Spieler des Spiels gegen Elche CF: Rafinha und Adama glänzen für Barça

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Barça konnte sich auch im Rückspiel des Copa-del-Rey-Achtelfinals souverän gegen Elche CF durchsetzen (4:0). Daran änderte auch die Tatsache nichts, dass Luis Enrique einige Spieler aus der ‚Cantera‘ auflaufen ließ. Am Ende war es ein kleines Schaulaufen für die Katalanen, in deren Dienste vor allem Rafinha und Adama Traoré glänzen konnten. Nachfolgend präsentieren wir die Einzelbewertungen sämtlicher Barça-Akteure.

Marc-André ter Stegen:

Der deutsche Torhüter in Diensten von Barça wurde kaum gefordert, konnte jedoch wiederholt durch seine fußballerischen Qualitäten auf sich aufmerksam machen. Vor allem jene Szene, als er sich den Ball außerhalb des Strafraums mit der Brust stoppte und direkt zu Pedro weiterleitete, muss hervorgehoben werden.

Martín Montoya (bis Minute 62): Beim Rechtsverteidiger gab es sowohl Licht als auch Schatten. Im Kombinationsspiel konnte der Katalane zwar strahlen, in der Defensive ließ er sich jedoch oftmals viel zu einfach abkochen.

Jérémy Mathieu: Kaum gefordert, aber bärenstark! Gegen Elche CF darf man das natürlich nicht überbewerten, aber es ändert nichts an der Tatsache. Trotz starker Vorstellung in der Defensive wird vor allem sein Freistoß-Hammer zum 1:0 in Erinnerung bleiben.

Marc Bartra: Für das Geburtstagskind gab es im Spiel gegen Elche CF herzlich wenig zu tun. Hie und da wusste er mit beherzten Grätschen positiv in Erscheinung zu treten – ein souveräner Auftritt.

Adriano: Für den Brasilianer läuft die Saison 2014/15 weiterhin nicht nach Wunsch. Zwar leistete er sich gegen Elche keine groben Fehler, überzeugen konnte er jedoch auch nicht wirklich. Auffällig waren seine zahlreichen Schussversuche aus der Distanz, die jeweils das Ziel verfehlten. Sein Kopfballtreffer in der Nachspielzeit war jedoch äußerst gelungen.

Gerard Gumbau: Ganz ruhig und abgeklärt spielte der Katalane die Partie im defensiven Mittelfeld runter. Ein gelungenes Debüt für die erste Mannschaft des FC Barcelona.

Sergi Roberto: Der 22-Jährige startete gemächlich, wurde aber im Verlauf der Partie immer auffälliger und glänzte durch teils zauberhafte Kombinationen. Seinen starken Auftritt belohnte er sich bereits in Hälfte eins mit dem Treffer zum 2:0.

Rafinha: Der Mann mit der ‚Nummer 12‘ war heute wohl auffälligster Barça-Akteur neben Adama Traoré. Immer wieder konnten ihn die Gegenspieler nur durch Fouls stoppen – er war schlicht und ergreifend nicht in den Griff zu bekommen. Vor allem seine Tempodribblings wussten zu überzeugen, auch wenn der letzte Pass häufig nicht gelang.

Adama Traoré (bis Minute 62): Der bald 19-Jährige konnte heute definitiv eine Talentprobe abgeben. Immer wenn er am Ball war, hatte man das Gefühl, dass etwas vorangeht bei Barça. Anfang der zweiten Hälfte hatte er auch eine aussichtsreiche Gelegenheit auf einen Treffer; der Ball wollte aber nicht die Torlinie überqueren.

Munir El Haddadi: Die große Zukunftshoffnung von Barça scheint sich weiterhin im Formtief zu befinden. Er konnte kaum Akzente setzen; am Ende bleibt nur ein herausgeholter Elfmeter. 

Pedro: Der Kanarier zeigte sich gewohnt bissig und engagiert. Neben seinem verwandelten Elfmeter wollte ihm allerdings nicht allzu viel gelingen. Seine Leistung war in Ordnung, nicht mehr.

Douglas (ab Minute 62): Bis zur Nachspielzeit gab es kaum etwas zu berichten vom Sommer-Neuzugang aus Südamerika. Dann gelang sein erster Assist im Dress von Barça: Gratulation!

Alen Halilović (ab Minute 62): Kurz nach seiner Einwechslung traf der Kroate nach einer starken Einzelaktion nur den Pfosten. Danach wollte er jedoch nicht mehr allzu viel von seinem Talent offenbaren.

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