

Wie kann man im Celtic Park gewinnen?

Die Frage aller Fragen kommentierte Tata wie folgt: „Es ist ein Match, in dem wir uns ihrem Spiel anpassen müssen sowie auf die zweiten Bälle achten sollten. Wir müssen eine sehr weitreichende Kontrolle über das Spiel entwickeln, um nicht ihrer Spielweise zum Opfer zu fallen.“

Das alte Leid der hohen Bälle

Wie so oft war die körperliche Komponente wieder Thema einer Pressekonferenz. Diesmal gab es dafür aber gewichtige Gründe, vergleicht man die Körpergrößen der Spieler beider Mannschaften. Gerardo Martino ist sich dieser Tatsache natürlich bewusst und gab zu verstehen: „Wenn wir den Ball kontrollieren, die zweiten Bälle erobern und mehr Ballbesitz haben, hat der Rivale weniger Eckstöße und Standardsituationen. Wir müssen enorm wachsam sein, um vier, fünf Spieler mit der Köpergröße 1,90 Meter verteidigen zu können.“

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