Barças Torhüter als Stehaufmännchen: Marc-André ter Stegen über die Konkurrenz, Risiken und Fehler

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Die Leistungen von Marc-André ter Stegen für den FC Barcelona werden von den Medien derzeit als wechselhaft betrachtet. Im Kontrast zu seinen bereits gezeigten Glanzparaden und tollen Pässen leistete er sich gegen Celta und Manchester City jeweils Patzer, die es dem Gegner erlaubten, den Ball im katalanischen Tor unterzubringen. Dass er aber nach seinen Missgeschicken nicht daran denkt, sich hängen zu lassen und den Rasen stets fokussiert betritt, spricht für die Charakterstärke des 24-Jährigen. Wie er seine jüngste persönlichen Performance und die gesamte Teamleistung einschätzt, erklärte er gegenüber dem Radiosender ‚RAC 1‘. Auch für den Gegner und einen ehemaligen Konkurrenten fand Ter Stegen lobende Worte.

Marc-André ter Stegen über…

… seinen Verbleib bei Barça: 

„Ich wollte immer hier bleiben. Das war mein Ziel und die Absicht des Klubs. […] Ich bin froh über die Entscheidung des Vereins. […] Ich werde weiterhin versuchen, mein Bestes zu geben.“

… Claudio Bravo: „Es hätte sehr schwer werden können, ein weiteres Jahr mit Bravo zu konkurrieren. Es war das Beste für uns beide. […] Die Beziehung zwischen uns beiden war immer eine gute, sehr professionell und loyal.“

… seinen Spielstil: „Ich habe diese Art bereits vor vielen Jahren gelernt. Es ist etwas, das du tun musst, weil es für dich am besten ist. Für mich war es immer am besten, mit beiden Füßen zu spielen und besser als die anderen Spieler mit dem linken Fuß zu schießen.“ 

… seinen Fehler gegen Celta: „Gegen Celta im Estadio Balaidos bin ich ein zu hohes Risiko eingegangen – das war nicht nötig, aber du lernst aus diesen Fehlern.“

… Barças Niederlage gegen Manchester City: „City hat uns durch das Konter-Spiel vernichtet und wir waren nicht in der Lage, darauf zu antworten. […] Nach er ersten Hälfte und ihrem ersten Tor hingen wir mit unserer Einstellung ein wenig hinterher. […] Wir sind keine Maschinen, es ist wie es ist und manchmal versagst du eben in Momenten, in denen du es nicht möchtest. Du willst nie versagen, aber in diesem Moment war es eben das, was passiert ist und du musst dich wieder aufrichten und weiterspielen. Und wir versuchen immer zu gewinnen, auch wenn es an diesem Tag etwas komplizierter war.“

… das Tor von De Bruyne: „Er schießt den Ball sehr gut und auch wenn ich darüber wütend bin, muss ich mich weiterhin verbessern. […] Es war schwierig, den Ball zu sehen, weil viele Leute im Sichtfeld standen. […] Ich wollte wissen, wo genau der Ball war. […] Ich bin über mich selbst verärgert, dass ich ihn reingelassen habe. Es ist wie es ist und du musst weitermachen. Ich kann nicht sagen, dass sie gegen mich getroffen haben und (dann) nicht (weiterhin) arbeiten. Das Spiel geht weiter und du musst bis zur 90. Minute arbeiten. Danach gibt es Zeit, um darüber zu sprechen.“

 … Sergi Robertos Fehlpass im Spiel gegen City: „Wir müssen ihn unterstützen. Wie viele Fehler macht er im Jahr? Das musst du halt auch dazu sagen. Er tut sehr viel für das Team und das weiß er auch. Das passiert manchmal und du kannst es nicht ändern.“

Ter Stegens vollständiges Interview im Video


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