Copa-Finale Barça gegen Madrid: Alle guten Siege sind drei

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Wenn dieses Spiel auf dem Programm steht, dann hält die ganze Fußballwelt den Atem an: El Clásico zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid steht vor der Tür. In der Copa Del Rey treffen die beiden Erzrivalen im Finale aufeinander. Brisanter könnte ein Duell nicht sein, auch wenn es für beide Mannschaften zu einem eher ungelegenen Zeitpunkt kommt. Sowohl Barça als auch die Madrilenen haben mit Verletzungssorgen zu kämpfen, und beim FC Barcelona kommt noch hinzu, dass die Form aktuell alles andere als berauschend ist. Ein Clásico hat trotz allem seine eigenen Gesetzmäßigkeiten. Wir haben auch im Vorfeld dieser Partie einen Blick auf die Situation rund um die Begegnung geworfen.

Piqué fällt aus – Sind Puyol oder Bartra fit genug?

Als ob die Situation nicht schon schwer genug für Tata Martino wäre, plagen den argentinischen Übungsleiter nun auch Verletzungssorgen in Barças Schwachstelle, der Defensive. Gerard Piqué fällt nach seiner Verletzung im Champions-League-Hinspiel gegen Atlético Madrid wohl definitiv aus. Somit bleiben mit Kapitän Carles Puyol und Youngster Marc Bartra noch zwei gelernte Innenverteidiger übrig, die Javier Mascherano unterstützen könnten. Beide sind angeschlagen. Auf den Außenbahnen steht das Abwehrgespann hingegen schon fest: Dani Alves wird auf rechts die gegnerischen Angriffsbemühungen mit aller Kraft abwehren, Jordi Alba wird es ihm auf links gleichtun.

Im Mittelfeld ist die Besetzung diesmal etwas unklarer. Allgemein ist die ganze Offensivbesetzung alles andere als gewiss. Diesbezüglich treffen zwei Paradigmen aufeinander: Mit welchem System lässt sich Real Madrid besser bespielen? Mit einem 4-3-3 oder einem 4-4-2? Diese Frage wird Chefcoach Gerardo Martino und seinen Assistenten dieser Stunden häufiger durch den Kopf gehen. Im Prinzip sind beide Varianten gleichsam wahrscheinlich. Auf der einen Seite ist Cesc Fàbregas aktuell zwar in einer eher dürftigen Form und könnte somit von Alexis Sánchez oder Pedro Rodríguez ersetzt werden, auf der anderen Seite ist man mit dem Quartett im Mittelfeld, namentlich Sergio Busquets, Xavi Hernández, Andrés Iniesta und eben Cesc Fàbregas in allen Clásicos der aktuellen Saison erfolgreich gewesen. Eine Entscheidung, die Tata Martino wohl oder übel aus dem Bauch heraus treffen muss.

Der Angriff hängt weiterhin auch von der Besetzung im Mittelfeld ab. Lionel Messi und Neymar Jr. sind gesetzt. Somit stellt sich nur die Frage, wer eventuell anstelle von Cesc Fàbregas spielen würde – Pedro oder Alexis? In diesem Falle dürfte die Wahl wohl auf den Chilenen fallen, wobei die Kaltschnäuzigkeit eines Pedro Rodríguez gerade in diesem Spiel nicht unbedacht gelassen werden sollte.

Im Übrigen ist der gesamte Kader mit Ausnahme von Víctor Valdés nach Madrid gereist. Bartra, Piqué und Puyol sowie Dos Santos und Cuenca haben das Grüne Licht noch nicht erhalten. Bei den drei Innenverteidigern entscheide es sich im morgigen Abschlusstraining, ob ein Einsatz möglich ist, das gab Tata Martino heute auf der Pressekonferenz bekannt.

Unter den angesprochenen Umständen tippt Barçawelt auf folgende Aufstellung:

Pinto – Alves, Puyol, Mascherano, Alba – Busquets, Xavi, Iniesta – Alexis, Messi, Neymar

Hintergrundquelle: fcbarcelona.com

Der Kader im Überblick: Montoya, Piqué, Fàbregas, Puyol, Xavi, Pedro, Iniesta, Sánchez, Messi, Neymar, Dos Santos, Pinto, Mascherano, Bartra, Busquets, Song, Alba, Afellay, Tello, Adriano, Alves, Cuenca, Sergi Roberto, Oier.

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Keine guten Erinnerungen ans Estadio Mestalla

Bereits vor drei Jahren trafen sich der FC Barcelona und Real Madrid im Copa-del-Rey-Finale, und auch damals wurde dieses Spiel in Valencia, im Estadio Mestalla ausgetragen. An dieses Spiel werden alle Culés düstere Erinnerungen haben, während die Anhänger der Blancos gerne an dieses Spiel zurückdenken werden. Damals setzten sich die Königlichen nämlich durch ein Tor von Cristiano Ronaldo in Minute 103′ durch, also in der Verlängerung. Auch wenn es schmerzhaft war und ist, werfen wir nochmals einen Blick zurück.

Es war 21:30 Uhr, als Schiedsrichter Undiano Mallenco das Spiel anpfiff. Barça-Coach Josep Guardiola fuhr mit seiner üblichen offensiven Besetzung auf, während Mourinho auf eine zerstörerische Variante setzte. Mit Pinto im Tor, Alves, Piqué, Mascherano und Adriano in der Defensive, Busquets, Xavi und Iniesta im Mittelfeld sowie Messi, Villa und Pedro im Angriff begannen die Katalanen. Der portugiesische Übungsleiter aufseiten Madrids setzte auf: Casillas – Arbeloa, Ramos, Carvalho, Marcelo – Pepe, Alonso, Khedira – Özil, Ronaldo, Di María.

Das Spiel begann äußerst hitzig, trotzdem zeigte der Unparteiische erst in Minute 26′ die erste Gelbe Karte. Diese erhielt, wie könnte es anders sein, Pepe. Sieben weitere Gelbe Karten und eine Gelb-Rote sollten folgen.

Insgesamt war es eine zerfahrene Partie. Barcelona kontrollierte das Spiel, aber Real Madrid fand ebenfalls gute Chancen vor. Alles in allem gab es wenige Torraumszenen, dafür aber umso mehr individuelle Auseinandersetzungen. Für Schiedsrichter Undiano Mallenco war das Spiel phasenweise schwer zu kontrollieren, da man den Hass auf dem Feld förmlich spüren konnte. Barça hatte Pech, dass der Treffer von Pedro in Minute 69′ nach riesen Vorarbeit von Messi wegen Abseits aberkannt wurde. In der Verlängerung war es dann Real Madrid, das durch Cristiano Ronaldo in Minute 103′ netzen konnte. Danach wurde nur mehr verteidigt, mit Erfolg. Real gewann am Ende das Finale und somit den Spanischen Pokal.

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