Spieler des Spiels gegen PSG: Neymar, Dani Alves und Andrés Iniesta zaubern

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Mit 2:0 gewinnt der FC Barcelona sein Viertelfinal-Rückspiel in der UEFA Champions League. Ohne große Mühe setzte sich die Blaugrana gegen den Kontrahenten aus Frankreich durch. Hierbei wussten vor allem die Brasilianer Dani Alves und Neymar sowie der Spanier Andrés Iniesta zu überzeugen, aber auch der Rest des Teams lieferte eine solide Partie ab. Im Folgenden unsere Einzelbewertungen der Barça-Stars.

Marc-André ter Stegen:

Der Torhüter von Barça hatte heute nicht viel zu tun. Er bekam kaum Bälle auf den Kasten – wenn aber ein Schuss den Weg zum Tor fand, parierte der Deutsche ohne Fehl und Tadel.

Dani Alves: Nicht nur wegen seiner Traumflanke zum 2:0 auf Neymar Jr. ist Dani Alves heute in höchsten Tönen zu loben. Auch ansonsten war der Rechtsverteidiger gut ins Spiel eingebunden und konnte sogar einige eins gegen eins Situationen auf schönem Wege für sich entscheiden.

Gerard Piqué: Zu Piqué gibt es heute nicht viel zu sagen: Durch die wenigen Offensivbemühungen von PSG hatte der Katalane nicht viel zu tun. Ein Querschläger, der beim Zusehen schmerzte, war zu verbuchen. Auch ansonsten wirkte der Innenverteidiger nicht immer hundertprozentig konzentriert, was bei der wenigen Arbeit aber nicht weiter verwunderlich ist.

Javier Mascherano: Auch bei Javier Mascherano ist die Bewertung schnell abgegeben. Für den Argentinier gilt dasselbe wie für Gerard Piqué mit dem feinen Unterschied, dass Mascherano einige wirklich starke Aktionen in der Defensivarbeit vorzuweisen hatte.

Jordi Alba: Spritzig, schnell, flink und wenn gebraucht, dann zur Stelle. So schnell ist das Arbeitszeugnis für Jordi Alba ausgestellt.

Sergio Busquets (bis Minute 55): Auch hier gilt: Zwei bis drei herrliche Tacklings und ein solider Arbeitstag. Bäume riss aber auch Busquets heute nicht aus. Dennoch wusste er oftmals durch überragende Antizipation zu glänzen – mehr war nicht notwendig.

Andrés Iniesta (bis Minute 45): Von seiner Verletzung wiedergenesen spielte der zweite Kapitän der Blaugrana die wohl beste Hälfte seiner bisherigen Saison. Dribblings, Drehungen und schöne Pässe – alles war mit dabei. Die Torvorlage zum 1:0 durch Neymar ist auch nicht weiter zu kommentieren. Schlichtweg: Weltklasse. Don Andrés ist in dieser Form nicht zu ersetzen – was für ein Ausrufezeichen!

Ivan Rakitić: Der Kroate hatte am heutigen Tag einige Unsicherheiten in seinem Passspiel, aber ansonsten gibt es nicht viel zu kritisieren. Im Gegenpressing waren seine Bewegungen und Laufwege wie immer eine Augenweide. Auch dank diesem Umstand konnte sich PSG nie entfalten.

Lionel Messi: Der viermalige Weltfußballer gönnte sich heute über weite Strecken eine verdiente Ruhepause. Gefahr strahlte er immer aus, wenn er am Ball war – das liegt in seiner Natur. Bis auf ein paar schöne Dribblings und nette Ideen hatte aber auch der Zauberfloh heute nicht allzu viel zu bieten. Hie und da fehlte auch die Spritzigkeit.

Luis Suárez (bis Minute 75): Der Superstar war gewohnt viel unterwegs und unterstützte seine Teamkollegen, wann immer es ihm möglich war. Ein solides Spiel von ihm, wenngleich es heute nicht für einen Treffer reichte.

Neymar: Zwei Treffer, schöne Dribblings, immer gefährlich – Neymar machte ein gutes Spiel, auch wenn er sich in Hälfte zwei zu schonen wusste. Daran ist jedoch nichts auszusetzen – genau zur richtigen Zeit nimmt der Brasilianer wieder Fahrt auf und bestätigt sein Ausnahmetalent. Darüber hinaus präsentierte er sich kämpferisch vorbildhaft.

Xavi (ab Minute 45): Der Spanier wurde eingewechselt, um den wiedergenesenen Iniesta nicht zu verheizen. 55 von 58 Pässen brachte er an den Mann – in 45 Minuten wohlgemerkt. Ein solides Spiel vom „Maestro“.

Sergi Roberto (ab Minute 55): Solide, bemüht und zur Stelle, wenn er gebraucht wurde. Sergi Roberto spielte ordentlich und tat genau das, wofür ihn Luis Enrique eingewechselt hatte.

Pedro (ab Minute 75): Licht und Schatten: Pedro merkt man die fehlende Spielpraxis eindeutig an. Nach teilweise starken Aktionen folgten katastrophale Fehlpässe oder Missverständnisse. Die abschließende Torchance für Messi bereitete er jedoch technisch äußerst versiert vor.

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