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Warum diesmal keine Champions-League-Hymne in den Stadien läuft

StartChampions LeagueWarum diesmal keine Champions-League-Hymne in den Stadien läuft

Am vierten Spieltag der Champions League ertönt die Hymne vor dem Anstoß in spanischen Stadien nicht. Das ist der Hintergrund.

Diesmal keine Hymne bei der Champions League

Ungewöhnliches Bild in der Champions League: Als die Mannschaften am Dienstag in den spanischen Stadien – Barcelona, Madrid und Villarreal – nach dem Einlauf ihre Positionen eingenommen hatten, erklang die Hymne der Königsklasse diesmal ausnahmsweise nicht. Die Spieler und Schiedsrichter standen wie gewohnt, jedoch war dabei nicht die ikonische Musik des Wettbewerbs zu hören. Passend dazu wurde im Mittelkreis auch nicht das berühmte Transparent mit dem Champions-League-Ball gewedelt.

Was ist der Hintergrund? Es lag nicht etwa daran, dass in den Stadien zufälligerweise etwa technische Probleme auftraten. Vielmehr hat die UEFA angeordnet, angesichts der Tragödie in der zweiten spanischen Liga sowie des Zugunglücks von Toledo im Camp Nou, Estadio Metropolitano und Estadio de la Cerámica auf die Hymne zu verzichten. Aus Respekt und als Zeichen der Trauer.

Jesús de Miguel, ein Stürmer von CD Tenerife, ist am Dienstagmorgen an der Folge eines brutalen Zusammenstoßes mit dem Torwart des FC Andorra, Jesús Owana, verstorben. Der Keeper war am Montag aus seinem Tor herausgeeilt und hatte den Angreifer ohne Rücksicht auf Verluste mit voller Härte im Brustbereich getroffen. Inzwischen hat die spanische Polizei wegen des Todesfalls Ermittlungen gegen Owana aufgenommen.

De Miguel wurde nur 30 Jahre alt, der gebürtige Madrilene erlitt zunächst einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Trotz erfolgreicher Wiederbelebungsmaßnahmen und der anschließenden intensivmedizinischen Behandlung im Krankenhaus verschlechterte sich sein neurologischer Zustand, ehe er verstarb.

Am 28. Oktober war es wiederum zum schweren Zugunglück in der spanischen Provinz Toledo gekommen, das mindestens 69 Todesopfer und mehr als 80 Verletzte forderte. Nahe der Gemeinde Urda kollidierte ein Hochgeschwindigkeitszug der staatlichen Bahngesellschaft Renfe mit einem stehenden Zug des privaten Betreibers Iryo. Durch die Wucht des Aufpralls entgleisten mehrere Waggons, einige stürzten eine Böschung hinunter.

 

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Am vierten Spieltag der Champions League ertönt die Hymne vor dem Anstoß in spanischen Stadien nicht. Das ist der Hintergrund.

Diesmal keine Hymne bei der Champions League

Ungewöhnliches Bild in der Champions League: Als die Mannschaften am Dienstag in den spanischen Stadien – Barcelona, Madrid und Villarreal – nach dem Einlauf ihre Positionen eingenommen hatten, erklang die Hymne der Königsklasse diesmal ausnahmsweise nicht. Die Spieler und Schiedsrichter standen wie gewohnt, jedoch war dabei nicht die ikonische Musik des Wettbewerbs zu hören. Passend dazu wurde im Mittelkreis auch nicht das berühmte Transparent mit dem Champions-League-Ball gewedelt.

Was ist der Hintergrund? Es lag nicht etwa daran, dass in den Stadien zufälligerweise etwa technische Probleme auftraten. Vielmehr hat die UEFA angeordnet, angesichts der Tragödie in der zweiten spanischen Liga sowie des Zugunglücks von Toledo im Camp Nou, Estadio Metropolitano und Estadio de la Cerámica auf die Hymne zu verzichten. Aus Respekt und als Zeichen der Trauer.

Jesús de Miguel, ein Stürmer von CD Tenerife, ist am Dienstagmorgen an der Folge eines brutalen Zusammenstoßes mit dem Torwart des FC Andorra, Jesús Owana, verstorben. Der Keeper war am Montag aus seinem Tor herausgeeilt und hatte den Angreifer ohne Rücksicht auf Verluste mit voller Härte im Brustbereich getroffen. Inzwischen hat die spanische Polizei wegen des Todesfalls Ermittlungen gegen Owana aufgenommen.

De Miguel wurde nur 30 Jahre alt, der gebürtige Madrilene erlitt zunächst einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Trotz erfolgreicher Wiederbelebungsmaßnahmen und der anschließenden intensivmedizinischen Behandlung im Krankenhaus verschlechterte sich sein neurologischer Zustand, ehe er verstarb.

Am 28. Oktober war es wiederum zum schweren Zugunglück in der spanischen Provinz Toledo gekommen, das mindestens 69 Todesopfer und mehr als 80 Verletzte forderte. Nahe der Gemeinde Urda kollidierte ein Hochgeschwindigkeitszug der staatlichen Bahngesellschaft Renfe mit einem stehenden Zug des privaten Betreibers Iryo. Durch die Wucht des Aufpralls entgleisten mehrere Waggons, einige stürzten eine Böschung hinunter.

 

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