Neymar im Visier der Antifußballer – Ein Foul folgt dem anderen

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Bildquelle: fcbarcelona.com

Wie lange kann das noch gutgehen? Nahezu bei jedem Zweikampf gegen Neymar greifen die Gegner zu unerlaubten Mitteln und gefährden damit die Gesundheit der brasilianischen Superstars. Auch im WM-Vorbereitungsspiel gegen Südkorea war Neymar einmal mehr ‚Staatsfeind Nr.1‘ und konnte kaum eine Aktion zeigen, die nicht durch ein hartes Einsteigen des Gegners unterbunden worden wäre. Neymars geistreiche und schnelle Spielweise mag Fouls an seiner Person begünstigen, eine Rechtfertigung jedoch kann hierin nicht gesehen werden. Die Schiedsrichter sind angehalten, hier mit noch mehr Feingefühl zu reagieren und schneller eine Gelbe Karte zu zeigen.

Insbesondere sollten sie sich nicht von den Aussagen derer beeinflussen lassen, die Neymar weiterhin als ‚Schwalbenkönig‘ beschuldigen. José Mourinho ist längst nicht der Einzige, der sich zur Aufgabe gesetzt hat, Neymar bei den Unparteiischen zu diskreditieren. Auch die Vereinsbosse Juan Ignacio Martínez (Real Valladolid) und Neil Lennon (Celtic Glasgow) haben sich auf den jungen Stürmer eingeschossen.

Zu Unrecht, wie der bisherige Saisonverlauf zeigt. Seit Neymar in Barcelona angekommen ist, hat er sich persönlich stark weiterentwickelt. Tata Martino hat ihm ins Gewissen geredet und darauf hingewirkt, dass Neymar Fouls und Provokationen der Gegner einfach ignoriert. Und genau dieses Verhalten legte er bisher an den Tag – auch im Spiel gegen die Südkoreaner. Sein verzweifelter Appell nach einem der vielen Fouls richtete sich demnach nicht an den Schiedsrichter, sondern vielmehr an die koreanischen Spieler, die von ‚Fair Play‘ sehr weit entfernt waren.

Die Entscheidung, Neymar zum ‚Spieler des Spiels‘ zu ernennen, war deshalb nicht nur in sportlicher Hinsicht eine richtige Entscheidung. Neymar selbst sieht die Vielzahl der an ihm verübten Fouls noch relativ gelassen. „Die Fouls des Gegners sind jetzt ein Teil von mir. Sie sind wie gute alte Freunde, die mich überall hin begleiten“, scherzte der Youngster. Fouls würden ihn nur nerven, wenn der Gegner es mit ihnen übertreibt. Außerdem könne er es überhaupt nicht ausstehen, wenn jemand auf dem Platz ein Schauspiel veranstaltet.

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