Ter Stegen vor Champions-League-Kracher: „Musste mein Spiel ändern“

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Vor dem Duell gegen die Bayern (Mittwoch, 20:45) hatte die UEFA noch eine kleine Unterredung mit Barça-Torhüter Marc-André ter Stegen. Der Deutsche kam erst vergangenen Sommer in die katalanische Metropole und sieht sich nun bereits einem Einsatz im Halbfinale der Champions League gegenüber. Grund genug, um die bisherige Reise bei der Blaugrana Revue passieren zu lassen.

Es scheint so, als ob sich die Form, das Selbstvertrauen und der Rhythmus bei Barça weiterhin verbessern. Sehen Sie das auch so?

Ja, ich denke schon. Wir haben uns seit dem Beginn der Spielzeit sehr gut entwickelt. Wir hatten einen schwierigen Start, fanden dann aber eine Art Beständigkeit. Ich denke, dass wir uns nach und nach verbessert haben – auch durch die Spiele in der Champions League. Nun finden wir uns in einer ausgezeichneten Position wieder. Wir sind auf einem guten Weg in der Liga, im Finale der Copa – es könnte momentan kaum besser sein. Es wäre wunderbar, wenn wir das bis zum Ende der Saisonso fortführen könnten.

Sie sind als eher junger Spieler in ein neues Land gekommen. Was haben Sie in ihrem ersten Jahr bisher gelernt?

[…] Es ist eine andere Art und Weise Fußball zu spielen – somit musste ich mein persönliches Spiel ein wenig ändern. Aber ich bin froh, dass wir bei Gladbach eine ähnliche Spielweise praktizierten. Für mich ist es jedoch schwer, immer wieder innerhalb und dann wieder außerhalb der Startelf zu stehen, aber das ist Teil der Entwicklung eines Spielers. Ich bin glücklich, dass ich in der Champions League spielen kann und wir im Finale der Copa del Rey stehen. Das ist auch eine Belohnung für meine Leistung.

Wie fühlt es sich an, in der Champions League zu spielen?

Es ist ein großartiges Gefühl. Man verbindet immer etwas mit der Champions-League-Hymne – für uns Spieler ist es etwas ganz Besonderes. Wenn die Hymne ertönt, weiß ich, dass es Zeit für die Champions League ist und bekomme eine Gänsehaut.

Was denken Sie über ihr neues Zuhause?

Das war eine große Veränderung – von Mönchengladbach in so eine große Stadt zu kommen. Es ist das erste Mal für mich, dass ich von daheim weg bin – ja, es ist eine große Veränderung samt anderer Kultur. Es ist etwas ganz Neues, auf das ich mich aber freute – und das aus gutem Grund. Es ist nicht nur der Fußball, der hier fantastisch ist, auch alles rundherum.

Das Finale der UEFA Champions League ist dieses Jahr in Berlin. Haben Sie daran gedacht, wie es sein würde, wenn sie das in ihrem Herkunftsland bestreiten könnten?

Sowohl Trainer als auch Spieler – inklusive mir selbst – mögen es nicht, zu weit in die Zukunft zu blicken; es ist viel zu früh dafür. Aber wenn wir von Spiel zu Spiel sehen und konzentriert bleiben, auch in der Liga, haben wir eine gute Chance. Das ist unser Ziel und wir hoffen, dass wir es erreichen.

Spüren Sie, wie wichtig es für den Klub ist, diese Trophäe zu gewinnen?

Die Champions League ist immer ganz speziell. Ich denke, dass jeder Spieler, jeder Fan und jeder Trainer diese Trophäe gewinnen möchte. Es ist unglaublich und eine der größten Meilensteine, die man im Fußball erreichen kann. Dafür kämpfen wir jeden Tag.

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