Spieler des Spiels gegen Villarreal CF: Neymar und Suárez treffen, doch Barça enttäuscht im Kollektiv

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Beim 3:1-Sieg des FC Barcelona über Villarreal CF setzte Luis Enrique mehrheitlich auf seine beste Elf, doch trotzdem konnten seine Mannen nur bedingt überzeugen. Über lange Strecken der Partie wurde man in die eigene Hälfte gedrängt und hatte große Schwierigkeiten sich zu befreien. Glücklicherweise konnten jedoch die zwei Südamerikaner Neymar Jr. und Luis Suárez einnetzen und Barça somit ins Finale schießen. Im Folgenden die Einzelbewertungen.

Marc-André ter Stegen: Der Barça-Keeper hielt, was es zu halten gab und überzeugte mit seinem Passspiel. Beim Gegentor war er absolut machtlos.

Martín Montoya: Der katalanische Rechtsverteidiger im Dress von Barça konnte leider nicht überzeugen, auch wenn es natürlich ein undankbares Spiel war. In vielen Situationen wirkte er wie ein Fremdkörper – weder mit Messi, noch Rafinha oder Suárez konnte er Kombinationen aufziehen.

Gerard Piqué: Der groß gewachsene Innenverteidiger hatte heute viel zu tun: Er konnte einige wichtige Kopfballduelle für sich entscheiden und auch darüber hinaus legte er alles in die Waagschale. Alles in allem war es eine solide Darbietung, denn viel Unterstützung bekam er aus dem Mittelfeld nicht.

Javier Mascherano (bis Minute 76): Der Argentinier wurde wie seine Abwehrkollegen enorm gefordert. Wie gewohnt legte er seine aggressive Spielweise an den Tag, doch auch der Mann mit der Glatze konnte heute nicht wirklich überzeugen. Immerhin steht ein Assist zu Buche: Javier Mascherano bereitete das 2:1 durch Luis Suárez vor.

Jordi Alba: Der Flügelflitzer war heute wohl bester Mann in der Barça-Abwehrkette. Beim Gegentreffer durch Jonathan dos Santos musste er einrücken, deshalb trifft ihn keine Schuld. Er schaffte es unzählige Male mit seiner Schnelligkeit Bälle zu erobern, die Weiterverarbeitung war aber auch bei ihm nicht immer souverän.

Sergio Busquets (bis Minute 43): Was für ein bitterer Abend für den Mann mit der ‘Nummer 5’. Nach einem brutalen Einsteigen von Pina musste er verletzt das Spielfeld verlassen – wir wünschen daher gute Besserung. Seine Darbietung bis dahin war unauffällig.

Andrés Iniesta: Der heutige Kapitän konnte leider kaum Ruhe ins Spiel von Barça bringen und auch defensiv wenig helfen. Hie und da blitzte seine Klasse natürlich trotzdem auf, aber am Ende war das einfach zu wenig.

Rafinha (bis Minute 65): Das große Talent war heute nicht auf der Höhe seiner Schaffenskraft. Zwar kämpfte er unentwegt, doch das Spiel ging fast gänzlich an ihm vorüber. Das Duo Iniesta-Rafinha konnte also auch heute nicht bestechen.

Lionel Messi: ‘La Pulga’ hatte heute wie seine Kollegen nicht den besten Tag erwischt. Sein Assist für Neymar in Minute drei war allerdings wieder einmal traumhaft. Darüber hinaus konnte er abermals die meisten erfolgreichen Dribblings aufseiten des FC Barcelona vollenden – es waren schlussendlich sechs. Im Endeffekt war seine Darbietung somit stark in Ordnung, für seine Verhältnisse war es aber unter dem Durchschnitt.

Luis Suárez: Lange Zeit war Barça fast ausschließlich in der Defensive gefordert und konnte kaum für Entlastung sorgen. So war Luis Suárez schließlich kaum im Spiel. Trotzdem gelang es ihm noch einzunetzen: Nach einem wunderbaren Zuspiel von Mascherano vollendete er alleine vor dem Tor.

Neymar: Trotz der zwei Treffer scheint der Brasilianer nicht in seiner besten Form zu sein. Immerhin zeigte sich Neymar heute eiskalt vor dem Gehäuse und half Barça somit ungemein ins Finale der Copa del Rey aufzusteigen.

Jérémy Mathieu (ab Minute 43): Der Franzose kam für den verletzen Busquets ins Spiel und war sofort gefordert. Doch auch er konnte die Defensive nicht sonderlich stabilisieren.

Xavi (ab Minute 65): Der Katalane brachte endlich Ordnung ins Spiel der Katalanen. Das lag wohl aber mehrheitlich an der roten Karte für Pina, die direkt nach der Einwechslung Xavis gezückt wurde. Kurz vor Ende konnte er noch den Assist zum 3:1 durch Neymar liefern.

Ivan Rakitić (ab Minute 76): Der Kroate agierte souverän, hatte aber kaum noch Zeit, um positiv in Erscheinung zu treten.

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