Luis Enrique: „Ich fühle mich selbstbewusst und weiterhin unterstützt“

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Vor dem morgigen Copa-del-Rey-Spiel gegen Elche CF gab Luis Enrique die lang erwartete Pressekonferenz nach den ganzen Ereignissen in dieser Woche rund um den FC Barcelona. Der Trainer der Katalanen bekam in den letzten Tagen sehr viel Kritik ab und äußerte sich zu seiner Situation bei den Katalanen. Auch ließ er die Gerüchte rund um einen angeblichen Streit mit Lionel Messi nicht unkommentiert, wollte dabei aber keine spezifische Antwort geben und hielt sich verständlich zurückhaltend. 

Seine Herangehensweise gegen Elche: „Wir gehen in das Spiel, wie wir das auch sollten. Das ist ein kompliziertes Pokalspiel. Der Januar selbst sieht sehr interessant aus. Wir müssen erst einmal das Pokal-Duell überstehen. Wir wissen, dass wir in der nächsten Runde dann auf Real Madrid oder Atlético Madrid treffen können. […] Elche ist ein Team, das bisher eine eher schlechte Saison erlebte. Meine Spieler sollten mit der ganzen Unruhe um sie herum sehr gut zurechtkommen, weil sie das ja bereits gewohnt sind. […] Das wird kein einfaches Spiel und meine Spieler werden sie nicht unterschätzen. Elche wird es uns im Spiel auch schwer machen.“

Gab es einen Streit zwischen Enrique und Messi? „Alles, was den Klub, die Spieler und die Mannschaft betrifft, wird auch intern gehalten. Meine Aufgabe ist es nicht, diese Gerüchte zu kommentieren. Ich bin der Trainer der Mannschaft.“

Enriques Verhältnis zu Messi und den anderen Spielern: „Meine Beziehung zu Messi und jedem anderen Spieler im Team ist dieselbe wie immer. Es hat sich nichts geändert. Wir kennen uns jetzt besser, aber das Verhältnis zu den Spielern hat sich nicht geändert. […] Messi ist wichtig und der beste Spieler der Welt. Deshalb ist er auch der Beste in unserem Team. Ich habe das aber so oft gesagt, dass es nicht viel Sinn ergibt, das noch öfter zu wiederholen.“

Messis Abwesenheit beim Training nach dem Sociedad-Spiel: „Rafa hatte eine Ohrenentzündung und Messi hatte Magen-Darm-Beschwerden. Das ist eine Tatsache.“

Gibt es genug Kommunikation bei den Spielern: „Ich versuche mich von den Gerüchten fernzuhalten, weil es sehr viele von denen gibt. Ich kann die Gerüchte aber weder bestätigen noch verneinen, die in den Medien auftauchen. Es gibt sehr viele von ihnen. Ich werde weiterhin meinen Job machen und für das Team das Beste versuchen.“

Hat Enrique vor dem Spiel gegen Real Sociedad zu Messi gesprochen und wie hat Messi darauf reagiert, dass er nicht in der Startaufstellung steht? „Das ist etwas, was ich nicht in der Öffentlichkeit besprechen werde. Das ist eine interne Angelegenheit. Zu diesem Zeitpunkt gibt es sehr viel Negativität rund um den FC Barcelona und wenig Positives. Und das auf vielerlei Art und Weise. Ich werde diese Gerüchte nicht bestätigen oder verneinen, denn das würde noch mehr Wirbel erzeugen. Es werden während einer Saison gewisse Dinge passieren und es liegt an uns, sie aus der Welt zu schaffen. Gewisse Dinge sollten aber am besten innerhalb der Mannschaft gehalten werden.“

Fühlt sich Enrique unterstützt? „Alles hängt von den Ergebnissen ab. Das ist das Wichtigste, was es für einen Trainer gibt, wenn er ein Team übernimmt und es ist auch normal. Ich fühle mich aber sowohl vom Klub als auch von den Spielern unterstützt. Ich habe dahingehend keinerlei Zweifel. Ich arbeite genauso intensiv und professionell wie zuvor.“

Wird er die Art ändern, wie er mit dem Team umgeht und, dass er den Kader immer am Morgen des Spieltags bekannt gibt? „Nein, ich werde es nicht ändern, wann ich den Kader bekannt gebe. Ich werde im Grunde genauso weiterarbeiten wie bisher.“

Die Niederlage gegen Real Sociedad? „Ja, ich fühle mich selbstbewusst und motiviert. Ich denke über die Dinge nach, die wir verbessern und kontrollieren können. Es gibt aber Dinge, die ich nicht kontrollieren kann. Ich habe aber weiterhin das Vertrauen in meine Spieler. Ich war mit dem Ergebnis gegen Real Sociedad nicht glücklich und das war keiner von uns. Besonders nachdem Real Madrid verloren hat. Das war eine vergebene Chance. […] So etwas wird es in einer Saison immer geben. Wir müssen für solche Rückschläge bereit sein. Wir müssen stark sein und aus weiteren Fehlern der Konkurrenten das Beste herausholen.“

Hat er ein Ultimatum vom Präsidium erhalten? „Ich stehe immer in Verbindung mit dem Präsidenten. Und natürlich werde ich hier nicht über die Details sprechen. Sie haben mir kein Ultimatum gestellt. Es ist aber nicht ungewöhnlich, dass ein Trainer ein Ultimatum bekommt, aber in meinem Fall gibt es kein Ultimatum. Ich gehe in das Spiel gegen Elche mit demselben Selbstvertrauen wie immer.“

Über den Abgang von Andoni Zubizarreta: „Es war eine traurige Nachricht. Nicht nur, weil er einer der Menschen war, die mich zum Klub gebracht haben. […] Es ist schade, dass er den Klub verlassen hat. Er ist ein loyaler und ehrlicher Mensch mit Hingabe für seine Arbeit.“

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